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			( SPRA 'VOZDANIE CZTERNASTE 
-------- 


DYREKCYI C. L 111. CIMNAZYUM 


W KRAKOWIE 


Z.A ROK RZKOL
Y ISH7. 


. ............. 


TREM: 
Drei Gedanken des Heimich Ligi
za. Poetische Erzählungen des Grafen 
Sigmund Krasiilski, aus dem Polnischen übel'Betzt ulld lUit einer literar- 
historiBchen Einleitung versehen ;VOII Vincenz Stroka. 
2. 8prawozdanie Dyrektora zakladu. 






 
.,
;
c" 


.. 
" 


W KRAKOWIE. 
NAKI:...ADEM '-UNDUSZU NAUKOWEGO. 


W DRUKARNI W. L. ANCZYCA I "'1'(iLKI. 


1897.
		

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			I r:t. r ,{, t:UJ 
S(h' &y 
. 


"' 


-"\.
		

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			'\./ 


DJ1ei Gedanken des HeinI'ich Ligi
za *). 
Poetische Erzählungen 
des Grélfen Sigrnund l'CrasiÜski 
aus dem Polnischen ühersetzt und mit einel' literar-historischen Einleitung versehen 
von Vincenz Stroka. 


Einleitung. 


Neben Adam Mickiewicz und Julius Slowacki gehört Graf 
Sigmund Krasinski unstreitig zu jenen polnischen Dichtern, die nicht 
allein für ihre Nation von Belang sind. sondern oenen auch mit 
vollem Recht in der Gesammtliteratur Europa's ein Ehrenplatz 
gebürt. Seit einer Reihe von Jahren klingt auch der Name Kra- 
sin ski nicht mehr fremd für ein deutsches Ohr. Die Uebersetzung 
der "Ungöttlichen Komödie" von Batornicki, der "Sommer- 
na c h t" von Blumenstok, des "I I' Y d ion" und einiger kleineren 
Gedichte von .WeiD, haben niimlich im deutschen Publicum ein 
umso regeres Interesse für diesen Dichter geweckt, als sie, wiewohl 
manchmal durch minder treffende Wiedergaben **) entsteIIt. im 
Ganzen und Grof3en an Inhalt und Form. wie auch an poetischem 
Schwung, den polnischen Originalen nUl' wenig nachstehen. 


*) Lies: Ligensa. 
**) BesOlluers sind mil' in der Cehersetzun!2' des .Irydion" von 'YeH1, die in 
der Redam'schen Universal-Bihliothek erschienen ist, nicht wenige Stellen aufge- 
fallen, wo der Uebersetzer in der Wahl des passenden Àusdruckes nicht allzu 
glÜcklich gewesen is!. 'Viewnhl darlurch in den meisten Fiillen der Gedanke des 
Originals nicht wesentlich veränuert wird, hat doch der Cebersetzer an einigen 
Stellen manche, ihm "ahrscheinlich mindllr geläufige polnisch.e Rf'ue\\endungen 
gerarlezu widersinnig im Deutschen wiedergegeben. So lesen wir z. B. auf der 
Seite X8 in der letzten Zeile: .Halten wir uns an ihrem Gürtel fest", 
w;ihrend es doch offenbar heil1en sollte: .Lasst uns mit der Menge ringen". 
(lm Polnischen: Rw
jmy sil( za posy z tlumem) - oder auf der Seite 107, wo 
Ir}dion riem Scipio den Auftrag gilJt, bis zum Aeul3ersten zu kämpfen, lesen wir 
in der 1iebersetzuug: .Und dann schlage dich zu dem Gefallenen", 
\\öihrend der allzu wiirllich \\iedf'rgegehene pulnische Text (a jJotem bij sil( do 


l)lt(lle!Jo) im Deutschen etwa durch die 'V UIte: .Dnd dann kämpfe auf Leben 
uud Tud!" hiiUe ausgedrückt werden sollen. Àuf uer Seite 131 finden wir in 

l))'
"rozc1allie Gimn. 111.
		

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			2 


V on dem "\Vunsehe getragen, au eh meinerseits ein Seherflein 
zum VerstÜndnis der 'Verke dieses bedeutenden Landsmannes bei- 
zutragen, habe ich VOl' etlichen Jahren die Uebersetzung der poe- 
tisehpn Erzählung "Die Ver s u c hun g" *) verfiffentlicht, die sich 


der T'ebersetzung die W orte des Aristomachus: ,G ij t t I i c her I mIJ e I' a tor ! 
diesen Griechen gefangen nahm ge\Viss schon Tuhero! leh kiilIJpfLe 
inzwischen seitwiirts mit Cheruskern am zweiten Ahhange rle
 
Y i min a I, die gleichfalls u n ter se i n erF ü h I' U n g <; t a n d p n.. Die
p Worte 
kiinnen wohl einen aufmcrks:mwn Le pr stutzig madlPn. {)pnn fnr's erstp
war 

ripio, yon dem hier die Hede isL. keih Grieche. "ondern ein I!,imer, und d.mn. 
wie konnte Aristomachus, der- ihn aID \Ïminalis zurn Getimgenen machte, yer- 
muthen, dass er noch an/lerswo von Tuhero gefangen genommen "urde. Dieser 
\Yiderspl'llch I';st sich \ on selhst, wenn man d"n IJulnischen Tt'''' durchliest. 
Denn daraus ersehcn wir. dass dort yon zwei \erschiedenen Persunen die Rede 
ist, \\elche der Pebersetzer in eine yersclnnolzen hat, indem er unniithiger \Vei 
die W orte die sen und g I I' i c h fa I1s in seine Uehersetzung aufgenolllrnen. E
 
sollte heil3en: .Hiittlichpr Imperator! Dpn Gripchen (d. i. [rydion) hat 
schon Tubero gewiss gefangen genommen. Ich kampfte inzwischen 
se i t w ;i I' t s lil i t C her u s keI' n, die u n ter F ü h I' U n IJ' die s e s 1\1 e n s c hen 
(rl. i. des Scipio) standen". Sulcher Stellen lieBen sieh noch mehrere anfUhren. 
Ich will nul' noch eine nennen, welche die Grundidee des ,I I' Y d ion" heb ifft. \Vir 
le
pn dort auf 	
			

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			3 


damals, ebenso wie die ihr vorausgesrhirkte literar-historische Ein- 
leitung. seitens der deutschen Kritik einer beiftliligen Aufnahme 
zu erfreuen hatte. Diesel' Umstand war es auch, der mich ver- 
anlasst hat, einen weiteren Versuch in diesel' Hinsicht zu machen, 
und ich trete hiemit abermals VOl' das deutsche Publicum mit der 
Pebersetznng von drei poetischen Schöpfungen des Krasinski, die 
zuerst im Jahre lb40 in Paris unter dem Gesammtitel: "D I' e i 
Ge dan ken des Lig i 
 za" (Tr?y mysli L1:qi[:?y) erschienen sind. 
In der oben genannten Einleitung zur Uebersetzung der "V e l'- 
s u c hun g" trachtete ich, in gedrängter Kürze ein getreues Bild der 
Gesammtliteratur der Polen zu enhyerfen, wobei ich auch meine 
Ansicht iiber die Person und die Hauptwerke des Krasinski im 
allgemeinen ausgesprochen habe. Dadurch fühle ich mich der Mühe 
Überhoben, hier in diesel' Hinsirht des Weiteren mich auszulassen, 
halte es abel' dennoch für nöthig, manches vorzutragen, was das 
Verständnis der in Rede stehenden Dichtungen erleichtern und auf 
den poetischen Standpunkt und Charakter des Dichters nnd seiner 
Schöpfungen ein helleres Licht werfen könnte. 
Die "D I' e i G e dan ken des Lig i 
 za" veröffentlichte der 
Dichter, so wie seine übrigen Dichtungen, ohne Angabe seines 
Namens, so dass derselbe durch geraume Zeit nul' den vertrautesten 
Frelmden bekannt war. Krasinski hatte niimlich einen so hohen 
Begrilf von dem Berufe eines Dichters, dass er das Streben nach 
eigenem DichtelTuhm als eine Art von Selbstsucht verschmähte und 
bei der Abfassung aller seiner Werke nur den Ruhm und das W ohl 
seines V olkes VOl' Augen hatte. 
Von diesem Standpunkte ausgehend, verschmähte er es gleich- 
falls, mit seinen Werken den Leser blos zu ergötzen, indem er stets 

nur die groLJen Probleme der Menschheit und seiner Nation VOl' 
Augen hatte. Innige Religiosität und glÜhender Patriotismus. ver- 
eint mit der edelsten l\Ienschenliebe und einem hellen. allumfassen- 
den und durchdringenden philosophischen Bliek, vereinigten sich 
dazu, seinen Werken jenes tiefsinnige, fast möchte man sagen, 
prophetische GeprÜge zu geben, durch welches sich Krasinski VOl' 
allen groLJen Dichtern der N euzeit auszeichnet. Alle seine Dich- 
tungen lassen in ihm au!3er dem zartfÜhlenden, schwungvollen und 
phantasiereichen Poeten, auch den tiefen Denker und Historio- 
sophen erkennen, der überall aus dem Wirrwarr der vergänglichen 
1*
		

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			4 


Erscheinungen zo delll \resen. ZUllI Ewigen und {'nwandelharen 
,orzurlring-en weW und in seincm reichen und edlen r:eiste für alle 
die brennenden Fragen der Jetztzeit eine enrlgiltige und befriedi- 
gende Liisung zo finden sieh bestrebt. :\loralische \' ollkommenheit 
unrl der bis zur IleiligJ...eit vorgeschrilteue Edclllluth. sowie die all- 
gellleine Liebe sowohl im PrivatIeben. wie aueh auf dem r;ehiete 
des politischen und socialen Lebens. das sind die Ideale. die Kra- 
!:.iilski's 
anzes WeSen erfülien, und die er in seinen \\'erken stets 
seinem Y olke vorh'-llt. " 
" 
Neben diesem allg-emeinen Charakter seiner DichLungen darf 
jPdoch eine gewisse, so zu sagen l"oncentrische, lJewegung in seiner 
poetischen \Virksamkeit nicht üher::;ehen werden. Er geht nämlich 
in seinen ersten groBen SchÜl'fungen ,'on allgemein menschlichen 
und historiosophischen Fragen aus. um dann, nachdem er durch 
die befrie l 1igende LÜsung- derselhell in seinem Gemiithe bel'1lhigt 
ullII über die Ziele des Lebens mit sich selbsl ins Klare gekommen 
war, seinen Gesichtskreis zu verengen und sieh fast ausschlieBlich mil 
den Geschicken uno der historiosophischen Bedeutung und De::	
			

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			5 


kurz in die drei 'Volte: l\lenschheit, Polnische Nation, 
Kat hol i s c heK i I' C h e zusammenfassen. Das abstracte VerhiHt- 
nis, in welchem die eben gpl1	
			

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Behauptung geradezu in _\Lrede zu stellen, wiire ich trotzdem 
nicht geneigt, del' .I\1einung mich anzuschliel3en. als 
ei die
es (;edirht 
ein Ausdruck jenes. wenn er ihm ,Yirklieh hullligte, jedenfall::: mit 
christlidlen Ideen \"erquickten und sehr bald spUl'lo
 an ihm vOl'uLer- 
streifenden philosophischen Theorems gewesen. Denn ,;owuhl das 
del' Apokalypse entnommene .I\1utto, wie auch die in dem ganzen 
Gedichte be
onders stark hervorgehobene und markierte Pel'sünlichkeit 
jenes Solllies der Schatten, geg'enÜber del' ebenfalls aul3er Z\veifel 
gestellten selbstbewusstC'n Persünlichkeit Guttes. 	
			

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derhin auf Erden weder geboren werden noch sterben solI, da er nun- 
nwhr für immer unter den 1\1enschen verbleibt. Da erzittert in ihren 
Grundfesten die Kirche, der aus dem Grabe sich erhebende Leib 
des Apostels Petrus vel"kündet den Untergang der alten und den 
Anbruch einer neuen Ordnung der Dinge - das rürnische Volk 
und die zahlrei
hen Pilger verlassen nun eiligst die einstürzende 
Kirche; der Pap st und die Polen dagegen, die ihn in dieser Ein- 
samkeit nicht verlassen wollen, werden unter ihren Trümmern be- 
graben. Die arn Leben erhaltenen V ülker bleiben aber nicht ohne 
einen Hiiter da, denn eiBer der CardinÜle, in welchem Petrus den 
Apostel Johannes erkannt hatte. erklÜrt dem V olke, dass nun das 
Reirh Gottes beginne und dass er die Sendung erhalten hahe, die 
vVelt in Liebe zu mufassen und an sein [Jerz zu schmiegen, wie 
cinstens, beim letzten Abendmahl, der Herr sein Haupt an seine 
Erust gedrÜckt; den Polen aber, die mit dem Papste unter den 
Trümmern der Kirche ihren Tod gefunden haben, werde der HeIT 
mit ..einer besonderen HuId es lohnen, dass sie dem Greise den 
letzten Dienst erwiesen haben. 
Aus diesel' kurzen Inhalbangabe ist es ersichUich, das!" es sich 
hier um das sogenannte Johannei'sche Zeitalter des Christen1:hums 
handelt. Diese Idee hat der Dichter wahrscheinlich aus Schelling 
entnommen, der in seiner 
Philusophie der Offenbarung" auf 
das katholische oder das Zeitalter des Petrus, das Paulinische, d. i. die 
Epoche des Protestantismus, und auf diese das Zeitalter des Johannes 
folgen IÜsst, in welcIlem alle GegensÜtze zwischen Staat und Kirche, 
Religion und Wissenschaft:, sich ausgleichen und alIgemeine Liebe 
unter den l\Ienschen herschen wint 
Au/3er dem Zweck, diese philosophische Idee zur Anschauung 

 zu bringen, wollte der Dichter in seiner "L e gen de" auch dem war- 
men und innigen Festhalten der Polen an dem geofI'enbarten Glauben 
ihrer \Tfiter, inmitten des immer mehr um sich greifenden religiflsen 
IndifI'erentislIlus unseres Zeitalters, ein dauerndes Denkmal setzen. 
Was Bun das Gedicht: "C e z a r a' s Tra u m anbetrifft, so 
erinnert dasselbe, sowohl durch seine schwungvolle Svrache, wie 
aU/'h durch die ganze 
iur.)ere Ausstattung, an die eben erwÜhnte Le- 
gende oder an die frÜher von mir übersetzte rersuchung*). Den 
*) Das" alle diese Dichtungen durch ihre srhwungyolle Sprache und mysti- 
s('he FÜrbung an die kleineren poetisrhen Erziihlungen ,on Johann Paul Richter,
		

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			H 


Inhalt bildet die ergreifende Schilderun
 eines wumlervollcn (
e- 
sichtes, dessen '-el'lauf ,-on einem .Tüngling. namens Cezara, dpr 
das G('sieht g('!'ehen, erziihlt win!. Es ist daLt'i nicht schwel' m 
errathen. dass es der Zweck des lJi('htcrs war, ein Bild db trau- 
ril!en Ge"chicke;; der polnischen Nation zu geLen, w('lehe hier mit 
dem allgemeinen Namen .Xation" bezeiclmct wint 
l)iese l\'ation nun, ,on allen nHkern im Stiche gelasst'n. lampit 
den holTnuug"slosen Kampt' gegen ihre iilJenuiiehtigen Feimle und 
\erschmäht den ihr um den Preis der fn'iwilligen Ergebung in die 
Knechtsehaft angf'Lotenen Friedcn. Vnd als endlich der lel' l'Jt 
Kriep-er den Heldelltod gefunden. steigen die S('haUen der I:efallcnen 
in das inmitten einps groBt'n 1Iomes olTcn !'oteht'lIde G1'3h. Die"pr 
Tod lIes '-olkes ist aLer kcin wirklieher. denn nieht einsam sind 
die Gefallencn in jenc Grull /;!"estiegen - Christus hat sic hinaL- 
geführt, damit sie von den )Iühsalen ihre" geschichtIiehen Uaseins 
ausruhcn, um neue Kriilte zu sammelll uncl rlcr StUlHIc dt'l' r cr- 
jüngung, dem Z\\ eiten Friihling. del über ihr Land lommen soli. 
entgegenzuharren. lnlwischen \ erLleibt aLer doch eine SpUl' diesel' 
Nation auf Enlen in der Gestalt einer himmlisch \ erkliirt£'l1 J ung- 
rrau - dem Ideal des gemordeten '-atel'lamles. Cel ara prglüht 
in heiliger Liehc zu diesel' himllllisehen Erseheinung. obwohl sic 
einem vergiinglichen Traumbild gleicht, und er folgt ihrer SpUI' 
mit Hintansetzung aller irdischen "orlheile. wiewohl sie ihn auf die 
Friedhilt'e des Tod('s zu fuhren ...cheint. wiihrend um ihn auf dem 
groLlen GraLe seine:> r olkes ein neues, ihm f'l'emdes und \ on ihm 
wrschmiihtes Leben erLIÜht. Vnd lliese treue LieLe. diesp_ Aus- 
harren in del' Stunde der r erzweillung cmlen reichlichen Lolm. 
lJenn jene geistige Hepl'ii"enlantin seiner 1\'ation otlenual'l :;ieh ihm 
schlieL!lkh als ein himll1liseher Semph. und oh iJpr LipLe lU del' 
L"nsterblil'hen ,\ird auch ihm die lnsterLlichkeit zu Theil *). 


Ilic etwa an dl'n . Tori des En
els" mier die .Mnndesfinstcrnis' f'lilllH'I'Il, 
hahe ich schun iDl Jahre 11'o
1 in der Einlcitung zur .' ersuchung" cl\I.IhnL 

p.lter lim Jahre 1
"'I'o) h.lt Dr. Kallcnh.lch in seinem :::;ludium üher die .Tndtell- 
t'eier" (,.lLiad!loo) den Einllul\ Je.1II P.m!'f' auf :\hd.iew iez erilrterl des 
K ra "i nski ha t .H a bel' dahei Dlit kt ine m ,,- orte ge d:< f' IJ 1. E> _ clmh 
daher jedenfillis aus Yersehen. \\cnn Glaf 
tanislau
 T.lrDlI\\
ki in seinem U1l1- 
tas"cllden \\ erkp über h.ra"in,,\"i uif' irrigf' Uemt'rkun
 macht. Dr. h.dllenhm.1J "j 
tIer el .10' gp\\e..;/,u, der in de1l1 uilen gelliLDuten 
tudiu1l1 nehenhei auch auf (Ien 
Einllul.\ .Jean Pau!'s auf Kr.I
Ï1i"ki die Àurmer\..
 unleil gelenU haL 
*) Das l;"dicht en, "j,l 
idl sumil geraue als d3
 l;ej!enstuck der fruher
		

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			9 


Vngeachtet diesel' hoffnungsvollen Aussicht in die ferne Zu- 
kunft, womit das Gedicht "Cezara's Traum" schliel3t. bleibt es doch 
seinem ganzen lnhalt nach das Bild der traurigen Gegenwart. und 
daher iiberwiegt in demselben der Grundton einer tiefergreifenden 
Wehmuth. Die Erinnerung an die glorreiche Vergangenheit niimlich, 
sowie das Bewusstsein der grol3en FiiUe von Lebenskraft und hoher 
Begabung seines Volkes, in dessen Brust die edelsten Gefühle glühen, 
die höchslen Ideen und Ideale keimen und dabei, als höllische Ironie 
des Schicksals. der Anblick der verzweifeIten Lage, in welcller sich 
diese,.; \Tolk nach der Niederwerfung des Aufstal1lles vom Jahre 
1830 befand - da selbst in den Kammern jenes Frankreich's, für 
de,.;sen Sache Polen sein e(lelstes Blul vergossen. jene hölmischen 
'VOlte: I'onllï' 'l"cguc á V(J,rsovi(
 gefallen waren - dies alles wal' 
gewis::: darnach angelhan, eine liefe Ver:::til11mung in dem Gemüthe 
des Dichters aufko1lll1len zu lassen - eine Versliml11ung, die in 
diesem (;edichle ihren .Ausdruck gefunden, und die nur jene nicht 
zu würdigen wi:::sen, welche die traurige Fiihigkeit besitzen, über 
den Fleisehtöpfen Aegyptens die höchsten Güter der l\Ienschheit 
prei::;zugeben. 
Vnd doch verzweifeIte der Dichter nicht, wiewohl es allen 
scheinen mochte, als wÜre da::: Grab seines V olkes für immer ge- 
schlossen, wiewohl er selbst. was er in einem anueren Gedichte 
sagt, den Anbrueh einer besseren Zukunft per::;önlich nicht zu er- 
leb en hoffte. Dieses Dewussl:::ein umdüslerte noch l11ehr seine Seele, 
uwl daher überstinllut in dem Gedichte del' Ton der Wehmuth die 
freudigen Töne der Ho1limng. Er erniedrigt sich jedoch nie zur 
eitIen, auf die Erregung des Milleids bereehlleten Klage - ein edler 
Slolz leuchtet. uns aus diesen dÜ5lern Bildern entgegen - und wenn 
man doch cin Klagelied in denselbell sehen wIll, so ist es die 
Klage eines rein en Gel11üthes zu Gott und keine Erniedrigung VOl' 
l\lenschen. von deren Sympalhie der Dichter gal' nichts, alle::; abel' 
von (
utt ullll der eigen en Kraft und Ausdauer des V olkes erwartet. 
Diese HofIrmng bewÜhrte er auch dmch sein ganzes Leben - 
denn er selbst wal' jener Cezara, der alle Versuchungen ::;eitens der 


\"011 mil' Übersetzten "V ersuchung", deren Held den Lockungen ucr Feinue 
nicht zu wiuerstehen vermochte und dern lueal des Vaterlanues untrcu wurde, 
was er je(luch schliet'lich durch einen gewaltsarnen durch Freundeshand verur- 
sachten, yon ihm freiwillig anlSenommencn Tod gesühnt hal.
		

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			10 


Feinde, alle V orspie
elung-en einer gliinzenoPll Carrière mit Veraeh- 
tung zurÜckweisend. sein ganzes Leben in freiwilliger Verbannung 
zuhrachte, in treuer Lieve zu dem Ideal des gemor(leten "aterlandes 
ausharrend, das anseheinend für immer in ein geisterhaftes Nebel- 
bild skh zu verflÜehtigen sehien. 
Diese zuversichtIiehe Hofftmng auf den endlirllen Sief!" del' 
Gereehtigkeit Über die rohe Gewalt. die sein Volk zu Boden ge- 
worfen, er,.;tarkte aueh immer mehr in dem GemÜthe des Dichters 
und wurde ZUIJl eharakteristisehen Zuge del' Kmsinski':;chen Muse. 
Durchdrungen von dem I3ewusstsein der grof3en Ver(1Ïen,.;te, (
 
Polen in der Vergangenhf'it als Bollwerk Europa's. an (lcm alle 
Angriffe der östlichen Barvaren scheiterten. (lel' civilisierten ,\lensch- 
heit f'rwiesen hat, und beseelt von dem uners.-llütlerlit'hen Wanben 
an (1Ïe groBe Sendung, die seiner Nation noch in der Zukunfl vorve- 
halten ist, spriclll KrasiÜski diese Idee auch in seinen anderen Ge- 
dichten. wie z. B. in dem .Unvollcndeten Popm", und zwar in 
immer bestimmteren ÀllsdrÜeken aus. Am bestimmtesten jedoch tritt 
uns diese Idee in den lyrisch-philosophischen Gedichten: "D i e 1\1 0 rgen- 
diimmerung" und ..Der h eu t i ge Tag" enLgt:'gpn. wo dpr Dichter 
es geradezu sagt, .[ie Wien.crhel'stellung Polens c:ei nicht blos ein 
Akt politischel' Klllgheit und 
othwendigkeit. .
ondern auch eine 
moralische Ulul religiÜse PfIicht. so wie seinPl1 Theilungen nicht 
bloD eine politi::;rhp (;ewaltthat, sonclern allch pin Gottesfrevel ge- 
wesen waren. insoferne man f'S gewagt hat. ein levendiges. von 
Gott mit einer besonderen 
Iission betraule:" Volk zu wrniehten. 
Del' weltgps.-lÜrhtlidle Fortschritt nii mlich meint Krasinski - 
sei das Resultat des harmonischen Znsammenwirkens aller Yiilker: 
da geve es zwar einen gegl'n,.;eitijzcn Anslausch der Idem und 
geistigen Errungens.-lmften, abel' keine Bpvorzugten, denen es .frei- 
stÜmle, ihres stolzen EigemlÜnkels wegen die anderen ri"\lker 
als eine rohe l\lasse. als eine ge(lankenlo"t:' 
laLerie zu eigt:'lwn 
Zweeken auszllheuten uml nach eigener Sdwblone ulJlzubilden. 
Denn nieht einfiirmige Gleiehllf'it, somlern eine ZUl' hannonischen 
Eil1heit verbumlene Viel heit bezweekle Gott, da er die vielen \'iilker 
schuf. "on dt:'nen jedes seil1er Eigenheit gemiif3 wirken lllul zu dem 
gemeinschaftlichen Schatze des geistigen Fortschrilte
 dpr J\Ienschheit 
das Seinige heitragen ,..ollie. so wie die ..iehPll FarlMl de:" Hegen-
		

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			11 


bogens durch ihr harrnonisches Zusalllmenwirken das weil.!e Sonnen- 
licht el'zeugen. 
Haher kïlllne I<:uropa nach der Ansicht des Dichter:,: erst dann 
eine::, dauerndpn {;Iiickes und 
egen..;reichen Friedens sich erfreuen. 
wenn da:': Polen zugefügte Unrecht wieder gut gemacht winl und 
diese verschollene Saite in dem yielstirnrnigen Chor der euro- 
pÜischen r i"llkerfamilie ihren lange yel mis"ten Ton wieder ver- 
nehmen hlsi:ki hei seinen Lebzeiten alle seine Werke 
enhwller anonym odpr Imter eillem erdichteten Namen herau:,gegeben. 
Daher schrieb er auch zu den "D rei Ge dan ken" eine Y 01'- 
rede, die ange}jlich von einem polnischen Edelmann herriihrte, der auf 
einer italienischen Rei
e in pinem (:asthof zu l\Iorreale bei Palermo 
die drei {;edichtp als litemrischen Nachlass eines an Schwindsucht 
,"erstorbenen PoielI. HC'Ïmir'h Ligi
za, gel"unden, und dell1 schriflich 
ausgeorückten \VunsdlP des Erblichenen gell1Üf3 ,'erüffenUicht hat. Dass 
jedoch sowohl diesc in einem derben und naturwiichsigen. von der 
gewi"ohnlichen Schreibal'I Kra"iilskïs auf das grpllste ahstechellden 
Stil geschriebene \'orrede, wie audl die drei unter dem Pseudonyrn 
Ligi
za hemusgegebenen poecischen SchÜpfungen dennoch yon dell1 
Dir.hter selbst hprriihren, unterliegt ehensowenig dem Zweifel. als 
die \'ennuthung. rbs>, er auf diese \\'eise "ein Incognito noch bes ser 
zu w;
lren gedaehte. 
lndem ich nun diesen zweiten Versuch trotz der gefühIten 
3Jimgel, die idl besondl'rs lH'i der [mOer::it schwierigen Uebersetzung 
des ersten {:edichtes nicht zo yermeiden ,ermochte, der OefTenUich- 
keit Übergcbe, wende ich mich an die deutsche Lesewelt mit del' 
BiUe urn Nachsicht und drücke schliel3Iich den Wunsch aus, es 
rnÜge diesel' neue Yersuch de"selben \V ohlwollens der geehrten 
Leser und KUII
tkenner sich erl"reuen, welehes meinel' erstC'n Publi- 
cation VOl' Jahren zu Theil geworden ist.
		

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			I. 


Der Sohn der Schatten. 


5. Pnd der Engel, den ieh anf dem l\leere 
uml auf der El'de slcllen sah, erhob 
seine Hand ZUIll Himmel, 
6. und er sehwur bei Dcm, der da lehet 
in alle Ewigkeit, der den Hilllmel ge- 
st'hatfen hat, und was darin ist, und 
die Enle. llnlJ \I'IS darin ist, uml das 
;\Il'er, und IVas darin ist, d,ISS hinfort 
kei ne Zeil mehr sein wirlJ. 
Die ütfculJRrung des heil. Apostels 
Jolwnnes. C,lpit. :\. 5. li. 


In's Weite bliekt oer SchattPD Sohn hinaIJ, hinan 
Yerborg'ne l\Iaeht hat ihn an's Lieht gezellget. 
Die wilde \VüHin mit der Brust gesiiug!:'t. 
Nun stÜhnt die Enl' - es srhrf'itet d!:'r Titan! 


1':1' gieng halb triiumend. klimmt auf BI-'rgessteilell; 
An Gipfeln hangt er, sl'hlii.l'ft oer Wolken Thall, 
Bis allf den Hiih'lI die Nebel sieh zertheilen, 
Ein Lirhtstrahl falld van db Aethers Blau. 


Nun hlickt er fernhin naeh des llimlllf'ls Hühen. 
Streekt seine Arme na eh de:; \VeltaJl's Grund: 
Ein Erdgeborner, lemt die En)' versdnuÜhen, 
Der Sterne Nektar fordert schon sein l\Iuml!
		

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			13 


Doch eh' ihn schmückt der Menschenwürde Kleid. 
Eh' er die WindeIn ablegt der Natur, 
l\1uss er sie zwingen, tragen die Tortur: 
Ein furchtbar' Riesen- und Titanenleid. 


Bis er (lem alten Chaos dann entwallet 
end - "ich bin" - rufet, himmlisch nun verkliirt, 
Und l\1enschenschönheit von der Stirn ihm strahlet, 
Sein Herz der Hoffnung flücht'ge Blüthe nährt! 


Wiewohl er Gott als Herrn des Zorns nul' kennet, 
£In Sinnentrug die einz'ge Wahrheit sieht, 
Im Lebenskampf mit Satan sich versöhnet: 
Verrinnt dies Schieksal, diesel' Sehmerz entflieht. 


Durch lange Arbeit, langes Menschenleid, 
Legt er nun wieder ab der l\Ienschheit Kleid; 
Sein triefend Blut, des Geistes schwere Pein, 
.Macht ihm das .Herz von ird'schem .l\Iackel rein. 


Die Slirn, umwunden mit der Dornenkrone, 
Weint urn llif' BrÜder er die Thriin' der Liebe, 
Uurl leidend glaubt er schon an Gott mit Wonne, 
Ein Geist olm' GlÜck - doch frei vom bösen Triebe! 


Die ew'ge Sehnsucht nun erwachet leise, 
Versuchung kommt, der Zweifel wird sich heben, 
Uml wieder seheint ihm, er sei eine Waise, 
Dem Untergange Llindlings preisgegeben! 


, 



 


Doch kurz dies Uebel - Staub nul' seiner Balm - 
Ein Donnerkeil vom irdischen Orkan, 
Ein Dom ist's zwar - jedoch ein Dorn der Rose, 
Deren Blüth pranget an der Götter Sehoof3e! 


Oer heute zweifelt, stöhnt hier seit Aeonen, 
Wird seine Sterne seh'n, auf ihnen thronen; 
Wie einen Stern wird er dies Thränenland 
Dem Hill1mel weih'n durch neues Irisband.
		

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			14 


Schreite nun weiter, £1u des Lichtes Sohn! 
Hin nach der WeUen unmtrIeckter Seit'! 
Dein ist aIr LeLen, Licht Hnd (;}anz ul1: gibt." 'Viegen, nirgends einen Sarg; 
Und alIwÜrts Himmel - nirgends gibt es Erden 
Unr1 alIw
irts Giltter urn (lich - nah und weit; 
An allen Orten und zu jedcr Zeit 
Warst du mit ilmen, bist's nicht, Wil'st es werden! 
Bis einst (lu siehst aus jenen blauen I ((ihen 
Crquell des Licht>:, der Götter (;ott erstehen. 
end nach ihm streckst du rleiner Arme Kraft. 
Und Er in fern're Eden dich entrafft! 


Du heil'ger Engel folgst lhm nun £la droben, 
Doch unbegreiflich bleibt sein Wesen dir - 
In anderm LeiL zwar, "ie vom Sturm gehoben, 
Fliegst rascher, hüher nach dem HimmelszeIt; 
Doch Selmsucht fühlst du, fandst kein Heim noch hier - 
Nicht ohne Schranken ist noch deine WeIt! 


Wie einst der inl'schen Oceane Wellen, 
Del' l\IilchstraB' weif.!es Band dir strömt zu FüBen,
		

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			15 


Dor'h neue SdImerzen deinen Husen schwellen 
Du weil3t, e!" wenle, jencn gleich, ,.erfliel3en! 
Noch fchlt dir 
I:mches, du des Lichtes Sohn! 
In Freiheit schweifst rlu durch dip Welten schon, 
I )och Schatten werfend drin dein FiUig brauset, 
Ilunkd umnebelt deine!:. Gei"te" Helle, 
Der SdmlCrzen Rest noch dir im Hprzen hauset, 
Zu Gott noch immer rufest du: .o! Gott!" - 
I )ein Ueist erreichte ersl des Ew'gen Schwelle! 
Bis f 
ott du fassesl, wie Er di eh erkannt. 
C nJ dich selLsl kennesl - und in selber Zeit 
Winl des \. ergessens Nachl in dir gebannt 
Uml lIu erkennsl dir'h nun zu allerlelzt 
Als selben Geisl mit Gott in Ewigkeit, 
Her weder war, noch wird - der isl schon jetzt! 
Denn all' die ersten Formen sind vergangen - 
So schwand dein Traurn, der Wellen l\lillionf'l1; 
Slels selher hliebst du, doch im Traum befangen. 
r on Wellen triiumend, die in dir verronnen. 
Jetzt fiingt dein Leben an. da du's gefühll, 
llu :::eisl lier Triiume Quell zugleich und Bild! 
Kach langpm Zwiespall führt ein lichter mick 
Einhèil und H.uhe in Jeinen Geist zurÜck! 
Und al!" die Seelen, die im Lauf der Zeilen, 
Auf dich yerlrauend, Ruh' im l
rabe fanrlen, 
"T echsell1ll ver,;anken und dem Grab erstanden, 
Stels hr.her lehellll. kehrlen in dich ein! 
\Vas sie gewesen, werJen's zuletzt sein - 

 Ein Reich de
 l
eistes. deinem Gebl geeint. 
noch jede Seele ward dir ähnlich - grol3, 
Sich selber jede trug in deinen SchoB, 
Bewu,;;.:t. o! Vater, dass sie wurde schon 
flir ewig gleichcl'. ewig einz'ger Sohn. 
Denn Eiller bi,.:t Du Herr in allen hier! 
In jeder rufst Uu: - .lch" - uml aul3er Dir 
\\ ird nichts, nicht:> wesel in dem Wellgewimmel! 
Kun denke - liebe - scllatfe - droben ew'ger Himmel!
		

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			II. 



 


Cezara's Traum. 


1. 'Venn ieh die 
praehen der l\1en
,'hen 
und Enltel redde, aher ,Iie Lid.e nicht 
hiitte, 
o w,ire ich wie tllncnucs Erz 
oder ei ne klingende 
('hclle. 
2. [nd wenn ieh die Gabe der Weis- 
sagung h:itte, und wlisste alle Geheim- 
ni

e, und besoil\c alle Wi

pnschaft. 
und wenn ich allp Glauhenskrall hiitte, 
so dass ich Bergc ,crsetzen I..linnte. 
hatte abel' die Liebc nicht, "0 ware 
ich ni('ht
. 
Der I. Brief dps heil. \"o
lels Paulu
 
an die Korinlhcr. 
Capilel 
1I1. L :-.1. 


Allerwiirts Schatten: in mpinel' Seelp und ring-s VOl' lUpinen 
Augen -- eine Stimme rief mieh heim Namen: .Cezara. Cezara" - 
ich gieng ihr naeh um} wandie, ieh selher weiD nidlt ,,"ohin, doch 
diesel' Stimme folge ieh. wenn nöthig-. bis an die Enden der Welt. 
leh sehe einen sdnvarzen Thurm neben einer groLJpn Kirclle - 
man hielJ mieh eintreten. ieh steige liber sehlll	
			

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			17 


Es umringt miell granitenes Geliinder - ein bodenlospr Ab- 
grund gÜhnt unter mil' - über mi!' erhebt sich der Glockenthurm 
wie ein durch:,;ichtiges Geflecht: gothi
che Rosetten über Rosetten 
ge
chi('htet, Bo!-!,en auf Bogen gethÜrmt, eine ganze WeU von Spitz- 
bogen himmelanstrebend - und durch jeden von ihnen erblickt 
man einen andern Stern. aus einem der Bogen jedoch schimmerl 
der goldene, miirhtige Mond. der ferue, dort über den Bergen. 
Die Stimme dringt in dpn Thurm, sie ruft mil' kiangvoll. gleich 
dpr im Buselle verborgen en Nachtigall, zu - die \Vorte: "Cezara, 
Cezant". Die Gegend hreitet ;.;ich wie eine weite WeU VOl' mir 
aus. }lir 
cheint, ich sehe, bunt unter einander gemengt: DÜrfer, 
SUidte. HÜgel. ThÜler und schlummernde WiHder; der Mond schwebt 
Über ihnen - alles wurde zu bleichem, in Todesstille vcrsunkénem 
Golde! 
Da erschollen unter meinen FÜ13en her plötzlich. mit einem 
Male, hochel'llste TÜne, wie das Rauschen der Orgel. mit dem Ge- 
sange des Volkes vermischt. Pnd immer lauter nnd immer voller 
steigen diese Accorde aus der Kirche mil' zu Fü13en hervol' - 
srhweben mil' entgegen - umringen mich! 
Vnd mit jedem Accorde wird das Licht dps l\1omles lebendiger, 
die Sterne erweilern sich wie Angensterne, die immer gräUer, fe u- 
ri{!'er werden - der ganze Himmel hangt wie ein Lichlmeer über 
mil'. die ganze Erde breitet sich nnter mil' aus. wie ein Riesen- 
spiegel, in dem die,;es Lichl wiederslrahlt -' nur r1er Thurm unu 
der Dom bleiben schwarz. wie ein schwarzer Fels! Vnd überall 
sah ich gleichsam H:nIfen ,"on VÖlkern in diesem Lichte wandein - 
ich hi"n'te den LÜrm ihrer Rerle und den \Viderhall ihrer TriUe. - 
Sie schritten vorwürts ohne umzukehren, wo sie einander hegegne- 
ten, da entstand ein Geschrei nml manrhmal erhob sich ein seliges 
Frier1enslied - und sie giengen immer weiter in die Vnendlichkeit 
l1c>' l
esichlskreises - der 
\Iond loderte jelzo Über ihnen wie eine 

i
mntische, blutige Sonne. und al!' die Sterne schaulen hoch herab 
wie kreisenrle 
[onde. 
Vnd inmÏlten diese;: VÜlkergeurÜnges erblickle ich ein Hiiuf- 
lein 
lensrhen in Tmuerkleidern. ein Hiiuflein Menschen sah ich 
eine Fahne tragen, aufwelellpr geschl'ieben stand das Wort: "Nation" . 
ich sah das letzte GeselIlecht eines grol.!en Volksstammes langsam, 
wie hili ter einem Leil'henzuge, ehenfalls in die Vnendlichkeit des 
:--....awo.l.cJ..mie Gimn. 111. 2
		

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			18 


Raumes dahinschreiten, und wo immer es anderen Scharen be- 
gegnete, mit den letzten Siibeln den Weg sich bahnen. Viele von 
ihnen schleppten die Veberreste von Ketten an ihren FÜGen und 
Händen. waren leichenLlass und todtmÜde - in ihren I Iiin II en 
wiPgten sie rächelnde Kindiein; andere hielten in den Armen ohn- 
miichtige Weiber, die erblassten Engeln glichen. Viele von ihnen 
zeichneten ihre Fuf3tapfen mit Blut,' das ihren Wunden entfloss; und 
auf ihrer Brust sah ich auch tiefe Wuni!.en - auf ihren Stirnen 
wie Dornenkriinze - in ihren Hiinden wie Krem:e, mil welken 
Blumen umtlochten: und sie schwiegen, sowie Griiber sdnveigen _ 
kÜmpften ohne Schlachtruf, fielen, ohne zu stÜhnen - siegten, ohne 
zu jubeln und giengen vorwiirts, ohne zu klagen, in immer neuen 
Kampf und in den gleiehen Tod. leh spfthete lange, ob sie denn 
jemand mit einem mitleidigen Wort oder einem brÜderlirhen 
Hiindedruck bewilIkommt. Doch nirgends hat ihnen je Einer die 
Hand gereirht, niemand wich aus dem Wege, damit diese Stel'- 
benden in Fripden vorÜberziehen kÜnnten. Die vielen Yiilkersc'haren 
traten ihnen wie schwarze Mauern quer in den Weg uni!. woglen 
ihnen, gleich schwarzen Biichen. entgegen; gleich SchwÜrmen von 
Raubvägeln siittigten sie ihre Mordlust an ihren zu Boden gestreck- 
ten Leichen. 
Vnd groDes Leill ergl'itl" mein Herz, und ThrÜnen drÜngen 
sich in meine Augen. Nun verstand ich die ernsten TmuertiHlP 
des Domps, jene unterirdischen, gen Himmel emporschwebendpn 
Accorde. Ihre KlÜnge waren das Leiehenlied die
es Yolkes gewesen! 
Vnd die Stimme rauschte mir aus dem Innem des Glockenthurmes 
entgegen: "Cezara, Cezara! sieh' da ein Volk, das vom Enlboden 
schwindet und nimmer wiederkehrt". 
Vnd als ich wieder hinblickte, kiimpften sie von allen Seilen 
umringt und hotlnungslos. Denn jener .Mond, so helI wie die Sonne, 
umgoss sie mit seinen Slrahlenj über ihren Feinden dagegen hieng 
es wie ein mit Blitzesstrahlen durchwirkler Nebel - und es ward 
ihnen sehr srhwiil und scll\ver um's Herz - alle Kugeln und Hiebe 
trafen sie, ohne zu fehlen. lhre ScIl\verler und Lanzen, vergehlich 
in den Schatten irrend, vermochten nicht ihre Feinde zu tÜdlen. 
Vnd es war ihnen unel.triiglich bitter! 
Vnd jeder von ihnen hob sein Kindlein in die HÜhe und 
sprach: "Fliege zu Gott, Waise!" Vnd es schien ruir, als sei der
		

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			19 


1\Iond für einen Augeblick erblichen und weg über ihren Häuptern 
entrückt. Da öffnete sich ein lazurner Abgrund in dem Himmels- 
gewölbe, und alle die Kleinen nogen wie ein Schwarm von weil3en 
Engelein hinein - sic Hogen hinein um
 verschwanden - und der 
Himmel schloss sich, und wieder erglühte der 
lond in blutigem 
Scheine, und von neuem entbrannte der Kampf auf Erden! 
Und immer weniger Sterbende und immer mehr Todte sehe 
ich! Doch keinel' hat noch die WatTen gestreckt. keinel' das Knie 
gebeugt - keiner urn Gnade gebeten oder sich der Schmach der 
Knechtschaft ergeben! Ich höre die Stimmen der rufenden Scharen: 
.Lehet und werdet UIlsere Sklaven!" Die Sterbenden schüUelten 
die Dornenkronen auf ihren Stirnen und antworteten mit einem 
einzigen grol3en Schrei, - mil der letzten Aufforderung zum 
Kampfe! 
Der Feinde Kreis zog sich wie ein eiserner Ring um sie zu- 
sammen, üher diesem Ringe rundet sich in der Luft ein zweiter 
Reif von Rauch und Feuer ab - da sagte jeder der Sterbenden 
zu dem ollllmiichtigen \Veibe, das er in seinen Armen hielt: . Er- 
wache und sage, oh du liinger als ich lehen willst!" Und diesen 
bleirhen Engeln öffneten sich die Augen, und seufzend entgegnete 
jede: .Euer Land ist unser Land und euer Grab ist unser Grab; - 
dort wollen wir zusammen mit euch wolmen " . Und ein Lächeln 
unendlicher Liebe erblühte insgesammt auf ihren Lippen. Und jeder 
von den Sterhenden, so wie er mit gezücktem Schwerte dastand, ver- 
senkte dasselhe in die Brust deljenigen. die er liebte - dann legte 
er ihren Leib auf den Rasen und lief vorwiirts gegen die Feinde. 
Und von neuem begann der furchtbare Kampf auf Erden! 
Ua schien es mil', als seien diesen weiBen Gestalten. die auf den 
grünen Matten lagen, leichte, silherhelle Seelen in grol3er Trauer 
entstiegen und dort in der Hühe wie ein Kranz von ätherischen 
Lilien hangen geblieben. und als weinten sie üher denen. die da 
kiimpfend fielen und üher jenen, denen es noch nicht gegönnt war 
zu fallen, über den letzten Ueberresten eines grol3en Volkes! 
Da erscholl wieder jene Stimme im Glockenthurme wie das 
Klagelied einer Nachtigall: .Cezara, Cezara!" schaue hin, denn es 
ist ihre letzte Stunde!" Der Dom erzitterte unter der :\lacht des 
Accordes, der seinen Grüften entstieg. Diesel' Accord ertünte und 
wiederhallte allenthalben, wie ein Donnerkeil, der aus der Tiefe 
2*
		

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			2() 


der Er'de gegen den Himmel roIlt; und wieder zu einem Trauerlied 
vereinigt. stipg er immer höher und hiHler'; und ich hÜrte ihn immer- 
fort über mil', als tönte er bis an die letzten Marken der Weit, 
in demselben Tone der Ver.zweiflung. dorther. wo die Sterne leuchten 
und wo jener blutrothe :\Iond glühte. 
V lid als ich die Augen gegen die Erde wandte. sah ich die 
Völker'scharen, so wie früher hin und her wandein; an dpm Orte, 
wo jenes Hiiuflein gefallen war, gab es keine Leichen. kein Blut, 
keine 'VatTen mehr - der Rasen grÜnte, ich hÜrte etwas, gleich- 
wie Gesang der Vögel im GebÜsch. wie das Murmeln der Quellen 
in der Ferne - ich spÜr'te gleichsam den Duft friedlicher Blumen, 
der mil' dorther entgegenstrÜmte, und Srhrecken er-fasste mich. dass 
über dem groBen Grabe solch' eine Stille herrschte! 
Vnd jene Stimme meines Engels rief mil' zu: .Cezara, Cezara, 
sieh, was VOH ihnen Übrig geblieben ist 
. - leh schaute in der 
Richtung der Stimme - und der l\Iond war wipder klein UlIlI 
fahl - die Sterne winzig und glitzernd. die Gegend dieselbe wie 
anfangs. mit einem Kranze von Hügeln umgeben. mit weiBen 
schweigenden Weilern besÜeL 
Die Stimme ruft immerwiihrend: .. Cezara, Cezara"; abel' es 
schien mil', als sei sie aus dem Glockenthurme g-etreten und ziehe 
mich hinab gegen die Stiegen des Thurmes. "Cnd ich gieng- ihr' 
nach, immer tiefel' steigend, ich gieng- inmitten der weitpn Dunkel- 
heit in der Sehnsucht meines Geistes - ich wusste abel' nicht, 
wohin kh gieng; ich fÜhlte nur an meinel' wachsenden Trauer. es 
gehe vielleicht in das Grab. 
Vnd die Stimme wandte sirh seufzend gegen einen Gang voH 
'Viderschein des zurÜrkgeworfenen Lichtes. "Ian hr)rte ein sonder- 
bares Hauschen wie das Lispeln \'ieler dÜrren. in lei"em \Vindhauch 
kreiselnden Bliitter', gleichsam die Sprarhp vieler \'om Schmerze g-e- 
dÜmpfter Stimmpn, gleichsam die Klage derer. die in den Siil'geu 
erwachen und wieder in Tod.esschlulJlll1er \'el'f:1l1en. 
"Cnd die Stimme sprach: ..Cezara. hete für sit''' - uud ich 
erhlickte VOl' mil' das [nnere eint's sphr weitpn Domes, Üher dem 
ich stand, als stÜnde ich hoch auf dem Chor und hlickte \ om (:hore 
herab in die Tiefe voll Kapellen. Altiiren. Pfeilern. schwal'zell Hiin- 
ken uud lodernden Lampen. dip rol' den Bildern Ulld Bildsiiulpu, 
hier Über dem Deukmal eines Ritter:;, dort Üher dem Taufbcckpn,
		

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			21 


über der KanzeI und überall zu Fü8en und auf den Gipfeln gothi- 
schel' :-;Üulen, an Bogen und liings der Spitl.bogen brannten - doch 
ihre Slrahlen waren gediimpft und welk, 
Ieichsam von ThrÜnen, 
die in del' Lurt hiengen. VOII dem kaum sichUmren l\"ebel, der in 
den WiulIIen dahinsthwebte-! 
Und inmiUen des Domes gewilhrte ich eine groBe, offen 
stehende Fallthür, gleichsam den Eingang zu unterirdischen Grürten, 
die auf jemands Ankunft warteten ; und ein ungeheurer Grabslein 
ragte über diesel' schwarzen Oeffnung, ein ungeheurer Grabstein, 
weiB wie Alabaster, mit einem langen Blutstreifen umsiiumt, durcll 
ein blutiges Kreuz in der l\Iilte bezeichnet, und unter dem Kreuze 
stanu ebenfalls mit Blut geschrieben das Wort: .Nation". 
Und öde war es in die,;er gro!3en Kirche. Da kam es mil' 
VOl', als hürle ich tief im Hel'l.en das V orgefühl einer geheim nis- 
vollen )Iusik; die leisen Töne trateIl abel' dann aus der Tiefe 
meines Herzens in die Wirkli("hkeit über, und jetzt erst fasse ich 
sie und vernehme 
lelodien. den Tropfen herabtriiufelnden Thaues 
vergleichbar, und sie vereinigten sich gleichsam zu einem Getlecht 
melodisthen Gesäusels und schluchl.end zertloss diesel' groBe Dom 
in Klagetünen. 
Jeder Altar. jeder Pfeiler. jeder Stein seines Estrichs erzitterte 
wie eine Saite, jede BildsÜule slühntc illl Klagelied auf; und dieses 
Lied E'rstarkte alhnÜhlich, ruhig und ernst, wie der Gesang unsicht- 
barer Geister, die tief im Herzen liUen und inbrÜnstig um Linderung, 
urn den Sclliaf des Vergessens, um ein wenig Liebe und Erbarmen 
zu dem groJ.!en GoU beteten. Da erdröhnt es donnernd herab von 
der Orgel - nur einmal - und es ütl"neten sich die Thore des 
Domes und jene Stimme mein' sagte mil': . Cezara, Cezara, schaue 
hin, denn sie sind es, die da kommen". 
Vnd es schriUen die Gefallenen. es sehritten die Todten. einer 
nach dem anuern daher. wie einst ZUl' Zeit ihres Lebens ihre Fahnen 
tragend, in den Armen ihre hingeschlachteten Engel, in den Hiinden 
ilwe gebrochenen "vanen haltend: sie giengen, wie Nebel wandeIn, 
ohne Geräusch, mit gesenkter Slim, voll Erinnerung an die über- 
standenen Qualen. Nur ihre KimUein waren nicht mit ilmen - 
doch kaum waren sie über die Scll\velle des Domes getretcn, kaum 
lenkten sie ihre SchriUe gegen den Hochaltar, cia wurde auf einmal 
dort, wo ich Christi weiJ.!e Bildsiiule zu sehen vermeinte, dort, wo
		

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			22 


eine Schar marmorner Englein dem Gewölbe zu entsteigen schien, 
die l\Iusik weich und rührend, wie die Erinnerung an glückliche 
Tage - und siehe da, KrÜnze ergHinzten plützIich in der Luft und 
Tausende weil3er Rosen tielen auf das Estrich - und es umfasste 
sich jener Englein Schar mit den regenbogenfarbenen Schmetter- 
lingsf1ügeln und jedes streckte seine HÜndchen emlJor, riss yon dem 
Gewülbe sich los, blieb in der Luft hangen und schien, in den 
Lüften si eh wiegend, mit den hellen Äuglpin zu suchen und zu 
erkennen, und als es sie erkannt hatte, ihnen. den AnkOlnlllenden 
entgegenzufliegen und krönte mit seinen Fittigen die Hiiupter der , 
gefallenen Vilter nnd der im Tode entschlafenen l\IÜtter! 
Und die l\Iünner erhohen ihre HÜupter. als sic die vel'kliirten 
Kinder erkannten, nnd die Mütter fitTneten ihre Augen und stiel3en 
VOl' Freuden einen Schrei aus. Sie stiegen aus der Umarmung der 
MÜnner zu Boden und streckten den Englein ihre HÜmle enigegen, 
nannten dieselbcn heim Namen, jede rief das ihrige, und auf den 
Zehen sich erhebend, suchten sie mit ihren Lippen diese .ithel'i- 
schen Gesichterchen zu erreichen, die Blumen und Sternen ver- 
gleichbar, Liber ihnen dahinschwebten. 
Da erdröhnte zum zweiten Male die Orgel. Die l\liinnel' setzten 
sich auf die leel'en BÜnke und athllleten tief auf, wie nach eines 
langen Lebens überstamlener Qual - VOl' ihnen liefen sich an den 
Stufen des Hochaltars die Frauen ni eder und schienen hald von 
neuem sehr bleich und unbeweglich und in tiefen Schlummer ver'- 
sunken. 
Die l\IÜnner streckten ihre vVafTen zu Boden, nahmen von 
ihren Hiiuptern die Dornenkronen und hoben sie gegen das Christus- 
bi 111 in die HÜhe; abel' sie vermochten weder cin Wort zu sagen, 
noch zu bitten, .lenn ihre Brust war durchboln'\ und ihre Lippen 
stumm VOl' Schmel'z und Ermattung. 
Und immer schwiicher ward das Licht del' Lampen, die vom 
Gewölbe herabsteigenden Nebel sclnvehten gleich Leichentüchern in 
den Lüften umher, die Weihkerzen erloschen eine n Ich del' andem. 
und jene weichen ul1l1 rühl'enden Töne verstumlllten unter rIem 
Stöhnen der Orgel. Und je dunklel' und lÜrmender es wurde, desto 
heller und gröl3el' wal'd VOl' mil' jenes weil3e. holte. ferne Cltristus- 
bild - bis enlllicit der weite Dom in graue Diilllmerung sich hüllte 
und das ganze SchifT der Kirclle in unaufhörliches Getüse umschlug,
		

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			23 


Ühnlich dem Schmettern der Posaunen der Erzengel. Vnd jene 
hohe und ferne Gestalt über dem Hochaltar schien heIl und nahe. 
lebendig zu mil' herabzusteigen. Sie war wie die Sonne, jene alle 
aher schwarz und die ganze Kirche schwarz und erzitternd, wie die 
Eiche, vom Herbstwind bewegt. Vnd die Uestalt stieg herab und 
blieb stehen dort ober den Wei bern und blickte nach den sitzenden 
:MÜnnern hin - ihr Blick abel' war lautere Helle, so weil3, wie die 
des Diamanten. 
Die Frauen erhoben sich und seufzten auf, ihre Augen mit 
den HÜnuen schützend: n° Herr, gib uns unsere Kinder zurück". 
Die l\lÜnner abel' warf'en sich zu Boden und riefen: n° Herr, gib 
uns unser raterIand wieder!" 
Da liel3 sich die Uestalt Christi noch tiefel' hinab, sie alle abel' 
erhoben sich und folgten ihr - und sie führte dieselben gegen die 
ofl'ene Grufl, ohne den Boden zu berühren, in der Luft schwebend 
und dahingleitend. 
Vnd voran stieg sie in die Gruft, gleich der niedergehenden 
Sonne, hinab, in diese schwarze Grufl, und sprach: nRuhet aus - 
der Urabslein wird über euch, wie einst über mich, gewiilzt werden. 
Bin ich denn nicht mit euch? was zaudert Hn'?" - Vnd sie ,,;liegen 
ahwiirts und verschwanden alle bis auf' den letzlen, der Uestalt 
Chri,,;li f'olgend. Vnd ich sah, wie j
ner riesige Stein mit der In- 
schrift nNation" sich erhob und über ihnen zufiel. Vnd es erdrÜlmte 
der lelzte Donnerschlag und die letzte Weihkerze I;'rlosch. 
Vnd mitten in der Dunkelheit vernahm ich gleichsam einen 
Ueisterchor, der ihnen den letzten Abschiedssang anslimmte. 
.Leget eure HÜnue auf' das kalte Lager, leget eure Stirnen 
auf der SÜrge RuhebeU - eure Wunden mÜgen sich ahkühlen, 
ausl'uhen eure Herzen. - Vergesset. bis Über euch und über euer 
Land ues zweiten Lenzes Stunde kommt!" 
. Die,,;er Schlaf wird eure Kraft werden; denn der HelT wacht 
Über emen SÜrgen, Lis die vorausbeslimmten Slunden verflie en, 
UlH] jetzt sl;'i Friede mit euch - jelzt schl:Jfet den tie fen Sehlaf'". 
Vnd liefes Scl1\veigen trat ein - und jene Slimme meines 
Schutzengels wiederholte leise dieselben Worte. wie f'rÜher: .Cezal'a, 
Cel.ara, siehe da, was "on ihnen Ührig geblieben!" - rud da ich 
/lichts sah, fmgte ich: n 'V as denn?" - rnd die Slimme sprach 
wieuer: nSieh' - da blieb noch eine SpUl' von ihnen auf' Er'den".
		

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			24 


Vnd plötzlich gewahrte ich gleichsam eine Wolke von hliin- 
lichen Dfmsten und mitlen in derselben ein Dild, von sanften Wind- 
zügen gemalt - ich gewahrte ein Frauenantlitz und eine ganze 
Frauengestalt, scheinbar vergänglich. jedoch von vollendeter SchÜn- 
heit, mit einem Zug ewiger Trauer auf der Stirne! fhr Ge- 
wand, leicht wie Gedanken, wallte gleich sehnsüchtigen Gedanken 
urn sie hin, so weil3! lhr Blick starrte in die Leere des Ramnes 
hinein. Vnd voll Selbstgefühl war diesel' Blick, wenn auch thriinen- 
beff'uchtet - und stolz diese Stirn, wenngleich vom Schmerze be- 
lastet - und majestÜtisch die ganze Gestalt, wiewohl einem f1Üch-, 
tigen Traumbilde gleichend. 
Vnd die Slimme rief mil' zu: "Hüte sie, Cezara, denn sie ist 
die Schwester jener im Kampfe Gefallenen. Sie, die einzige, wmde 
erhalten, damit die SchÜnheit dieses Geschlechtes nicht vÜlIig vom 
Erdboden schwinde". 
Vnd wie ich abermals nach ihr hinblickte, fühlte ich, dass 
ich sie liebe - und es schien mil', dass ich in eine mil' unbekannte 
Welt ihr folgte, imniUen der herbstlichen Nebel, in trauernde Waldes- 
räume, wo man das Rauschen verborgener Bäche vernimmt, wo 
Wolken vergilbten Laubes herumwirbeln, wohin ein blutbespritztel' 
Adler, den Nebel zertheilend, seine Gebieterin führt. 
Vnd sie schreitet vorwärts, immer blass, ätherisch nnd schÜn, 
immer einsam und düster und stolz - immer einem Traumbild 
ähnelnd und doch stets sichtbar. stets irrend und in SdIweigen 
versunken - und ich hÜte sie ewig. Vnd wo sie geht, dorthin 
folge ich ihr - und wo sie ausruht, dort werde auch ich aus- 
ruhen - und wo sie verschwindet, verschwincle auch ich mit ihr 
zugleich. 
Pnd die Tage und die Nächte schienen mil' wie die wechscln- 
den weiljen und scll\varzen 'Vellen eines 13aches zu verflieLJen - zu- 
weilen sehe ich das gespenstische Bild der Sonne hinter den W 01- 
km, zuweilen den l\Iond über die Gipfel der Berge dahillgleitPl1; 
manchmal höre ich hinter dem Nebel her das dumpfe (
e\Vühl 
femel' Städte - und hoch über mil' den Sang vorüberfliegellllel" 
Gei
ter - und irgendwo in der Tiefe, so scheint es mil', vernehme 
ich unter meinen Füf3en das Schluchzen der in den Bergschachten 
Grabenden - nncl tiefel' noch das unterirdische Gelächter des 
Satans!
		

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			25 



 


Abel' ich llI:1g es nicht hiiren, abel' ich mag e;; nicht sehpn - 
ihr folgend, schreite ich vorwiirts. Ewige DÜmmerung umringt uns, 
ewige Trauet. hat uns vereint - dieselbe Hofl"nung führet uns. Sie 
wenuet manchmal ihre Augen von der Ferne. in die sie blicket. 
VOll der Zukunft ab, in die sie schauet, und wirft mil' einen Blick 
zu - sie öfï'net zuweilen ihre Lippen und ruft: . Cezara!", sh'eckt 
manclnual aus dem Nebel ihre schneeweil3e Hand mil' entgegen, 
und ich ergreife diese Hand und drücke sie an mein Herz, bis 
sidl mein Engel erholt. - Vnd so gehen wir in die Unendlichkeit 
hin. - Wenn wir leben sollen. leben wir auf, wenn sterben, sterben 
wir hin. lrgendwo leuchtet uns dieselbe Sonne, dasselbe Grab 
harrel- unser - und wir gehen unwissend, ob wir der Sonne oder 
dem Grabe zuschreiten. Das eine nur ward uns von Gott beschie- 
den, wir gehen lIIiteinander! 
Vnd ich vermag nicht die Zeit zu zählen und werde nicht 
sag-en, wie; doch schien es mil', dass schon ein Theil meines Lebens 
verflos;;en war und mein Traum wÜhrte noch, in immer weitere 
Einöden mich davontragend - und meine Liebe wurde immer 
gröl3er und immer gröUer auch ihre Trauer! 
Vnd ich gedenke nicht wo und ich gedenke nicht wann es 
mil' schien, dass ich einen Fels€llriff liber den Nebel emporragen 
sah. Und ein Geist sal3 darauf. ganz einem rüstigen, alten :Manne 
iilmlich, nul' class ihm unbefiederte Flügel, wie die der nächtlichen 
Vögel, von den Schultern hcrabhiengen. 
Und Über dem Absturz sitzend, hielt er eine Harfe, an der 
nul' eine Saite war: und sang: 
.Halte inne, du Unerfahrener! - Hier ist die Grenze zwischen 
dem Reiche des Lebens und dem Thale des Todes. - Wenn du 
sie über,;chreitest. enuattet deine Seele für immer". 
Und es erklang jene Saite wie Eisen, und Schrecken be- 
mtichtigte sich meinel'. 
. Verlasse sie, die nimmer auflebt ihre Schönheit ist nur 
der Widerschein der Vergangenheit - glaube nicht, wenn sie auf 
dich blicket oder die Hand dir reicht - denn der Liebe Feuer 
brennt nicht in ihren Augen, denn das Schicksal entzog ihrer Hand 
der L"marmung Kraft". 
Und wieder schlug er in die eine Saite der Harfe! 
Und die Gestalt blieb stehen und wandte ihr Antlitz mil' zu
		

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			26 


Alle unerfüllten Träume, alle gemordeten Hofl'nungen ihres Ge- 
schlechtes, ihr ganzes Leben, all' ihr Stolz, ihr Tod und ihr jetziger 
Schlummer im Grabe - alles dies, in eines vereint, spiegeIte sich 
auf einmal in diesem Antlitz ab! 
Vnd wieder sang der Geist: 
nKehre urn und lebe unter den Lebendigen. leh abel' bleibe 
da und singe ihr mein Lied, das hoffnungslose, auf diesel' letzten 
Saite - denn uie anderen sind verklungen und gesprungen - ver- 
cint hieDen sie einst: Glaube, Muth und Licbe. - Diese eine, letzte, 
heist jetzt: Das Nichts". , 
Vnd es schien mil', dass er sich aufrichtete und rechts und 
links hin mit der Harfe den Nebel zertheiIte - und hinter dem 
Felsen her enthüllten sich groHe FriedhÜt'e; Haufen von tiehpinen 
und Haut'en von Model', Skelette von Pferden und Humleskelette 
und der Geier Skelette über den Veberresten menschlicher Leichen 
in l\IÜnteln, MessgewÜndcrn und Kronen, inmitten von Panzcl'll und 
S£ibeln und Satteln - und zerstörte Kapellen und TrÜnlIller olm' 
Ende am Gestade eines Eismeeres - und Schneesäulen gleich 
Riesen Über den Eisschollen wandeind - und \V olken regulIgslos, 
als hinge solch' cin zweiter Ocean, VOl' Frost erstarrt, hoch am 
HimmelsgewÜlbe! 
Vnd del' Geist wies auf diese groBe Vergangenheit hin und 
lachte hÖhnisch auf, dann wies er nach der andern Seite des Fel- 
sens - und dorten entwickeIte sich frisches Grün und erghnzte 
des Himmels Blau - dort wogten auf tausend Thürmen Tausende 
von Bannern, in Frühlingsfarhen prangend, dort stiegen weiBe 
Dampt'wolken und lebendige Rauchsäulen empor. 
Doch bald wandte ich meine Augen ab und versenkte sie 
wieder in das Antlitz der jungfrÜulichen GestaIt. 
Vnd es schien mil', dass sie die letzten Krüfte sammelte und 
vorwärts schritt, als wollte sie noch an dieses TrÜmmergestade ge- 
langen, urn wenigstens unter den Todten ihres Volkes dahinzusinken 
unu zu verscheiden! 
Der Geist vom Felsenriff. der Geist des BÜsen, der ll1ich ver- 
führen wollte, sagte mil': n \V£ihle!" 
In demselben Augenblicke riet' mil' ihre Stimme zu: nCezara!" 
Vnd kh folgte ihr, ihr, die nimmer wiederkehrt, auf die Fried- 
höfe des Todes.
		

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			7 



 
I 


Das Schneegestöber wirbelt hoch oben, ein über uns schwe- 
bendes Grab - der Adler, der ihr voranflog, sank auf die todten 
Geiel' hemb und starb. - Kaum vermag ich noch ihre wallenden 
Haare zu erspiihen. vergebens suche ich inmitten der Schatten zum 
letzten Male ihre Hand. - Die, welche ich geliebt, verschwindet 
mil' im GestüLer! 
Vnd mein Traum wurde nicht unterbrochen - ich fühlte alle 
Qualen des Scheidens, die ganze Leere des Nichts. - Es schien 
mil', als hÜUe die Gestalt Christi sie betrogen, da sie mit ilmen 
in das Grab stieg, denn sie erwachen nimmermehr! - und dass 
die, die ich hütete, mich ebenfalls getäuscht hat, denn sie liel3 mich 
einsam inmitten der ewig Todten. Vnd an dem Strande jenes 
l\Ieeres mich niedersetzend, flehte ich lUeine Seele, da:;s sie von 
mil' scheide. 
Vnd ich stützte mein Ilaupt auf lUeine Hiillde und durch die 
Fingerspalten sah ich das Gespenst jenes lbl"fners in der Ferne 
über die Eisfelder wandein, und wie er wandel te, Yerhöhnte er mich. 
Dann setzte er sich mil' gegenüber auf einen Schneehügel 
und sang: 
- . Vnd was nun?" 
L"nd unter seinen Fül3en her raffie sich em Schwarm von 
Rallen auf. und über meillem Ilaupte dahinziehend, wiederholte 
jeder von ihnen kriichzend: - .Vnd was nun?" - 
Vnd es schien mil', dass aus den Haufen \'on Gebeinen und 
aus del' Tiefe des eisigen Bodens dasselbe Wort hervontrang - .l-nd 
was nun?" 
Da zerriss der Geist ohne jeglichell Klang die letzte 
aite, 
schleuderte sie hinaL unter das Eis und sprach: - .Die Ewigkeit 
begin nt " . 

 Vnd es schien mil', dass ich sterbend meine eigene Seele 
vertluchte. 
Da liel3 sich jene frühere Stimme des Engels. die mil' auf 
dem \V underthurme gesungen, ich weil3 nicht wo, wal' es in der 
Tiefe meines Herzens oder hoch über diesen Wolken. vel1lehmen. 
end ich sprang auf ullil rief: - .ReUe mich. delln ich sterbe: 
ich sterbe abel', denn du hast mich getÜusclÜ -. 
Doch jene Nachtigall, doch jener Engel mein erwiderte mil': 
. Cezara, Cezara, warum bereuest du es, dass du dein Leben der
		

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			28 


Todten geweiht? \Veil3t du denn nicht, dass es eine Auferstehung 
gibt? - \Vie können abel' die tod ten Herzen auferstehen. wenn 
die lebendigen sie nicht mit Liebe umfassen und ihnen uie Hiilne 
ihres Blutes nicht opfern? Die dir das Leben genommen. gibt es dir 
wieder, denn ihr Tod war blos eine Tiiusehung! Sieh!" 
Wie einen neuaufgehenden Stern sah ieh eine (;estalt an den 
Enden des Gesiehtskreises erstehen. -- leh fühIte, unsterblich werde 
ich sein, denn unsterblieh war, die ieh geliebt - und rings urn 
mieh erhoben sieh aus dem Staube die J\IÜnner und die Gestalt 
Christi erglänzte über ihnen in weil3em Licht in den LÜften. """' leh 
sehloss meine Àugen und tiel mit dem Àntlitz zu Boden inmitten 
der Auferstehenden.
		

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			111. 


LegendEL 


18. Wahrlich, wahrlich, sag' ich dir, da 
du jünger warest, gürteltest du dich 
selbst und wandeltest, wohin du woll- 
test: wenn du abel' alt geworden bist, 
wirst du deine Rinde ausstrecken, und 
ein anderer wird dich gürten und dich 
führen, wohin du nicht wiJIst. 


20. Petrus abel' wandte sich urn und sah 
den .TÜnger, welchen Jesus lieb hatte, 
narhfolgen. denselhen, we1cher beim 
Ahemlmahle an seiner Brust gelegen 
und gesagt hatte: HeIT, wel' ist's, der 
dlCh verrathen wird '! 
21. Da nun Petrus diesen sah, sprarh er 
zu Jesu: HeIT, was soli aher dieser? 

2. Jesus sprach zu ihm: lch wiJl, dass er 
80 hleihe, his ich kmnme. Was geht 
es dich 3n? Ou folge mir! 
EllmgeliulII nach Johannes. 
Capit. XXI. 


Mil' schien, dass ich gemde am 'Veihn3chtsabende aus den 
Thoren RUlIIS hel'austl'at und durch die Campagna w::mdel'te. Die 
Griiber der Heiden wÜrmten sich dort in den Strahlen der Sonne - 
es war Morgen - der Hinunel klar, wie immer, unt! die Einiide 
dÜster. wie seit Jahrhunderten. 
Ich gieng den ganzen Tag. von der Macht des Geistes getrieben. 
Die alten 'Vasserleitungen folgten mil', so lange sie vermochten. 
ich gieng jefloch weiter. Epheuranken. Christi gt'Ünen Krippen ver- 
gleichbar. umrauschten die Ruinen der Tempel. Schw[mne weiL1er
		

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			30 


Vögel flogen über mir dahin - vor mir kroeh in der Tiefe eine 
schillernde Schlange. Das Tosen des Meeres begann mieh zu mfen! 
Vnd als ich auf der letzten Anhi'lhe des Landes stehen blieb, 
als ich die Wasser erblickte, gieng schon die Sonne unter - und 
fern auf den Wassern stand ein sehwarzer Fleck. der lebendig und 
immer gröl3er mir entgegenflog und endlicll ungeheuer wurde,als 
die Sonne erlosch und die Dämmerung herabzusinken begann. 
Ein grol3es und düsteres Schiff ist es. ohne Segel und Masten: 
unter dem Sclllag seiner RÜder werden alle Wellen zu SQ/,mum 
und aus seiner Mitte wallet eine RauchsflUle auf und in die Ln- 
endlidlkeit zurüek. 
Es wird immer finsterer. das Schift' wälzt sich wie ein schwarzes 
Gespenst, im Raume dahinbrausend - zwei Sternsdmuppen tIelen 
vor ihm in das Meer herab und vom Verdeek lipl3 sieh eine Stimme 
vernehmen: "lst denn heute der letzte Weihnaehtsabend?" 
Im Geiste von Entsetzen ergrift'en. antwortete ieh vom Hügel 
herab: "Fürwahr! heute ist Wcihnaehtsabend" - und bald blieb das 
Schift' knapp an dem Gestade stehen - blasser Dampf breitete sieh 
über ihm aus, Sehlacken und Funken entstürzten seinen Seiten - 
in rothem Liehte erglfmzte mr einen flüehtigen Augenblick das 
Verdeck. 
Dort standen Gestalten in karmesinrothen Mützen und weil3lieh 
schimmernden )Iftnteln - ich hörte wie Rassein von Ketten und 
mir sehien, es falle eine schwere lange Brücke, vom Schiffe bis an 
das Gestade geworfen. Veber dieselbe drängen sich in der Dunkel- 
heit d
e Gestalten und eilen mir entgegen. 
Vnd als sie nicht mehr weit waren, fragten sie zugleich: Wo 
ist der Weg naeh Rom? 
leh erwiederte: - Keinen Weg giebt es hier - hier ist rlie 
Einöde. Vnd sie antworteten: "Führe uns also". - Vnd als ich 
zauderte, liel3en sie wieder mit leis er. banger Stimme sieh ver- 
nehmen: - "Wir sind die lptzten Veberreste des polnisclwn Adels.- 
Ein Engel ist uns ersehienen, ein Engel, unÜhnlieh denen, die unsere 
Väter gesehaut, denn ohne Glanz waren seine FiUige und Trauer- 
flor umwehte seine Stirn - wir wissen aber, dass er vom Himmel 
gesandt - und er hat uns hierher gesehickt. Lange segelten wir - 
grol3e Stürme und Regenschauer gab es dort auf dem 
Ieere -
		

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			31 


doch der Wille des Berm wird erfüllt, wenn wir heute urn Mitter- 
nacht in der Peterskirche anlangen". 
Da erwiederte ich ihnen: .Folget mir, Unglückliche" - und von 
den Pfern des l\Ieeres schritt ich wieder der Stadt zu, zitternd und 
betend. als wenn ich rlurch einen Friedhof gienge und hinter mir die 
Todten erstiindcn. Da erbrauste der Wind, doch keine Wolke wird 
sichlbar - Sterne gliinzen überall an dem dunkpIn, tiefen Himmel - 
unten liegt rlie E;bene so schwarz. Wir schreiten bald an grauen 
Grabhügeln, bald an blassen Trümmerhaufen oder an Bogen der 
Wasserleitungen vorbei. Àus der Ferne her vernimmt man das 
Rauschen des hohen Schilfrohres - über uns zuweilen den Huf 
eines Nachtvogels - und niiher. irgendwo inmiUen der zerfallenen 
Grilbel' dort ein unterirdisches Gerilusch! 
Sie gehen mir nach - kh fühle auf meinpn Schultern den 
Athem ihrer Brust, und ich schreite geschwind, denn sie eilen - 
ich höre ihre faltenreichen Mäntel in den Winden flaUern. 
Unel mir schien, als sehe ich ein lrrlicht in der Ferne schwan- 
ken - und bald ein zweites und driUes - und als ich \Veiter schritt, 
erblickte ich ei ne grol3e Menge von Lichtern in der Ebene - sie 
hewegten sich von verschiedenen Seiten, doch alle nach einer Seite 
hin - und siehe da, plötzlich begann ein Gemurmel viel er Stim- 
men in der ElJene zu rauschen. 
Und als ich nilher kam, sah ich gleichsam eine Menge von 
Pilgern mit Fackeln durch die Campagna zieheil. 
Des Lichtcs Widerschein, der sie umgab, rückte mit ihnen 
zugleich VOl', von zwei grot3en Wilnden der Dunkelheit bf'grenzt - 
und mitten in diesem Lichte schwebten in der Luft Kreuze und 
Heiligenbilder und Fahnen verschiedener V ölker. 
Ganz in die Mitte dieser Schaaren führte ich mein Gefolge. 
Da sah ich erst die düsteren Antlitze jener, die mir folgten, und 
eine sonderbare Begeisterung, doch nicht die Begeisterung des Lebens 
in ihren Augen - und SäLel, auf welche sie, wie jene Pilger auf ihre 
Wanderstii.be, sich stützten. 
Und kaum war ich mit ihnen in das Licht der Fackeln ge- 
treten, da schien mir, als wären die Haufen stehen geblieben und 
fragten: . Wer seid ihr und wo kom met ihr her?" Sie hielten inne 
und ein sonderbares Lächeln umspielte ihre Lippen und sie antwor- 
teten sogleich: - .Hat uns denn niemand in der Welt erkannt?" -
		

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			3
 


Ein lcises Geflüster. ein Geflüster. d:l::; immer lau ter wunk erscholl 
ringsurn; mir war, als ob alle Sthaaren der Pilgel' auf einmal 
riefen: "Wir kennen euch. ihr seid die letzten Helden dl's Erdballs". 
Da fuhren sie wieder fort: - "Wir s:lhen einen Engel mit 
schwarz umflorter Stirn - er bef:lhl uns nach Rom zu eilen - 
und ihr. redet. habet auch ihr eine Stimme vernommen?" 
Vnd ihnen zur Antwort erscholl ein groUes StMmen der 
Menge: - "Amen. - Derselbe Engel gebot un;;;, unsere lIeimat 
zu verlassen - seine Stimme ertimte des Nachts stets mächrl(ger 
über uns in der Luft und störte unseren Sl'hlaf. - 1<:., kommen die 
Tage, s:lgte er, da Christus das letzte Mal an dem Grahe des Petrus 
geboren wird. denn fürderhin wird er auf Enll'n weder geboren 
werden noch sterben ". 
Vnd die )Ienge scllwieg ulld stand da. gleichsam üher die 
eigen en W orte entsetzt. 
Die Polen rückten die ersten von der Stelle. naehdem sie die 
weiBen Mftntel über die Schultern geworfen. Y on alJt.n Seiten (lel' 
Campagna drftngen sich immer meht" Pilgel' zusammen - schon 
sieht man die l\lauern der Stadt -- schon vernimmt man den Klang 
der Gloeken - und je nüher. desto heller wit"d t's, denn an den 
Thoren und über den ThÜrmen brennen Kr;lIlze ,"on Lichtern - 
und desto tosender, denn hier und dot"t und weiter noch erwachen 
nach einander und tünen alle die Kirchen Roms. 
Es schien mil', dass die Nacht in hellen Tag umgewandelt 
ist. Die Gassen. welehe ich des Morgens verlassen. erkenne ich 
nicht wieder. Dort, wo es nur TrÜmmer gab. rlort. wo nur das 
Käuzchen hauset, sehwanken jetzt Garben von Blumen und lodemde 
Lampen - und nas rÖmische Yolk drftngt sich haufemveise lu:,ran 
und rufet: Freuen, ja, freuen wir uns. denn heute winl Chri::;tus 
geboren. 
rnd als sie den polnischen Adel nnd die ihm nach:4rillllenrle 
Pilgerflut in die Thore einziehen sahen, sprangen sic VOl' Frellde, 
schreiend, unrl fragtell: - "Warum seirl ihr "0 dÜ"ter, l;astfreuIHle? 
Hat eueh der lange \Veg ennÜdet? nl1n denn, errrischet mit (lem 
Saft der Orangen eure Lippen. - Werfet \'on eueh die weiUen 
.Mützen und die dunkIen Hüte - nehmet diese 
lyrlhenzweig-e. 
nehmet diese Kamelien - wir werfen sie euch w, als Kriill/.e fLir 
eure Stirnen".
		

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			33 


Abel' in tiefem Schweigen und mit zusammengezogenen Augen- 
brauen zogen unter ilwen die Polen dahin. und dahinziehend 
sprachen sie zu mil': "\\T 0 ist die Kirehe des heiligen Petrus? - denn 
wir haben es eilig, und bange ist nnser Herz - ist doch die Stunde 
der MiUernacht schon nahe?" - 
Vnd ich führe sie über das Forum hin. - Mil' sehien, dass 
jenes dunkIe, alte Amphitheater des Flavius, jetzt wie ein Riesen- 
licht VOl' mil' stand, vom Fu/3 bis an die riesigen Zinnen mit Am- 
peln behilngt - jedes EpheublüUchen ist an ihm erkennbar - in 
grellen Kleidern lustwandeIn Weiber und Kinder auf den Stock- 
werken des Riesenbaues und. in die HÜnde klatschend, begrü/3en 
sie die VOl'überziehenden. 
Vnd all
 Bogen auf dem Forum und alle Säulen lodern nnd 
lenehten - nnd anf der Anhöhe erhebt sieh das Capitol, wie eine 
\\Tand von golden en Flammen - von dem starken Lichtsehein 
erblassten die Sterne am Himmel. 
Vnauf11örlieh schreit das Volk: -- "Hosanna! hosanna!" - und 
die Pil gel' stimmen Bu/3psalmen an. - Das Volk rennt ohne Vnter- 
lass vorwiirts und kehrt wieder zurüek, klimpert auf Guitarren. strent 
Funken in die Luft - und mitten durch rlieses Mensehengewoge 
schreiten wir sehwarz -- langsam - in der Trauer des Geistes. 
V on allen Balkonen, von allen Däehern nnd Gassen fielen 
Veilchen nnd Rosen auf uns heraL. 
Schon tönt weit hinter uns die Glocke des Capitols - und 
VOl' nns lie/3 sich die Glocke des heiligen Petrus in den Ränmen 
vernehmen - sie schlägt jetzt allein, lauter als alle übrigen! 
In der Riehtung dieses Klanges eilen wir und überschreiten 
die Tiberbrücke. Die Hüuser an den Ufern gleichen stillen Feuers- 
brünsten, der Fluss einem breiten Bande von Flammen. - Die Engels- 
burg starrt von Geschützen - jeden Augenblick blitzt und donnert 
ein Geschütz. 
Jetzt scllwenken wir ein und betreten den Vorhof der Peters- 
kirche. Die Kuppel glünzt in tausend scharlaehrothe Lampen ge- 
kleidet - das Krenz auf ihrem Gipfel gleicht einem Demant nnd 
zu beiden Seiten sehienen mil' die Säulen des Hofes wie ans Feuer 
gedreehselt - die Springbrnnnen in der Mitte wie zwei strömende 
Regenbogen - und ich sah dort eine gro/3e V olksmenge in Erwartung 


Sprawozdanie GimD. 111. 


3
		

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			34 


stehen und die Thore der Kirche offen - nnd das Innere des Domes 
wie eine Unendlichkeit lodernder Helle! 
Die Polen und die Pilger schritten, so lange sie vermochten: 
doch an den Stiegen, zu Fiil3en des SÜulenganges sperrte die )Ienge 
ihnen allenthalben den Weg. Sie bleiben stehen und fOl'dern fr ei en 
Durchgang, doch immer mehr, von vorne und von hinten und von 
den Seiten lasten die Haufen anf ihnen. 
Und es el'hohen sich Stimmen der Römel': Sind wir denn 
nicht die ersten - ist denn diese Kirche seit .Jahrhund(rten nnd 
für die Ewigkeit nicht unser? - Und unter den Pilgern hiil't man 
andere Stimmen: - nBis jetzt bahnte nns der polnische Adel den 
Weg. wird denn jetzt auch er früher als wir in den Tempel ein- 
treten?" 
Und ich sah'. wie clie Polen ihre Sclnverter erhoben, zum 
Zeichen, dass sie zur vVehre sich setzen - wie lauteres Feuer er- 
glänzten ihre Kling-en in der Helle der Luft! 
Doch in demselben Angenblif'ke zeigte sich anf dem Balkone 
des Domes eine Gestalt in Purpur, welche sprach, und ihre Stimmp 
ertönte weithin: - nLasset die hinein. weIche für den katholischen 
Glanben einst ein fremoes Volk vom Tode gerettet haben und 
spiiter für diesen Glauben selLst nntergiengen. Die Todten lasset 
vorans". - Und der Cardinal erhob seine Hand, nach rechts nnd 
nach links sie bewegend, als wollte er die l\Ienge zprtheilen - und 
in der Tiefe spalteten sich dort die Hanfen - nnd er sah es und 
zog sich wieder in das Gebiiude zurück. 
Und ich gieng sogleich mit den Polen gerade über die Stiegen, 
gerade über die V orhalle in das SchifT der Kirclle und dann die 
ganze Kirche entlang bis an die Lampen, die an dpm Grabe des 
Petrus brennen. - Da bliehen sie stehen, nahmen die carmesinrothen 
l\lützen von ihren Häuptern, öffneten die Spangen ihrer l\IÜntel anf 
der Brust - knieten nieder nnd beteten, die blanke \Vaffe in oer 
Hand. 
Die schneewei13e Helle des )Iarmors leuchtet in der Einsam- 
keit der Kirche. - vVeihranchwolken steigen silberwei13, durch- 
sichtig zn dem über uns hangenden Gewölbe der Kuppel empor - 
auf der .l\1osaik des Estrichs liegen Palmen nnd Blüten gestrent. Aus 
allen Kapellen lassen sich Chöre weicher, freudiger Stimmen ver- 
nehmen - dort in der Ferne, an der Thür, begin nt der Ranm
		

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			35 


sich zu füllpn. - Die Pilgel' schreiten dun'h diesp Welt der Töne 
und des Lichtes, wie sie durch die f!"anze Stadt geschritten waren, 
schwarz und trostlos. - Auch der Strom des rümischen V olkes wogt 
tosend in dip Kirche hinein. 
Vnd sobald jede Schar unter ihrer Falme, an ihrem Altare 
Platz genommen, wurde diesel" ganze gl'OBe Raum wieder stille. als 
wiire er öde - der Gesang verstummte in den Kapellen - und 
von der Seite des Vaticans her lieBen sich Trompeten vernehmell, 
zurn Zeichen, dass sich der Papst uns niihert. 
Durch die )Iitte der Kirche schreiten alle die MÖnche Roms, 
Greise auf Greise und andere G-I'eise und wieder noch Greise, in 
weiOen Kutten, in grauen, hÜrellen BuOgewiindern, mit einplIl Kreuz 
in der Hand - es gehen Bischöl'e in Bischofsmützen vorbpi, sil- 
berne Hirtenstiibe hinter sich schleppend - es gehen Cardiniile 
in grellem Purpur - neLen ihnen Priester in l\IeOgewiindern und 
eine l\Ienge schneeweiO gekleideter Kinder, welche vVein, Weihrauch 
und Kriinze tragen. 
Vnd als dieser Strom gegen den Hochaltar gewallet war'. 
gieng dort. wo die l\Ienge auseinander getreten ist, dort in dem 
leeren Gange zwischen zwei '
hinden von lebendigen l\Ienschpn, die 
jetzt aul' einmal niederknieten, sehr langsam ein grauhaariger Gl'eis 
in der dreil'achen Kl'one, mit weiOem Priesterhemd über den go 1- 
digen Gewiindern. 
Weit hinter ihm bliehen die Soldaten, die Dienerschaft und 
der Thron zurÜck. von Priestern getragen - er stand ganz einsam 
in der Mitte des V olkes und der Kirche - schritt einsam gegell 
den Hochaltal' ull!l es schien mil', als dauere jeder seiner Schritte 
viele Augenblicke und dass er nie bis zu uns kommen werde. 
Vnd als er inmitten derer, die vor ihm ihre Stirnen nieder- 
senkten, einherschl'itt, machte er zuweilen die Augen zu, als suchte 
er l'Ür dieselbell Schutz gegen die vielen Lichter - oft machte er 
halbe, zitternde Zeichen des Segens in der Luft - bis er stehen 
blieb und seul'zte und die minde gen Himmel erhob - jedoch 
vermochte er nicht sie aul'recht zu halten - sie sanken ni eder. 
Bei diesem Seul'zer erhoben die Menschen ihre Häupter. Yon 
der Trauer des Vaters aller erblichen alle - da schien es mir, dass 
von dem Hochaltar einer der Cardiniile. derselbe, der uns herein- 
zulassen bel'ohlen hatte, sich zurückwandte und mit würdevollem 
::1*
		

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			36 


SchriU an den Greis herantrat und die Hand ihm ,"eichte, mit den 
Augen, wie mit einem Blitzstl'ahl das Grab des heiligen Pptrus ihm 
zeigend. - Der Greis gieng wieder einige SehriUe yorwiirts llnd 
schauderte zurück - der Cardinal sdlüUelte durch eine Bewegung 
des Kopt'es die lang herabwallenden Loeken seitwiirts und winkte 
denen, die zurückgeblieben waren - sie kommen eiIig herbei, den 
goldenen Thron tragend. 
Da ergriff der Vat er, der aut' Erden ist, mit bleicher lIand 
die Lehne des Thrones und setzte sich aut' denselben - und so-" 
gleich wurde er in die Höhe gehoben, und wieder schmeUern die" 
Trompeten in der Kirehe - der Cardinal schreitet nehen dem 
Throne einher. - Das Volk raffL sich von der Erde aut' - die 
Uhrglocke beginnt zu tönen - zwölt'mal, so schien es mil', er- 
zitterten die Gewölbe - urn den Hochaltar erhebt sich eine W olke 
von Weihrauch - inmitten derselben betriU der Papst die Sturen 
und der Cardinal sagte: - "Christus ist geboren". 
Sogleich erhob sich aus der l\Ienge der Pilgel' ein trauervolles 
Gestöhn: - "Die Worte des Engels gehen doch nicht in Erf'üllung, 
dass es zum letzten l\lale geschah?" - 
Vnd das römische Volk schrie wuthentbrannt: - "Wel' wagt 
es in der Peterskirche zu liistern?" - 
Da trat einer aus dem polnischen Adel vor und riet': - "Sie 
lästern nicht, nnd wir f'ürchten uns nicht var euch, - sie reden 
die 'Vahrheit - ich selbst und meine BrÜder haLen den tl'aurigen 
Engel gesehen". 
Vnd der Cardinal winkte wieder mit der Hand, wie ein 
Fürst der Macht, und sprach: - "Friede den l\Ienschen. die eines 
guten Willens sind, sie mügen beten, denn die l\lesse hat begonnen - 
und die Zeit ist kurz - und die Gebete sind heute nöthig aut' 
Erden und im Himmel". 
Vnd wir alle begannen in grol3er Erwilrtung zu beten. 
Vnd unser heiliger Vater saB VOl' uns aut' dem Throne. 
Aus den Kapellen erhoben sich wieder Stimmen, wie Engel- 
'chöre, voll himmlischer 'Vonne. Ein Theil der Naeht verfloss - 
es kamen weif3 gekleidete Priester und reichten nnserem Vater die 
Hände - er stieg vom Throne herunter und scllritt gegen den 
Altar und nahm den Kelch in die HÜnde, denn die Zeit des heiligen 
Ûpt'ers na het - der Cardinal giel3t Wein in denselben.
		

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			37 


Vnd gerade in dem l\lomente der \Vandlung, als alle auf das 
mannorne Estrith sich warfpn, vernahm man in der Luft eine 
Slimme. wekhe ripf: "leh bin da" - nml als wir zitternd die 
H;iupler erhoben. erblickten alle ei ne grot3e Gestal!, mit der Stim 
an das mittlere Tlicr gelehnt. allmÜhlich im Verschwinden begriffpn, 
immer mehr umnebelt, nnd ihre HÜnde waren blutig und blutig 
ihre Füt3e - sie aber selbst war ganz schneewei/3 und sie ver- 
schwand, wie Schnee dahinschrnelzend. 
Als nun der Papst, den Kelch noch in der Hand haltend, 
zauderte, sagte der Cardinal selbst: - "Itl' missa esf" - und dann 
rief er mit lau ter Stimme: - .,Die Zei ten siml volIbracht" - nnd 
nachdem er den l'UI"lJur an seiner Brust zerrissen. sh'eekte er die 
Hand gegen das Grab Petri hin. indem er sagte: " Erwache 
nUlI rede". 
1>a flackerte au,; jeder Larnpe tiber dem Grabe eine Feuer- 
zunge empor nnd ein Kreuz von Flammen sehwankte über dem 
Dunkei des Grabes und aus der Tiefe diesel' dunkien Geruft erhob 
sich der Lpib, die Hiinde gegen das G-ewülbe erhelwml - und bis 
an die Bru,;t in das Grab getaueht, schrie er: - "Wehe!" 
Cml bei diesem Schrei, so schien es uns allen, barsten zum 
ersten Male die Wimmngen der Kuppel. 
Vnd der Cardinal sprach: - "Petrus, erkenn,;t du mieh 
wieder?" 
Und der Lpib antwortete: - "Dein Haupt ru hete beim letzten 
Abendmahle an der Brust des Herrn, nnd du bist nie auf Erden 
gestorben " " 
Pnd dpr Cardinal erwiederte: - "Und jetzt gebot man mir, 
untel' den l\lensehen zu wolmen uml die \Vel! zu Ulufa,;,;en und 
au meine Brust zu schmiegen, wie einst der Herr mein Haupt am 
letz\en Abende". 
Cml der Leib an\wortete: - "Time, wai' dir befohlen-. 
Ua winkte wieder der Cardinal, wie ein FÜI"st der l\Iacht 
und der Leib wiederhol!e: - "Wehe mir" - und stürzte mit furcht- 
barem G-etÖse, gleichsam in einen Abgrund, zurück in sein Grab - 
und die \Vülbungen be
!3nnen noch mehr in der Hühe zu springen. 
Vns allen ist es so schreeklif'h worden. - Nnr dpr polnische 
Adel schau\ mit kühnem Auge drein, auf die Siibel gestützt. 
UOI! der Papst kniete in der dreirachen Krone an den Sturen
		

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			38 


des Altars nieder und verharret so unbewegt. wie eine Bild- 
sÜule. 
Der Cardinal sprach: - " Entfernel euch allp. ihr und ihr 
und ihr und ihr auch, damit keiner \"on euch unter den TrÜmmern 
dieser Mauern zu Grunde gehe". - 
Cnd die Yölker erwiederten allenthalben: "FÜhre uns duo 
dessen Schutz wir heute anvertraut wUl'den". 
Vnd es erhob sich ein Geschrei der Angst, denn immer to- 
sender barsten die Gewülbe, denn Überall erziUerten (He Pfeiler u
d 
Siinlen und die Lampen schlugen in dem grol3en Winde aneinander 
und erloschen nach und nach. 
Da sagte der Cardinal: - "Mein 'Tater. willst du hier bleiben?" 
Und der Greis, die Iland erhebend und die Krone empor- 
haltend, erwiederle mil schmerzvoller Stimme: - "leh will hier 
sterben, lasse mich mein Sohn". 
(jnd all' das Volk hiirte diese Antwort und seln'ie: - "Lasst 
uns entfliehen!" 
{Tnd die Rümer begannen zuerst sich aufzuratfen um1 zu 
fliehen. 
{Tnd jede Schal' rÜekte \'on ihrem Altare mit ihrer Fahlle 
her und hub an zu fliehen. 
Ua kniete del' Cardinal zum letzten 
Iale nieder, pi'esste spille 
Lippen an die Stime des Greises und liel3 um seine Krone das 
Zeichell des Spg"pns. wie einen Kranz blÜulichen LicIltes in der Luft 
zurÜek: dann stieg el' herunter. und mil einer wunden'ollen Licht- 
hone UlU die Schliife, schritt er gegen das Thor der Kirche. - 
Die ganze Kirche krÜmmte sich. zuekend wie der Leib eines Ster- 
benden, doeh er hielt mit aufgehobener Hand die zerrissenen Ge- 
wülbe Über dem V olke auf und schaute, bis der letzle de
 r olkes 
hinau,.;geht. 
l"nd im YOl'beigehen sagte er zum polnischen Adel: - "1\Ien- 
sehen, gehet mil' nach.. 
Sie gahen keine 
\ntwo1"l. 
Er wamlte noeh sein HaulJt um uml sagte: - "Gehet mlr 
naeh! " 
Sie rührten sieh nicht. 
Um1 als er, wie ein lIirt das r olk \"or sich treilJl'nd, am Thore 
angelangt war, winkte el' illllen noch zum letzten Male mit der lland.
		

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			39 


Sie abel' erhoben nul' ihre Säbel in die HÖhe, als woUten sie 
mit ihren scharfen Spitzen die herunterfallenden Mauern aufhalten 
und riefen alle auf einmal: "Wir verlassen nicht diesen Greis. - 
Bitter ist es einsam zu sterben - und wel' soll denn mit ihm 
sterben, wenn nicht wir? - Ihr gehet alle fort, wir verstehen nicht 
zu fliehen". 
Der Cardinal blieb noch auf der Schwelle selbst stehen und 
warf ihnen das Zeichen des Segens, einen Kranz bläulichen Lichtes 
auch aus der Ferne zu und hatte in diesem Augenblicke eine Zähre 
in den Augen, indem er sprach: - "Ein Weilchen noch und ihr 
gehet zu Grunde". 
Sie schritten abel' schon vorwiirts gegen den Hochaltar, urn 
dem Knieenden und Sterbenden ihre Hitnde zu reichen - sie 
scllritten in den weil3en Mänteln mit ihren blinkenden Säbeln - und 
jene vier gewundenen Pfeiler des Altars zerbarsten wie gefiillte Biiume 
und stÜrzten zusammen - und es stÜrzte der erzene Himmel - 
und die ganze Kuppel tiel, wie eine heruntersteigende Welt, weil3lich 
schimmernd, allmählich auf den Boden herab. 
Und alle Situlenhallen und der Palast des Vatikans und alle 
Pfeiler des Hofes bracllen entzwei, stÜrzten und zerrissen, in Staub 
zerfallend - und die beiden Springbrunnen duckten wie zwei weil3e 
Tauben an dem Boden nieder, versiegend, und das Volk floh immer 
weiler, wie ein aus den Ufern gedrängtes Meer - und es schien 
mil', als sei schon der Tag angebrochen und die Sonne gehe bis 
jetzt noch nicht auf - und als sehe ich blos den Morgenstern Über 
dem Hanfen von TrÜmmern, so hoch. so ungeheuer, wie einst die 
Petruskirclle gewesen. 
Der Cardinal betrat diesen riesigen HÜgel und es schien mil', 
dass ich ihm folgte, durch des Geistes l\Iacht emporgetragen. 
Duel als er den Gipfel erreicht hatte, setzte er sich dort wie 
auf einen Thron nieder und blickte auf die Welt - und die Purpur- 
kleider selbst glitten von seinem KÖrper herab und er verwandelte 
sich g
mz in eine weil3e, von mildem, silberhellem Lichte umgossene 
Gestalt - ein Duch war in seiner Hand und er neigte sein Haupt 
gegen die Bliitter desselben und las aufmerksam darin. 
Unel sein Antlitz war gleichsam verzÜckt von dem Ausdrucke 
der Liebe und voll des Friedens. 
Ich nahete ihm daher und sprach gerade in dem Augenblicke,
		

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			40 


als die Sonnp aufgieng: - _ Herr, ist p,;: denn wabr, dass Christus 
gestern in diesel' Kirche, die heute nicht mehr da i
l. das letztc 
Mal geboren wurde?" - 
Und er antwortpte mil' mil pinem sUIIIlerbaren L.lcheln, obne 
die Augen von dem lluche zu erheben: - "Christus wiru auf 
Erden nunmphr weder geboren werden noch sterben. denn fürder- 
bin ist er und wird in alle Ewigkeil auf Erden verbleiLpn". 
Und als ich dies hürte. wurde ich allp Furcht los und fragle: 
- " Herr, und wie i
rs mit denen. dip ich gcstPfll hiprher gpfi(hl'l 
babe, lipf!"en sie den mI' immer unter diesen Triimmern hpgrahen, 
alle todl um den lodten Greis?- - 
Pnd jpner wei Ce Heilige anlwortete mil': "FÜrchle nicht fÜr 
sic. Der HelT wird es ihnen lohnen, dass sie ihm dpn letzlen Diensl 
erwiesen haLen - denn die Aufgehenden. sowie die Vnteft
ehenden. 
die Todten, sowie die Lebendigen sind alle vom Berm - ja! ilmen 
wird es noch be,.;ser ergehen, so wie den Silhnen ihrer Si,lme. - 
Und als ich das begritfen habe, freuete ich mich UlIII mein Gpist 
erwachle" *). 


*) Es ï"l nicht zu verkennen, dass diese Schelling'sche Idee einer neuen. 
angeblich vollkommeneren Kirc11e des heiligen Johannes, weIdie die Zerlrulllmerung 
der Kirche Pet ri zu ihrer Vorau
setZllng hal,en mus.;le. den posili\en. rlelll Apo
tel 
Petrus (!egehenen Yerheiaungen Chrisli widersprichl. Die,.e Idee hal jeduch in 
den "p.ileren Werken Krasin
ki's das, "as .11I ihr an"loaig scheinen modlle, \ollig 
abge"lreift und unler dem Namen .Epuche des heiligen Gei4e"" eine mil dem 
Kathulici..:mu,", \ ereinbare Furm angf'nonunen. Lnter dem umerktmnharen Ein- 
tlu:5se der .Prule(!umena zur lIisluriusuphie" \On Augu,,1 CieszL.o\\sl..i, 
nimml n:imlich Krasinski (in seinem . L n \ 011 end e l e n Poe m', enlgegen der 
\ïerlheilung Hegel's, drei Epochen in der Weltgeschichle an. \on denen jede die 
Offenbarunl! Einer der Drei Personen (;ottc..: .;ein sollte. In die-;er Hinsicht \\ar 
das AllerthulII, welches die korperliche ;-:,.ile des 'fpnschen zur Gellung brachle. 
\or\\iegend als OITenharunl! ,les g"Ulichen D.bein
 - .Iie Epuche elI' \ aler 
die spoileren Zeilen seit Chrislus al" OITenb,lrLlng der j.:olllichen \\ ei,heil die 
Epoche des :-:I)hne..:, in welcher eler Leih gej!en die :-:eel!' in ,Ien Hinlerj!llmd 
zurucUritt. wahrend noch alo; die :-:
 nlhesp hcider die Ep.whe des heiligen Gei
tp..: 
oder der liehm ullcn T1J.Ll 7.U gew,irli(!cn i..:l. die jeduch in dugm.lti"eher Hm"icht 
keine neue Lehre bringen. sondern nul' durch die \lillige um] innige Erf:b..unl! der 
Lehre Chrisli sich kennzeichnen wird und durch die vollkommenste Erfiillung ihrer 
"'eisungen auf allen Gebieten de..: pri\alen. polili"chen und "oei.tlen Lehens \on 
der '\Ien..:chheil \erdienl uml herheil!efuhrt \\enlen soli
		

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			SPRA WOZDANIE DYREKTORA. 


J. 


GRONO NAUCZYCIELSKIE. 


przy koncu roku szkolnego 1896/7. 


1. Si e dIe c k i Sta nis la w, dyrektor. 
2. M a z i ars k i Win een t y, profesor w VIII. randze, gospo- 
darz kJ. Vlb, uczyl j
z. lacinskiego w kl. IIIb, IVb, Vlb, ty- 
godniowo godzin 18. 
3. Kosinski Wladyslaw, dr. fi.loz., profesor w VIII. 
randze, zawiadowca biblioteki nauczycielskiej, gospodarz kl. 
Vla, uczyl j
z. lacinskiego w kl. lIla, Vla, VIII, tygodniowo 
godzin 17. 
4. Stro ka Wincenty, profesor w VIII. randze, uczyl j
z. 
polskiego w kt la, JVa, V, niemieckiego w kl. IVa., V, tygo- 
dniowo godzin 17. 
6. K 0 s i b a A n ton i, dr. filoz., profesor w VIII. randze, gospo- 
darz kl. VIII, uczyl j
z. polskiego w kJ. Vla+b, VII, VIII, 
propedeut. filoz. w kl. VII, VIII, tygodniowo godzin 16. 
6. Soswinski Antoni, profesor w VIII. randze, gospodarz kJ. 
Ib, uczyl j
z. lacinskiego w kl. Jb, greckiego w kl. IVa+b, 
tygodniowo godzin 16. 
7. Sz a rIo w ski A I 0 j z y, profes or w VIII. randze, uczyl 
historyi i geografii w kl. V, Vla+b, VII, VIII, tygodniowo 
godzin 17.
		

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			- 42 - 


8. Zar
czny Stanislaw, dr. £1loz., profesor w VIII, ran. 
dze, zawiadowca gabinetu historyi naturalnej, uczyl mate- 
matyki w kl. HJa+b, JVa, historyi naturalnej, w kl. IIIa+b, 
Yla+b, tygodniowo godzin 17. 
9. Win k 0 w ski J 6 z e f; profesor w VIII. randze, gospodarz 
kl. VII, uczyl j
z. lacinskiego w kl. VII, greckiego w kl. 
Vla+b, VII, tygodniowo godzin 19. 
10. X. Pus zet Sta nis J a w, profesor w VIII. randze, uczyl 
religii w kl. lUb, JVa+b, V, Vla+b, YII, YIII, tygodn
wo 
god zin 16 i miewal 2 egzorty. 
11. Bed nar ski Sta nis I a w, profesor, gospodarz kl. V, uczyl 
j
z. lacinskiego w kl. V, greckiego w kl. V, VIII, tygo- 
dniowo godzin 16. 
12. G u sta w ic z B ron i s I a w, profesor, zawiadowca polskiej 
biblioteki uczniów, uczyl matematyki w kl. Ha, IVb, V, 
VII, VIII, £1zyki w kl. VIII, tygodniowo godzin 18. 
13. D z i u r z y iJ. ski Jan, profesor, zawiadowca gabinetu £1- 
zykalnego, uczyl matematyki w kl. Vla+b, £1zyki w kl. 
IYa+b, VII, tygodniowo godzin 16. 
14. Bie n i a s z Fr 8 n cis z e k, profesor, gospodarz kl. IIb, 
uczyl matematyki w kt. Ib, IIb, historyi naturalnej w kl. 
Ja+b+c, IIa+ b, V, tygodniowo godzin 18. 
15. B y I ic kiF r anc i s z e k, dr. filoz., profesor, uczyl j
z. 
niemieckiego w kl. IVb, historyi i geografii w kl. Ic, IIa+b, 
tygodniowo god zin 16. 
16. B Y s t r 0 iJ. Jan, dr. filoz., profesor, cztonek korespondent 
Akademii Umiej
tnosci w Krakowie, zawiadowca niemie- 
ckiej biblioteki uczniów, uczyl j
z. niemieckiego w kl. 
Vla+b, VII, VIII, tygodniowo godzin 16. 
17. X. K u I in 0 w ski Jó z e f, zast
pca nauczyciela, uczyJ 
religii w kl. la+b+c, lIa+b, lIla, tygodniowo godzin 1
 
i miewal 1 egzort
. 
18. Ja wor ski Jó z e f, zast
pca nauczyciela, gospodarz kJ. 
Jc, uczyl j
z. polskiego w kl. Ib+c, IIa, niemif'ckiego w kl. 
Ic, tygodniowo godzin 13. 
19. L ene z 0 w ski Antoni, zast
pca nauczyciela, gospodarz 
kt Uia, llczyl jEtz. niemieckiego w kl. lIla, historyi i geo. 
grafii w kl. Ia+b, IIIa+b, tygodniowo godzin 16.
		

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			- 43 


20. Ne u wir t h Hipolit, zast
pca nauczyciela, gospodarz kl. JVa, 
uczyl j
z. lacinskiego w kl. la, IVa, greckiego w kl. IIIa, 
tygodniowo godzin 19. 
21. C i 
 g 1 e wie z E dm u n d, zast
pca nauczyciela, gospodarz 
kl. lUb, uczyl j
z. laciiJskiego w kl. IIb, greckiego w kl. 
JIIb, polskiego w kl. IIIb, tygodniowo godzin 16. 
22. P y tel Fr anc i s z e k, zast
pca nauczyciela, zawiadowca 
biblioteki pomocy kolezenskiej, gospodarz kl. JVb, uczyl 
j
z. polskiego w kl. IIb, lIla, IYb, historyi i geografii 
w kl. IVa+b, tygodniowo godzin 17. 
23. Kus Fr a n 0 i s z e k, zast
pca nauczyciela, gospodarz kl. 
IIa, uczyl j
z.lacinskiego, w kl. Ic, IIa, tygodniowo godzin 16. 
24. Bus z c z Y iJ ski Bol es I a w, dr. filoz., zast
pca nauczy- 
ciela, gospodarz kl. la, uczyl j
z. niemieckiego w kl. la, 
IIIb, matematyki W kl. Ia+c, tygodniowo godzin 16. 
26. Bob r z y n ski Kar 0 I, zast
pca nauczyciela, uczyl J
Z' 
niemieckiego w kl. lb, lIl:t.+b, tygodniowo godzin 16. 


Dr. La n d a u Sa m u el, rabin i kaznodzieja, uczyl religii mOJ- 
zeszowej, tygodniowo godzin 3. 


Nauczyciele przedmiotöw nadobowillzkowych: 


1. 
... 
2. 
3- 
4. 
6. 


Szarlowski Alojzy, j. w., uczyl historyi kraju ro- 
dzinnego w I. pólroczu w kl. YII i VIII, tygodniowo go- 
dzin 2, w Ir. pólroczll w kl. Yla+b i VII, tygodniowo 
godzin 3. 
Lenczowski Antoni, j. W., nczyl historyi kraju ro- 
dzinnego w kl. IIIa+b i kaligrafii, tygodniowo godzin 4. 
P Y tel Fr anc is z e k, j. w., uczyl historyi krajll rodzin- 
nego w kt. IV Ii+b, tygodniowo godzin 2. 
K 0 sin ski W I ad y sI a w, j. W., uczyl stenografii w d wóch 
oddzialach, tygodniowo godzin 2. 
Dec Wal ent y, uczyl spiewu, tygodniowo godzin 4.
		

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			- 44 - 


6. B 0 g a c k i Jó z e f, uczyl rysunków w trzech oddzialach
 
tygodniowo godzin 6. 
7. Towarzystwo gimnastyczne wSokól" udzielalo nauki gimna.- 
styki w dwóch oddzialach, tygodniowo godzin 4. 


lmiany w gronie nauczycielskiem w cil!gu roku szkolnego 1896 7. 


1. Wys. c. k. Rada Szk. Kr. dto 13. lipca 1896 r. L. 14766 
uwalnia dyrektora Stanislawa Siedleckiego na rok\ szk. 
1896/7 od udzielania lekcyi szkolnych. 
2. Wys. c. k. Rada. Szk. Kr. dto ió. sierpnia 1896 r. L. 14537 
mianuje Karola Bobrzynskiego zast
pc&.i nauczyciela w tu- 
tejszym zakladzie. 
3. Wys. c. k. Rada Szk. Kr. dto 25. sierpnia lH96 r. L. 14691 
mianuje dra Boleslawa Buszczynskiego zast
pc
 nauczy- 
ciela w tutejszym zakladzie. 
4. Wys. c. k. Rada Szk. Kr. dto 26. sierpnia 18
6 r. L. 19330 
mianuje ks. J ózefa Kulinowskiego pomocnikiem katechety 
w tutejszym zakladzie, uwalniaja.c równoczesnie kso J6zefa 
Blonarowicza od obowi/lizków nauczycielskich. 
6. J. E. Pan Minister W. i O. dto 21. sierpnia 1896 r. L. 
21047 mianuje zast
pc
 nauczyciela Ludwika Mlynka pro- 
wizorycznym nauczycielem w C. k. gimn. w Buczaczu 
(Wys. Prezydyum Rady Szk. Kr. dto 6. wrzesnia 1896 r. 
L. 33;». 


n. 


Rozklad nauk 1 ksi
Zki szkolne w r. szk. 18967. 


KLASA Ia+b+c. 


1. Religia. 2 godziny tygodniowo. Nauka wiary i obyczaj6w, po- 
dlug Katechizmu Deharba-Morawskiego. 
2. Jçzyk lacÏllski. 8 godzin tygodn. Nauka 0 formach prawidlo- 
wych i najpotrzebniejsze wiadomosci 0 przyimkach 
i spójnikach na odpowiednich przykladach podlug
		

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			45 


Zwi
zlej gramatyki Z. Samolewicza i Przykladów Jó- 
zefa Steinera i Augusta Scheindlera. - Co tydzien 
zadanie szkolne. 
3. J
zyk polski. 3 godz. tygodn. a) Z g ram at y ki: Elemen- 
tama nauka 0 zdaniu pojedynczem i zlozonem, od- 
miana imienia i slowa w g16wnych zarysach, nadto 
w ei
u calego roku przygodne poznawanie wszystkieh 
innych ez
sci mowy i przygodna llauka skladni j po- 
znanie najwazniejszyeh znaków pisarskich. - b) C z y- 
ta n i e w z 0 r 6 w wedlug wypisów t. 1., objasnianie, 
zdawanie sprawy z rzeczy poprzednio przeczytanej 
i dokladnie objasnionej. - c) Dek I a m a c y a. Deze- 
nie si
 na pami
é i nalezyte wyglaszanie zawartych 
w wypisach, a poprzednio objasnionych pi
kniejszych 
utworów poetyeznych, niekiedy ust
pów prozaicznyeh.- 
d) Wypracowania stylistyezne: 4 na mie- 
sia.e. W 1. pólr. wyl/licznie dyktaty, w II. p6lr. na- 
przemian éwiczenia ortograficzne i wypracowania sty- 
listyczne, zrazu tylko szkolne, pod koniec roku takze 
domowe. 
Ksi/lizki: Gramatyka Maleckiego, wyd. 8. i I. tom 
Wypisów dia klas nizszych. 
4. J
zyk niemiecki. 6 godz. tygodn. Nauka na podstawie éwiczen 
niemieckieh Germana i Peteienza na kl. 1. - Co ty- 
dzien zadallie szkolne. 
6. Geografia. 3 godz. tygodn. Wst
pne poj
cia z geografii fizy- 
eznej i matematycznej. L/lidy, morza, pólwyspy, wyspy, 
przyla.dki, jeziora, rzeki i góry. Zarys krótki geografii 
polityeznej, podlug ksia"zki Benoniego i Tatomira. 
éwiczenia kartograficzne w obu pólroczach. . 
6. Matematyka. 3 godz. tygodn. W pierwszem pólroczu arytme- 
tyka, w drugiem arytmetyka naprzemian z geometry&.i' 
Z a r y tm e t y ki: Liczenie slowne i pismienne. 
Cztery glówne dzialania liezbami calerni niemianowa- 
nemi i mianowanemi. Nauka 0 ulamkach dziesi
tnych 
z wyj/litkiem zamiany ulamków dziesi
tnych na zwy- 
czajne i naodwrót. - Nauka 0 liczbach wielorakieh. 
Podzielnosó liezb i rozkladanie na ezynniki pierwsze.
		

/img0044_0001.djvu

			- 46 - 


Kurs elementarny (propedeutyczny) nauki 0 ulamkach 
zwyczajnych rt. j. tworzenie ulamków, ich upraszcza- 
nie, zwi
kszanie i zmniejszanie (mnozenie i dzielenie 
przez liczby cale), dodawanie i odejmowanie i mnoze- 
nie i dzielenie przez ulamek]. 
Z ge 0 met r y i: Zasadnicze poj
cil!. 0 ilosciach 
przestrzennych. Linie proste. Linia kolowa. K/lity. Linie 
równolegle. Tr6jk/lity - do zwil\zku mi
dzy bokami 
a ka,tami trójk/lita wla.cznie. -\ 
éwiczenie domowe na kazd/li godzin
. Cztery 
zadania szkolne na pólrocze. 
Ksi/lizki: Arytmetyka Brzostowicza Cz. I. Geo- 
metrya Mocnika w tlómaczeniu Maryniaka Cz. I. 
7. Historya naturalna. 2 godz. tygodn. 
a) Zoo log i a (6 miesi
cy): Zwierz
ta sSl\ce (30 
gatunków) i owady (20 gatunków) i 
b) Bot a n i k a (4 miesia.ce): wiadomosci wst
pne 
i opis przedstawicieli rodzin: jaskrowatych, krzyzo- 
wych, migdalowatych, rózowatych, malinowatych, jabl- 
kowatych, slazowatych, psinkowatych, wargowych, 
liliowatych i palm, z n wzgl
dnieniem form pokre- 
wnych, zwlaszcza uprawnych, pozytecznych i szko- 
dliwyeh. 
Ksia,zki: Zoologia Nowickiego-Limbaeha, wyd. 6. 
Botanika RostafÎllskiego, wyd. 1-3. 


KLASA IIa+b. 


1. Reljgia. 2 godi. tygodn. Dzieje starego Zakonu podlug ksi/lizki 
D/librowskiego. 
2. J
zyk lachlski. 8 godi. tygodn. Powt6rzenie i uzupelnienie 
prawidlowej odmiany imioD i slów, nieprawidlowa od- 
miana imion i sl6w, nieodmienne ez
sci mowy, wa- 
zniejsze prawidla (przygodnie) 0 eons. temp. w zda- 
niaeh pobocznych, aecus. i nomin. cum infinitivo, ablat. 
absolut., gerundium, gerundivum, eoniug. periphr. _ 
Co miesia"e 4 zadania sz koIne.
		

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			47 


Ksi/lizki : Zwi
zla gramatyka Z. Samolewioza 
i przyklady do tlómaczenia Steinera i Scheindlera. 
3. J
zyk polski. 3 godz. tygodn. a) Z g ram a t y k i (1 godz. ty- 
godn.). Elementarne powtarzanie i uzupelnianie naj- 
wazniejszych prawidel glosowni i pisowni, odmiany 
imienia i slowa, tudziez nauki 0 zdaniu pojedynczem, 
tak prostem, jak rozwini
tem j nauka 0 zdaniu zlozo- 
nem, interpunkcya. b) Czytanie wzorów i c) De- 
k I a m a c y a jak w kl. I. - d) W y p r a c 0 wan i a 
st y I i s t Y c z n e: 3 na miesi/lic, naprzemian szkolne 
(niekiedy dyktaty) i domowe. 
Ksi/lizki: Gramatyka Maleckiego, wyd. 8. i Wy- 
pisów dIa klas nizszych tom 11. 
4. J
zyk niemiecki. 6 godz. tygodn. Nauka na podstawie éwiczen 
niemieckich Germana i Petelenza na kl. II. Co ty- 
dzien zadanie szkolne. 
5. Historya i Geografia. a) H is tor y a 2 godi. tygodn.: Dzieje 
starozytne sposobem biograficznym opowiadane po- 
dlug ksi/lizki A. Semkowicza. - b) G e 0 graf i a 2 
godziny tygodn.: SzerokoSé i dlugosé geograficzna j 
geografia fizyczna i polityczna Azyi i Afryki, oro- 
i hydrografia Europy j szczególowy opis poludniowej 
i zachodniej Europy - podlug ksi/lizki Baranowskiego 
i Dziedzickiego. 
6. Matematyka. 3 godz. tygodn. naprzemian arytmetyka i geo- 
metrya. 
Z ar y tm e t y k i: W spólna miara i wspólna wie- 
lokrotnosé. Systematyczna nauka 0 ulamkach zwy- 
czajnych. Zamiana ulamków zwyczajnych na dziesi
- 
tne i naodwrót. - Stosnnki. Proporcye. Regula trzech. 
Regula procentu prostego. Najwazniejsze wiadomosci 
o monetach, miarach i wagach. 
Z geometryi: Przystawanie trójki\tów i za- 
stosowania. Wazniejsze wlasnosci kola, czworoboków 
i wieloboków. Zadania jak w kl. I. 
Ksia.zki: Arytmetyka Baranieckiego. Cz. I. Geo- 
metrya Mocnika w t!ómaozeniu Maryniaka Cz. I. 
7. Historya naturalna. 2 godz. tygodn. a) Zoo log i a (6 mie-
		

/img0046_0001.djvu

			- 48 - 


si
cy): 24 gatunków ptak6w, 18 gatunków gadów, 
plazów i ryb, 20 gatunków z reszty grom ad nizszych 
typów. - b) Botanika (4 miesi/lice): Powtórzenie 
wiadomosci z klasy pierwszej i opis przedstawicieli 
rodzin baldaszkowych, motylkowatych, zlozonych, 
kotkowych, traw, storczyków, iglastych, klodziniastych, 
paprotników, mszaków i bdet - Ksil\zki jak w kl. I. 


KLASA llIa+b. 



 


1. Religia. 2 godi. tygodn. Dzieje nowego Zakonu podlug ksi/lizki 
Da"browskiego. 
2. J
zyk lacinski. 6 godz. tygodn. G ram at y k a (3 godi.) : Skla- 
dnia zgody i rz
du podlug gramatyki Z. Samolewicza- 
Soltysika i przykladów Próchnickiego. - Lek t u ra 
(3 godi.) : Cornelii Nepotis (wyd. Patocki z slown. 
Zawilinskiego) Aristides, Cimon, Epaminondas, Pelo- 
pidas, Miltiades, Themistocles, Hannibal. - Co miesi/lic 
dwa zadania szkolne i 1 domowe. 
iJ. J
zyk grecki. 6 godzin tygodn. Odmia.na prawidlowa imion 
i sl6w zakonczonych na ,,00" na podstawie odpowie- 
dnich przykladów - podlug gramatyki éwiklinskiego 
i przykladów Schenkla w dómacz. Parylaka. - Od 
polowy I. pó!rooza co 14 dni zadanie domowe albo 
szkolne naprzemian. 
4. J
zyk polski. 3 godz. tygodn. a) Z g ram a t y k i (jedna godi. 
na tydzien): Systematyczna nauka skladni rZ/lidu i de- 
klinacyi. Powt6rzenie nieodmiennych cz
sci mowy, 
a przygodnie prawidel pisowni i znaków pisarskich.- 
b) C z Y t a n i e, objasnianie i zdawanie sprawy z ust
- 
pów w JII. t. Wypisów zawartych z krótkiemi wiado- 
mosciami 0 iyciu i zaslugach tych pisarzy, z kt6rych 
dziel poznano wyj
tki. - c) Dek I a m a c y a jak 
w kl. 1.- Wypracowania stylistyczne: 2 na 
miesil\c, naprzemian domowe i szkolne. 
Ksi/lizki: Gramatyka Maleckiego i Wypis6w dIa 
klas nizszych t. IIJ.
		

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			49 


5. J
zyk niemiecki. 4 godi. tygodn. Nauka na podstawie gram a- 
tyki Petelenza (do skladni wla,;cznie) i wypisów Ger- 
1l18na-Petelenza na kl. III. - Co 14 dni zadanie 
szkolne lub domowe. 
6. Historya i Geografia. :3 godz. tygodn. (naprzemian 1 godz. hi- 
storya, 1 godi. geografia): a) H i st 0 r y a: Dzieje sre- 
dniowieczne sposobem biografi
znym opowiadalle - 
podlug ksilj:zki Semkowicza. b) Ge 0 g r a fi a: Uzupel- 
nienie geografii matematycznej. Szczególowa geografia 
srodkowej, pólnocnej i wschodniej Europy z wyllj:cze- 
niem monarchii austr.-w
g.); geografia Ameryki i Au- 
stralii,- podlug ksia,;zki Baranowskiego i Dziedzickiego. 
7. Matematyka. 3 godz. tygodn. (llaprzemian 1 godz. aryt. i 1 
geom.) a) Ar y t met. y ka: Cztery glówne dzialania 
liczbami calkowitell1i i ulamkowemi liczbami ogólllemi. 
Podnoszenie do drugiej pot
gi. Obliczanie pierwiastka 
kwadratowego. W zastosowaniu do geometrycznych 
obliezeil : skrócone mnozenie i dzielenie; zastosowa- 
uie skróconego dzielenia przy obliczaniu pierwiastka 
kwadratowego. - b) Ge 0 met r y a: Glówne przy- 
padki porówllywania, przemiany i podzialu figur pla- 
skich. Twierdzenie Pitagorasa. Pomiar figur plaskich. 
Najwazniejsze rzeczy 0 podobienstwie figur plaskich. 
Ksiqzki: Arytmetyka Baranieckiego, cz
Sé II. 
i Geometrya l\Iocnika w tlómacz. l\laryniaka, cz
Sé 
II. - Zadania pismienne jak w kl. J. 
8. Nauki przyrodnicze. 2 godz. tygodn. W 1. pólroczu fizyka do- 
swiadczalna: Wiadomosci wst
pne. Stan skupienia ciat 
t Nauka 0 cieple i najwazniejsze rzeczy z chemii nie- 
orgallicznej. - \V II. pólroczu Mineralogia: Rozpo- 
znanie i opis kilkudziesi
ciu gatunków mineralów wa- 
znych i rozpowszechnionych, bez wzgl
du na porza,;- 
dek systematyczny, ale z uwzgl
dnieniem wiadomosci 
nabytych w I. pólroczu z fizyki i chemii, z okazaniem, 
przy sposobnosci , naj pospolitszych skaI. 
Ksia,;zki: Fizyka Kaweckiego i Tomaszewskiego. 
Mineralogia Lornnickiego, wyd. 2. i 3. 


:-\II1'ft.wfJ.I.d.mip (iimll. 111. 


4-
		

/img0048_0001.djvu

			- 60 


KLASA JVa+b. 


1. Religia. 2 godz. tygodn. Wyklad obrz
dów i religijnych zwy- 
czajów, podlug ksil\zki Jougana. 
2. Jt1zyk tacÏl'Jski. 6 godz. tygodn. a) G ram at y k a (w J. pólr. 3, 
w II. pólr. 2 godz. tygodn.). Wlasciwosci w uzyciu 
imion, nauka 0 uzyciu czasów i trybów, infinitivus, 
accus. i nom. cum in fin., oratio obliqua, participium, 
gerundium, supinum, prozodya i nauka 0 hexametrze 
daktylicznym. \ 
b) Lek t u r a (w J. pólr. 3, w II. pólr. 4 godz. 
tygodn.). a) Caesaris de bello Gallico kso I. rozdz. 
1--13, 16, 16, 19, 21-29, 33, 34, 37-39, 41-43, 
46-64; kso JV. rozdz. 16, 18-38; kso VI. rozdz. 9
28. 

) Ovidii Metam. VIII. 183-235. J. R9-312. CO mie- 
sil\:c dwa zadania szkolne. 
Ksil\zki: Gramaty ka Z. Samolewicza - SoUysika; 
Przyklady do tlómaczenia Próchnickiego, Cezar i Owidy 
w wydaniu Bednarskiego. 
B. Jt1zyk grecki. 4 godz. tygodn. Uznpelnienie i powtórzenie 
nauki odmiany slów zakonczonych na ,,(Ij", slowa za- 
konczone na "IH" i slowa nieprawidlowe, najwazniej- 
sze rzeczy ze skladni na podstawie odpowiednich 
przykladów. Co miesi/lic dwa zadania naprzemian do- 
mowe i sz koIne. - Ksil\zki: Gramatyka Fiderera; 
éwiczenia Schenkla-Parylaka. 
4. J
zyk polski. 3 godz. tygodn. a) Z g ram at y ki (1 godz. ty- 
godniowo). Systematyozna nauka konjugacyi i skladni 
w obr
bie czasownika; systematyczna nauka 0 zdaniu 
zlozonem i 0 okresie. - Wierszowanie. 
 W koncn 
roku powtórzenie calego materyalu gramatyki W ogól- 
nym zarysie.- b) Cz y t a ni e w z 0 ró w podlug Wy- 
pis6w ze zwracaniem uwagi na uklad calosci czyta- 
nych ust
pów. - c) Deklamacya jak w kl. J. 
 
d) W y p r ac 0 wan i ast y I i s t Y c z n e dwa na mie- 
si/lic, naprzemian domowe i szkolne. 
Ksil\:zki: Gramatyka Maleckiego i Wypisy Czubka- 
Zawilinskiego dIa kl. IV.
		

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			51 


ó. Jl}zyk niemiecki. 4 godz. tygodn. a) Nauka 0 zdaniu poje- 
dynczem, rozwini
tem, zdaniu scÏl\gni
tem i zlozonem, 
o uzycin czasów i trybów. - b) Czytanie, objasnia- 
nie, opowiadanie i uczenie si
 cz
sciowe na pami
é 
ust
pów niemieckich z Wypisów Germana-Petelenza 
na kl. IV. 
Zadania pismienne jak w kL lIl. 
6. Historya i Geografia. 4 godz. tygodn. a) Ge 0 g r a fi a 2 godz. 
tygodn. : Geografia fizyczna i polityczna monarchii 
austryacko-w
gierskiej z uwzgl
dnieniem plodów po- 
szczególnych krajów, zatrudnienia, stosunków handlo- 
wych i przemyslowych, jakotez oswiaty ludów. éwi- 
czenia kartograficzne.- b) H i s tor y a 2 godz. tygodn. 
Dzieje nowozytne. Najglówniejsze osoby i zdarzenia j 
dzieje monarchii austryacko.w
gierskiej. 
Ksia,zki: Semkowicz, Opowiadania z dziejów po- 
wszechnych. Cz
sé JIl. - Benoni-Majerski, Geografia. 
austryacko-w
gierskiej monarchii. Wyd. 2. 
7. Matematyka. 3 godz. tygodn. Rozklad godzin jak w kl. TIr. 
a) Ar y tm e t y ka: Równania oznaczone 1. stopnia 
o jednej i kilku niewiadomych. Równania dwuwyra- 
zowe drugiego i trzeciego stopnia przy rozwil\zywa- 
niu zagadnien geometrycznych. Podnoszenie do trze- 
ciej pot
gi. Obliczanie pierwiastka szesciennego. Sto- 
8unki i proporcye. Regula trzech skladana. Procent 
bJIladany. Rachunek spólki i mi
szaniny. - b) Ge o- 
met r y a: Stereometrya. 
Ksia,zki: Arytmetyka Baranieckiego, cz
Sé Il. 

 i Geometrya Mocnika w tlómacz. Maryniaka, cz
Sé II. 
Zadania jak w kl. J. 
8. Fizyka. W J. pólr.: Magnetyzm, elektrycznosé, mechanika cia! 
stalychj w Il. pólr.: hydrostatyka i aerostatykaj nauka 
o glosie i swietle. - Najwazniejsze wiadomosci z geo- 
grafii matematycznej i kosmografii. 
Ksil\zka: Kawecki i Tomaszewski, Fizyka dIa 
klas nizszych. 


4*
		

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			- 52 - 


KLASA Y. 


1. Religia. 2 godz. tygodn. Apologetyka i dogmatyka ogólna po- 
dIng ksilj:zki Martina w t!ómaczeniu polskiem Jachi- 
mowskiego. 
2. J
zyk facÏI'Jski. 6 godz. tygodn. a) Lek t n ra: (6 godz.). 
) Li- 
vius I. L-20, 22-25, 27 -30, 33-35, 37, 39 - 42, 
44-54, 5ö. 57,60 j XXI.; 
) Ovidii Metam. I. 313-41;); 
VI. 146-- 312: VIII. 618-720 j' X. 1-63, 
:!.- ï7. 
'() Rem. 169-196. 0) Fast. Il. R3 -118. 10) Tristia III, 12. 
b) C' w ic zen i a gramatyczno - stylistyczne na 
podstawie lektury (1 godz. tygodn.). - Co miesil\c 
zadanie szkolne. 
Ksia,zki: Gramatyka Z. Samolewicza, Podr
cznik 
metryki Sasa, Livius w wydaniu Zingerle-Majchrowicza, 
Ovidius w wydanin Sedlmayera-Bednarskiego. 
3. J
zyk grecki. 5 godz. tygodn. a) Lek tu r a (4 godz.): Z Chre- 
stomatyi Fiderera: Xenoph. Anab. nst
py: 1, 2, 3, 4, 
6, 7. Cyrop. L, 2, 4, 7. Z Homera lliady kso I. i 11. 
b) Co tydzien éwiczenia gramatyczne na podstawie 
lektnry. - Cztery zadania szkolne na pólrocze. 
4. J
zyk polski. 3 godz. tygodn. a) C z y t a n i e wzorów najwa- 
zniejszych gatunków poezyi i prozy na podstawie 
W ypisów Próchnickiego i Pana Tadensza w calosci 
i poznanie najzwyklejszych tropów i figur. Wiado- 
mosci historyczno-literackie 0 pisarzllch: z których 
wyjl\tki znajdujlj: si
 w wypisach - b) Deklama- 
cya wybranych ust
pów poetycznych i prozaicznych.- 
W y p r a c 0 wan i ast y I i s t Y c z ne co trzy tygo- 
dnie naprzemian domowe i sz koIne. 
5. J
zyk niemiecki. 4 godz. tygodn. Czytanie wypisów Wernera- 
Petelenza na klas
 Y. z odpowiedniem objasnieniem 
gramatycznem i stylistycznem. Uwiczenia w opowia- 
daniu i uczenie si
 na pami
é celniejszych ust
pów 
prozaicznych i poetycznych. Uzupelnienie skladui 
podlllg gramatyki Petelenza. - Co 3 tygodnie za- 
danie domowe lub szkolne. 
6. Historya i Geografia. 3 godz. tygodn. Dzieje starozytne do
		

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			53 


Maryusza i Sulli w poll\czeniu z geografilj: panstw sta- 
rozytnych podlng ksi/lizki dra W. Zakrzewskiego. 
7. Matematyka. 4 godz. tygodn. a) Ar y tm e t y k a (2 godz.): 
Cztery dzialania zasadnicze. Podzielnosé liczb. Naj- 
wi
ksza wspólna miara i najmniejsza wspólna wielo- 
krotnoSé. Nauka 0 systemach liczb w ogóle, a szcze- 
gólowo 0 dziesil\tkowym. Ulamki zwyczajne i dziesi
tne. 
Rtosunki i proporcye w zastosowaniu. Równania 1. 
stopnia 0 jednej i kilku niewiadomych oznaczone. Po- 
dlug algebry Baranieckiego. - b) Ge 0 m etry a (2 godz.): 
Planimetrya umiej!ttuie uzasadniona podlng ksilj:zki 
Mocnika - :Maryniaka. - Cztery zadania szkolne na 
pólr., co lekcya éwiczenie domowe. 
8. Historya naturalna. 2 godz. tygodn. W J. pólr. Min era lo- 
g ia: Kry
talografia w krótkim zarysie. Systematyczlle 
omówienie wazniejszych mineralów ze wzgl
du na ich 
fizykalne, chemiczne i in ne pouczajlj:ce wlasnosci, z wy- 
la,czeniem form rzadkich lub dIa uczniów nieprzyst
- 
pnych, jednak z uwzgl
dnieniem kilkunastu pospolitych 
skaI. Przy kOlicn pólrocza jak najzwi
zlejszy zarys 
nauki 0 rozwoju zierni. - Ksilj:zka: Mineralogia Lo- 
mnickiego dIa klas wyzszych. 
W Il. pólr.: Bot a ni k a: Charakterystyka. grup 
roslinnych podlng systemu naturalnego, tndziez cechy 
najwazniejszych rz
dów na podstawie znajomosci bu- 
dowy morfologicznej i anatomicznej typowych postacij 
przy sposobnosci wytlómaczenie czynnosci zycia roslin 
i wzmianka 0 zaginionych formach kopalnych, z pomi- 
.. ni
ciem zb
dnych systematycznych szczególów, podlug 
ksil\zki Rostafinskiego dIa klas wyzszych. 


KLASA Vla+b. 


1. Religia. 2 godz. tygodn. Dogmatyka szczególowa podlug 
ksil\zki Martina w tlóm. J achimowskiego. 
2. J
zyk taciliski. 6 godz. tygodn. a) Lek t u r a: Sallustii Ju- 
gurtha; Ciceronis in Catilinam or I.; Vergilii Eclogae
		

/img0052_0001.djvu

			54 - 


I, Vj Georgicon Il. 109-176, 468-640; Aeneidos I. 
b) éwiczenia gramatyczne i stylistyczne na podstawie 
lektury. 
Co miesi/lic zadanie szkolne. Ksia"zki: Sallustius, 
wyd. Linker-Klimscha-Soltysik; Vergilius, wyd. Ei- 
chler-Rzepinskij Cicero in Catilinam, wyd. Nohl- 
Bednarski. 
3. J
zyk grecki. 6 godz. tygodn. a) Lek t n ra (4 godz.): Z He- 
rodota w wyd. Holdera: VII. Z Homera Jliady w w
...d. 
Christ-Fischera: "\'1, XYI, XnII, XIX, XXII, XXIlJ 
(1-180). XXIV. 
Cztery zadanis sz koIne na pólrocze. 
4. J
zyk polski. 3 godz. tygodn. Czytanie i objasnianie arcydziel 
literatury polskiej okresu I-V wll\cznie, podlug wy- 
pisów Tarnowskiego- W ójcika t. J. Na tej podstawie 
historya literatnry od poczlj:tkn do konca w. XVIII.- 
Uczenie si
 na pami
é celniejszych utworów poety- 
cznych i zdawanie sprawy z lektury prywatnej. 
Zadania jak w kl. V. 
5. J
zyk niemiecki. 4 godz. tygodn. Stylistyka, metryka, poetyka. 
Czytanie W ypisów Petelenza- \V ernera w poll\czeniu 
z rozbiorem stylistycznym i objasnieniami rzeczowemi, 
tudziez z uwzgl
dnieniem rodzajów poezyi. Uczenie 
si
 na pami
é celniejszych utworów poetycznych 
w obu pólroczach. W cslosci przeczytano Lessinga 
Minns von Barnhelm, Goethego Hermann und Doro- 
thea, Herders der Cid. 
Zadania jak w kl. V. 
6. Historya i Geografia. 4 godz. tygodn. Historya starozytna od 
Grakchów. Historya sredniowieczna w pola"czeniu 
z geografilj: az do odkrycia Ameryki, - podlug ksi/lizki 
Dra Zakrzewskiego. 
7. Matematyka. 3 godz. tygodn. (naprzemian 1 godz. arytm., 1 
godz. geom.). a) Ar y t met y k a: L"lamki cil\gle, po- 
t
gi, pierwiastki, logarytmy i równania 2.go stopnia 
o jednej niewiadomeJ - podlug algebry Barsniec- 
kie go. - b) Ge 0 met r y a: stereometrya, gOlllome- 
trya i trygonometrya do rozwil\zywania trójkl\tów
		

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			66 


prostokl\tnyeh wl/licznie - podlug ksia,zki Mocnika- 
Staneckiego. Logarytmy Adama. 
Zadania" i éwiczenia jak w kl. V. 
8. Historya naturalna. 2 godz. tygodn. Najpotrzebniejsze wiado- 
mosci 0 budowie ciala ludzkiego i 0 czynnoseiaeh 
jego organów z dodaniem przy sposobnosei uwag 
z zakresn hygieny. Gromady zwierzl\t kr
gowych 
i wazniejsze grupy zwierz/lit bezkr
gowych w ieh ty- 
powyeh postaciach, przytem wlasnosci rozwojowe, 
anatomiezne i morfologiezne, z uwzgl
dnieniem wa- 
zniejszych form paleontologicznych, - podlug ksil\zki 
Petelenza. 


KLASA VII. 


1. Religia. 2 godz. tygodn. Etyka wedlug ksil\zki Martina w Uóm. 
Soleckiego. 
2. J
zyk fach'Jski. 5 godi. tygodn. a) Lek t u ra (4 godz.): Cicero 
de imperio Cn. Pompei, pro Archia poeta, Laelius 
(wydanie Kornitzer-So!tysik)j Verg. Aen. VI. i wy- 
jl\tki Z kl>. X-XII. w wyd. Eiehlera-Rzepinskiego.- 
b) éwiezenia gramatyezno-stylistyezne na podstawie 
lektury (1 godz.). 
Zadania jak w kl. V. 
3. J
zyk grecki. 4 godz. tygodn. a) Lek tu r a (3 godz. tygodn.). 
Demostenesa J. i III. mowa przeciw Filipowi (wyd. 
Wotke.Schmidt); Homera Odyssea: I., V., VI., VII., 
VIII. i IX. w skróceniu, XJ. (wyd. Christ-J ezienieki. - 
b) Co tydzien éwiezenia gramat. 1 godz. 
Zadania jak w kl. V. 
4. J
zyk polski. 3 godz. tygodn. a) C z y ta n i e i 0 b jas n i a ni e 
are y d zie I I i ter a t u r y p 0 Is kie j w wyj/litkaeh, 
w I. pólroezu podlug wypisów Tarnowskiego- W ójeika 
cz. I., w Il. pólroczu wedlug wypisów Tarnowskiego- 
Próchniekiego ez. II. W ealosei czytano: Felinskiego 
"Barbar
 RadziwiUówn
", Mickiewieza "Wallenroda", 
Malczewskiego "Mary
", Fredry "Slllby panienskie", 
Slowackiego "Lill
 W ened
". b) H is tor y a li ter a-
		

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			5(j 


tu r y od Niemcewicza do Slowackiego wll\cznie. 
c) Dek I a ma c y a i z d a wan i esp r a w y z I e- 
ktury domowej. d) Wypracowania styli- 
s t y c z n e, 5' na pólrocze, przewaznie domowe. 
6. J
zyk niemiecki. -I: godz. tygodn. - Na podstawie wypisów 
Petelenza-Wernera wzi
to history
 literatury HZ do 
r. 179+ i czytano odpowiednie ust
py W calosci 
przeczytano Goethego: Iphigenie auf Tauris, Götz 
VOll Berlichingen: Schillera: Wilhelm 'l'eIl, J UI
frau 
von ürleans. 
Zadania co miesla.:c naprzemian domowe i szkolne. 
6. Historya i geografia. 3 godz. tygodn. Historya nowozytna 
z uwzgl
dnieniem dÛejów wewn
trznych Ellropy 
i geografii az do naj nowszych czasów podlug ksil\zki 
Gindelego w tlóm. Markiewicza. 
7. Matematyka. 3 godz. tygodn. Rozklad godzin jak w kl. VI. 
a I Ar y t met y k a: Równania kwadratowe 0 jednej 
i dwóch niewiadomych, tudziez równania wyzszych 
stop ni dajlj:ce si
 sprowadzié na równania kwadratowe; 
równania odwrotne, przest
pne i nieoznaczone I. sto- 
pnia. Szeregi. Rachunek procentu skladanego i rachu- 
nek rent. Kombinacye i wzór Newtona. - bj Ct e o- 
met r ya: Trygonometrya. Zastosowanie algebry do 
g
ometryi i analityka p!aska. 
Ksia.:zki: Algebra Baranieckiego; I\Iocnik-Sta- 
necki, Geometrya dIa wyzszych klas; logarytmy Adama. 
Zadania i éwiczenia jak w kl. '-. 
8. Fizyka. 3 godz. tygodn. Uzupelnienie nanki z nizszego gimna- 
zyum oogólnych wlasnosciach ciat Mechanika. Nauka 
o cieple. Chemia. 
Ksia.:zki: Fizyka Dra Tomaszewskiego i Kawec- 
kiego: Chemia Dra Tomaszewskiego. 
9. Propedeutyka filozofii. 
 goJol. tygodn. Logika, podlug ksia,;zki 
Kozlowskiego. 


KLAS..\. VIII. 
1. Religia. 2 godz. tygodn. Historya koscielna podlug ksia"zki 
kso J ougalJa.
		

/img0055_0001.djvu

			67 


2. J
zyk lacinski. 5 godzin tygodn. à) Lek t u r a (4 godz.). 
Horatius w wyd. }I. Sasa: Carm. I. 1, 2, 3, In, 11, 
14, 
2, 24, 31, 34. - II, 
, 3, 10, 13-16, 18, 20.- 
lIL 2, 3, 8, 18, 23, 30. - IV. 3, 3, 7, 9. - Epod. 7, 
lil - Sat. J. 1, 9. - Epist. 1. 10. -- Taeiti An- 
nales w wyd. Müllera J. 1-15, 72-81. Il. 27-43, 
53- 61, 69-83. 
b) éwiezenia g ram at y e z nos t y I i s t Y c z n e 
na podstawie lektury II godz.). Zadania jak w kl. V. 
3. J
zyk grecki. 6 godz. tygodn. Lek tu ra: Plato: Apologia 
w wyd. Christ-Lewiekiego; SofokIesa Elektra w wyd. 
Szuberta. - Zadania jak w kl. V. 
4. J
zyk polski. 3 godz. tygodn. Czytanie areydziel literatury na- 
rodowej od Krasinskiego do Szujskiego z uwagami 
historyczno literaekiemi i pogllj:dem na ezasy najl1o- 
wsze na podstawie ez. Il. Wypisów Tarnowskiego 
i Próehnickiego. - "\V 11. pólroezu powtarzanie hi- 
storyi literatury od czasów najdawniejszyeh. Lektura 
prywatna: Krasinskiego "Przedswit", Korzeniowskiego 
"Mnich", Szujskiego "Wallas". Szekspira "Macbeth". 
Zadania jak w kl. VII. 
5. J
zyk niemiecki. 4 godz. tygodn. Czytano Sehillera Wallen- 
stein, Braut von Messina. Na podstawie Wypisów 
Petelenza-W ernera wzi
to historYIj: literatury az do 
ezasów najnowszyeh. Prywatnie ezytano wazniejsze 
utwory epoki klasycznej, niektóre dramaty Grillpar- 
zer'a, Kleista, Körnera. -- Zadania jak w kl. VII. 
6. Historya i geografia. 3 godz. tygodn. W I. pólr.: Dzieje mo- 
.. narchii austryaeko - w
gierskiej z uwzgl
dnieniem 
zwilj:zku ich z dziejami powszeehnemi. - W II. pólr. 
Geografia i statystyka monarehii austryaeko-w
gier- 
skiej podlng ksilj:zki Hannaka-Lenieka i powtórzenie 
historyi greekiej i rzymskiej. 
7. Matematyka. 2 godz. tygodn. Powtórzenie mtlteryalu przero- 
bionego w 3 poprzednieh klasach, glównie przez roz- 
wi/lizywanie lieznych zagadnien. 
Ksilj:zki: Dziwinski, Zasady algebry; Mocnik-Sta-
		

/img0056_0001.djvu

			68 


necki , Geometrya dIa klas wyzszych j logarytmy 
Adama. - Zadania i éwiczenia jak w kl. V. 
8. Fizyka. 3 godz. tygodn. Elektrycznosé i magnetyzm. Ruch 
falowy. Akustyka, optyka i zasady astronomii podlng 
ksil\zki Kaweckiego i Tomaszewskiego. 
9. Propedeutyka filozofii. 2 godz. tygodn. Psychologia empiry- 
czna wedlug ksilj:zki Lindnera-Kulczynskiego. 


, 


Nauki nadobowiqzkowe. 


1. Historya kraju rodzinnego w I. pólr. w 6 oddzialach klaso- 
wych, w Il. pólr. w 7 oddzialach, po godzinie w ty- 
godniu. 
W kl. IlIa+b Dzieje Polski do konca XV. wiekn, 
w kl. IVa+b Dzieje do konca XVIII. w., w kl. 
Vla+b do Lndwika W
gierskiego, w kl. nl. Dzieje 
Polski do r. 1648 podlug ksil\zki Lewickiego, w kl. 
VJIl' Dzieje Polski do czasów najnowszych. 
2. Spiew w 2 oddzialach po 2 godz. tygodn. Spiew chóralny. 
3. Rysunki w 3 oddzialach. 
Oddzial I. Uczniowie rysowali ornamenta plaskie 
geometrycznej natury z wzorów Fallenböcka, ryso- 
wane przez nauczyciela na tablicy z objasnieniem 
o proporcyach; rysowanie na zeszytach z wolnej r
ki. 
Oddzial 11. Uczniowie rysowali ornamenta pla- 
skie z wzorów pro£ Steigla, rysowane przez nauczy- 
ciela na tablicy z objasnieniem 0 proporcyachj ryso- 
wanie na zeszytach z wolnej r
ki. 
Oddzial lIl. Przewazuie rysowali ornamenta 
z wzorów. Zdolniejsi uczniowie rysowali glowy takZe 
z wzorów i ornamenta z gipsu z objasnieniem na 
tablicy 0 budo wie glowy lndzkiej. 
4. Kaligrafia w 2 oddzialach po 1 godzinie tygodn. PiSlDO zwy- 
czajne lacinskie podlug metody Piórkiewicza i niemie- 
ckie podlug metody Nowickiego. 
6. Stenografia w 2 oddzialach po 1 godzinie tygodn.
		

/img0057_0001.djvu

			- 69 


Oddzial I. Znaki stenograficzne, Ia,;czenie ich bez- 
posrednie, tworzenie wyrazów, partykuly, skrócenia 
stale (znaczniki), skrócenia oparte na zwia,;zku gramat. 
i logicznym. 
Oddzial JL Powtarzanie skrócenj éwiczenia pra- 
ktyczne. 
6. Gimnastyka. 4 godz. tygodn. w "Sokole". 


lIL 


TeInaty lu'ae l}hunienllyeh. 


a) W j
zyku polskim. 


KLASA V. 1. Przyjemnosci jesieni. - 2. Pierwsze spotka- 
nie hr. Horeszki z Gerwazym. - 3. Znaczenie Nilu dIa Egiptu. - 
4. Opis burzy (na podstawie "Pana Tadeusza"). - 6. 0 wyko- 
paliskach pompejanskich (na podstawie lektury niemieckiej). - 
6. Bunt wojska Cyrusowego w Tarsus (na podstawie Anabasis). - 
7. Zburzenie Kartaginy. - 8. Bitwa pod Kunaksa,;. - 9. Reha- 
bilitacya Ro baka. - 10. Pogla,;d na treSé i uklad artystyczny 
Grazyny (wedlug danych wskazówek). - 11. Co sklonilo Mo- 
horta do opuszczenia Litwy i udania si
 na kresy? - 12. Urza,;- 
dzenia paiLstwowe w starozytnym Egipcie. - 13. Obl
zenie 
Saguntu ,wedlug lektury Liwiusza). - 14. Papkin w domu 
rejenta. 


KLASA Vla. 1. Zapatrywania 1t1ikolaja Reja na wycho- 
wanie i wyksztalcenie szlachcica polskiego. - 2. Jakich zmian 
w ustroju rzeczypospolitej polskiej domagaja,; si
 w swoich pi- 
smach Modrzewski i Górnicki? - 3. W olnoSé szlachcica pol- 
skiego (na podstawie dziela Orzechowskiego p. t. Quincunx). -
		

/img0058_0001.djvu

			- 60 


4. Oszcz
dny, skl\py, sknera.. (Porównanie wedlug podanych 
wskazówek). 5. Antenor i Alexander w nOdprawie poslów" Ko- 
chanowskiego. (Zestawienie). - 6. Tok lllysli w 19. Trenie Ko- 
chanowskiego. - 7. Przyczyny rozkwitu literatury polskiej 
w ZlotYlll wieku. - 8. Szlachetnosé a szbchectwo. (Porównanie 
wedlug podanych wskazówek). - 9. Przyczyny obnizenia si
 
poziomu oswiaty i literatury w Pols ce w I. polowie wieku XVII.- 
10. Gorszy zly j'tzyk niz miecz ostry. (Porównanie). - 11. .Takie 
wychowanie otrzYlllal Mikolaj Doswiadczynski w domu ro
i- 
cielskim? (Ka podstawie powiesci Ig. Krasickiegol. - 12. [1o,.I.ö)'/ 
b.wi'(xTJ -r[-rli;!'J.t a
ûi'Jit'1.i.o;. \.Prawdziwosó tego zdania wykazaó na 
przykladach, zwlaszcza na przygodach Doswiaclczyilskiego). - 
13. Przyczyny wzrostu literatnry polskiej w okresie Stanisia. 
wowskilll. - 14. Zapatrywania i da,zenia polityczne stronl1ictwa 
patryotycznego na sejmie czteroletnim (wedIng komedyi Nielll- 
cewicza nPowrót poslal(). 


KLASA Vlb. 1. Jak sobie J\Iikolaj Rej wyobraza zywot 
swobodny a pOlllierny? - 2. Znaczenie WYlllOWY w iyciu pu- 
blicznem. (",Vedlug Orzechowskiego "Dyalogu okolo egzekucyi.") - 
3. Pochwala zycia wiejskiego. (Na podstawie Kochanowskiego 
nPiesni swi"tojanskiej 0 
obótce"). 4. OSZCZ
dDY a marnotrawca. 
(Porównanie wedlug podauych wskazówek). - 5. Zwia,zek cho- 
rów z akcya, w dramacie nOdprawa poslów greckich". - 6. Tok 
mysli w przepowiedni Kassandry (w nOdprawie posMw" J. - 
7. Obraz swietnego stanu literatury polskiej za 
tefana Bato- 
rego. - 8. Dumny, pyszny, zaroznmialy, prózny. rPorównanie 
wedlug podanych wskazówek). - 9. Dobry przyjaciel pociecha 
w nieszcz
scin. - 10. Porównaó stan literatury polskiej w 1. 
a w II. okresie. - 11. Czego nauczyl si
 J\I1kolaj Doswiad- 
czynski w czasie swego pobytu w Warszawie? (Na podstawie 
znanej powiesci Krasickiego). - 12. Non scholae, sed vitae 
discimus. - 13. Reformy Konarskiego w dziedzinie szkolnictwa 
i na polu politycznem. - 14. Tok mysli w elegii Karpinskiego 
"Powrót z Warszawy na wies". 


KLASA VII. 1. Charakterystyka Bony (wedlug nBarbary" 
Felinskiego). - 2. Pocz
tek poezyi romantycznej w Polsce i jej
		

/img0059_0001.djvu

			fit 


dodatnie i ujemne strony. I Ka podstawie nListów" J\Iorawskiego 
i rozprawy Brodzinskiego .
O klasycznosci i romantycznosci.")- 
3. Tresé i znaczenie .,Farysa" Mickiewicza. - 4. Charaktery- 
styka przedstawicieli polskiego spoleczenstwa w nListopadzie" 
Rzewuskiego. - 5. Stosnnek piesni lirycznych w nKonradzie 
Wallenrodzie" do calosr-i poematu. - 6. " Concordia parvae res 
crescunt, discordia vel maximae dilabnntur." (Rozwin
é lllysl 
tego zdania i wykazaé jej prawdziwosé na przykladach histo- 
rycznych). - 7. Wplyw wrazen, odebranych w mlodosci, na 
rozwój i kierunek poetycznego talentu Brodzinskiego i Zale- 
skiego. - 8. Gnstaw i Albin w nSlnbach panienskich" Fredry. 
(Charakterystyka porównawcza). - 9. Lechici i Wenedzi w Lilli 
Wenedzie Slowackiego. (Charakterystyka porównawcza).- 10. Na- 
uka bez cnoty jest jak llliel:z w r'iku szalonego. 


KLASA VIII. 1. Dzialalnosé Iryd
'ona w Rzymie, a w "ziemi 
lllogil i krzyzów" i przewodnia mysl poematu. - 2. Zllaó dawne 
j
zyki i obce rozumieé, dobrze jest; lecz ojczysty trzeba na- 
przód umieé! (Fr. Dmóchowski, Sztuka rymotwórczai. - 3. Hie- 
ronim Kajsiewicz a Piotr Skarga. - 4. Rozwin
é mysl zawartl\ 
w zdaniu: nZ uczynków, nie ze slów dobrego poznaj
". (A. 111. Fre- 
drol. - Ö. Etyczne z8!'ally Horacego. ,
a podstawie lektury 
szkolnej). - Ij. Rozwjn
é mysl zawartl\ w zelaniu: nFundament 
ml\drosci jest: swoJej nie nfaé ml\drosci". (P. Skarga). - 7. Przy- 
czyny zmian, jakie zasdy w literaturze polskiej po rokn 1863. - 
t!. ..B
dz arcydzielem nieugi
tej woli, 
(
o gmach swój stawia z niczego powol i ". 


\ 


b) W j
zyku niemieckim. 


KLASA V.l.Der Pilger I.
acherziihlung nach einer pol- 
nischen Ballarle -:!. Die Bedeutung der Phönicier in der 
alten Geschichte. - 3. lnhaltsangabe der Güthe'schen Ballade: 
"Der Zauberlehrling". - 4. Inhalt und (+rundgedanke der 
Schiller'schen Ballade: "Die BÜrgschaft 
. - 6. Die Sage von 
der GrÜndung Roms. - G. Der KrakushÜgel nnd die an ihn 
gekniipfte Sagp. - 7. Über die römischen Katakomben (nach
		

/img0060_0001.djvu

			62 


der Schullectüre). - 8. Der Kampf der Horatier nnd Cnriatier.- 
9. Wie wurde der an Ibykus begangene Mord entdeckt? _ 
10. Wo die Noth am gröBten, ist die Hilfe am nächsten (auf 
Grund der Lectüre). - 11. Scipio und Hfmnibal vor der Schlacht 
bei Zama. - 12. Chryses im griechischen Lager vor Troja. _ 
13. Die Überreste der ägyptischen Baukunst. - 14. Philemon 
und Baucis (nach Ovid). 


KLASA VIa. 1. Kudruns Noth und Erlösung. - 2. H
tors 
Abschied. - 3. Hieronymus Jobs vor der Prüfungscommission.- 
4. Inhaltsangabe des ersten Aktes von Minna von Barnhelm. _ 
5. Kaiser Rudolfs Krönnngsfeier. - 6. Tellheim. - 7. Hektors 
Tod. - 8. Die Burg J axthansen im Frieden und im Kriege. _ 
9. Was eine GroBstadt braucht. - 10. Hermann bei den armen 
Vertriebenen. - 11. Ein schlechtes Ding in guter Hand ist mehr 
wert, als ein gutes Ding in schlechter Hand. - 12. Der acht- 
zehnte August in der Militärakademie. - 13. Inhaltsangabe des 
Tauchers von Schiller. - 14. Wie Hermanns Mntter ihren Sohn 
sucht und findet. - 15. Cid als Held und Menseh. 


KLASA VIb. 1. Kudruns Schicksale. - 2. Reineckes 
Missethaten. - 3. Telemach bei Menelaos. - 4. Jnhaltsangabe 
des ersten Buches der Ilias. - 5. Kaiser Rudolfs Krönungsfeier. _ 
6. Die Geschichte des alten Thurmhahnes. - 7. Der Kampf 
mit dem Drachen. - 8. Hektors Tod. - 9. Die tollen Streiche 
des Invaliden vom Fort Ratonneau. - 10. Wie Pytheas nach 
Germanien kam. - 11. Der achtzehnte August in der Militär- 
akademie. - 12. Der Cid nnter Ferdinand dem GroBen.- 
13. Was der Richter der Gerneinde VOD den Leiden der Ve1"- 
triebenen erzählte. - 14. Cid als Held und Mensch. 


KLASA "VII. 1. Ein Spaziergang im Herbste. - 2. Die 
Hauptgestalten des Nibelungenliedes. - 3. Das Treiben in einer 
Meistersängerschule. - 4. Hüon in Bagdad. - 5. Goethe in 
Leipzig nnd StraBburg. - 6. Eine Geburtstagsfeier. - 7. Ge- 
dankengang des" Wanderers" von Goethe. - 8. Sehnsucht nach 
der Heimat. - 9. Die Jungfrau von Orleans in ihrer ländlichen 
Heimat. - 10. TeIl nnd GessIer.
		

/img0061_0001.djvu

			63 


KLASA VIII. 1. Gliederung und Gedankengang des Liedes 
von der Glocke. - 2. Wie widerlegt Sokrates li!eine ersten An- 
kläger? - 3. Wallensteins Soldaten. - 4. J ohanna d'Arc vor 
Karl VII. - 6. Wallensteins Officiere. - 6. Welche Stoffe be- 
handelt Uhland in seinen Balladen. - 7. Körner als Dichter und 
Held. - 8. Die Frauengestalten in der Elektra des Sophokles. 


IV. 


Egzamin dojrzalosci "W roku szkolnym 189617. 


1. W terminie "rzeSuio"
m (1896). 


al Egzamin pi{;mienny. 


I. Z j
zyka polskiego : 
Kochanowski jako twórca naszeJ poezYI. 
2. Z j
zyka niemieckiego: 
Der Einfluss der Kreuzzüge auf die Cultur des 
Abendlandes. 
3. Z j
zyka facÏllskiego: 
a). Za dan iep 0 I s k 0 -la c i iJ. ski e: Przet1ómaczyé 
tekst polski z wypisów polskich dIa klasy dmgiej od slów: 
"Miejsce, gd zie si
 wojska spotkaly..." do slów: "na S/Ii- 
siadach zyskal". 
b). Zadanie lacinsko-polskie: Livius, XXII. 7 
od slów: "Haec est nobilis ad Trasumenum pugna..." 
do slów: "resisti victoribus Poenis posset". 
4. Z jçzyka greckiego: 
Homer, Il. XXIII. 1-31 (Chris::'-Fischer) od slów: 
"'J"!!; fJ
 !1
'J a7:E'l'izw.fJ..." do slów: ,,'i(.'.I7:')).i;r")7:'.I'1 Ë:':J::'I arfL
". 
5. Z matematyki: 
1. Rozwil\zaé trójkl\t, którego boki (a, b, c) czynil\ 
zadosé równaniom: b: c = 1: 2, 11. 2 + b 2 = 4, 11. 2 _ b 2 = 2. 
2. Powierzchnia kuli ma si
 do powierzchni stoika rów- 
nobocznego, jak 1: 3i obliczyé stosunek obj
tosci tych bryt
		

/img0062_0001.djvu

			6! 


3. Ktos zlozyl w kasie oszcz
dnosci 5()() zlr., a nadto 
z koncern roku pierwszego i kazdego nast
pnego wnosi 
po 125'48 dr.; jaka,. kwot
 wyplaci mu kasa po 10 latach, 
licz
c procent skladany po 4 1 / 2 ? 


bJ Egzamin ustny. 


Do egz!iminu ustnego przyst
pilo uczniów pubJicznych 16, 
powtarzaja,.cych egzamin 3, eksternistów 10. - Z tych uznano 
za dojrzalych uczniów publicznych 13, u
znia publinznego p1J- 
wtarzaj
cego egzamin 1, eksternistów 7. eznano za niedojrzalych 
uczniów publicznych 3, uczniów publ. powtarzaja.cych egzamin 2, 
eksternistów 3 


WYKAZ 
abituryentów, którzy w terminie wrzesmowym (r. 1896) 
otrzymali swiadectwo dojrzafosci. 


1. Boryslawski Stanislaw z Krechowa w Galicyi. 
2. Bylicki Andrzej z Krakowa. 
3. Fiedor 1\1ichal z Gronkowa w Galicyi. 
4. Friecllein Stefan z Krakowa. 
5. Gmurowski Zbigniew z J ankowa Zalesnego w "\V. Ks. 
Poznanskiem. 
6. Grabczynski Rtefan z Pia.tkowej w Galicyl. 
7. Herlinger Maurycy z Knihinina w Galicyi. 
8. Kózka Jan z Zabawy w Galicyi. 
9. Molet Ozyasz z Brodów w Galicyi. 
10. Nitsch Eugeniusz z Podchybina w Galicyi. 
11. Opolski Stanislaw z Jaroslawia w Galicyi. 
12. Pilarz Kazimierz ze Slemienia w Galicyi. 
13. Przychocki Eugeniusz z Gromnika w GlIlicyi. 
14. Rosner Jan z Kolomyi w Galicyi. 
15. Smolik Przeclaw z Bochni w Galicyi. 
lIi. Starschedel Juliusz z Warszawy. 
17. Turek }Iateusz ze Staszkówki w Galicyi.
		

/img0063_0001.djvu

			65 


18. Wachal Czeslaw z Kamienicy górnej w Galicyi. 
19. W asylyszyn Jan z Przemysla w Galicyi. 
20. Weiner Stanislaw z Jaroslawia w Galicyi. 

1. Zalewski Wincenty z Kuszelczyc w Galicyi. 


2. \V t('l'lIlinic CZCI'WCOWYlIl (1897). 


a) Egzamin pismienny. 


" 


I. Z j
zyka polskiego : 
Jakie bl
dy w ustroju Rzeczypospolitej wytykali 
i jakich zmian domagali si
 pisarze polityczni od Mo- 
drzewskiego do KoUlltaja? 
2. Z j
zyka niemieckiego: 
Das 'Vasser irn Haushalte der Natur und des Menschen. 
3. Z j
zyka facÏllskiego: 
a). Z a dan iep 0 I s k 0 -I a c i n ski e: Przetlómaczyó 
tekst polski Z greckich podan E. Orzeszkowej 0<:1 slów: 
"Tu Anchizes wzrok ku obecnym zwrócil..." do slów: 
"przed mieczami waszymi oslania". 
b). Z a dan i e I a c i n s k 0 - pol ski e: Cicero, Tusc, J. 

 97 - 98 od slów: "Oratio Socratis..." do slów: q uod 
mihi nocere crediderunt". 
4. Z j
zyka greckiego: 
Xenophontis Apomnem. II. 4, 2--7 od stów: "To5tO 
Il-È\I "(ip 8";, ..oÀÀÖJ\I..." do slów: "ltpO 'toB r[).o') 
,;'ijpXE(jE\I". 
5. Z matematyki: 
1. x + y = {x + 
 y - - 2 yxy + 42 
J x - yy = 1 
2. Kolo przechodz
ce przez trzy punkty (2, 3), (-2, 3), 
(0, - 2) jest podstawl\ walca równobocznego. Obliczyé po- 
wierzchni
 i obj
toSé kost ki opisanej na tym walcu. 
3. Bf'zwzgl
dne wysokosci trzech szczytów Alp szwaj. 
carskich, t. j. Rigi, Faulhorn i Piz Bernina tworz/li wyrazy 
szeregu geometrycznego. Suma ich = 8550 m, róznica wy- 
sokosci trzeciego i pierwszego = 2250 m. J akie s/li wyso- 
kOBCi tych szczytów? 


Sprawozdanie 111 gimn. 


5
		

/img0064_0001.djvu

			66 - 


b) Egzamin ustny. 
Do egzaminu ustnego zglosilo si
 uczniów publicznych 36, 
powtarzaja,cych egzamin 6, prywatystow 1, eksternistów 8. - 
Swiadectwo dojrzalosci z odznaczeniem otrzymalo uczniów publ. 
9 j swiadectwo dojrzalosci uczniów publ. 21, uczniów publ. po- 
wtarzaj I\cych egzamin 2, prywatystów 1, eksternistów 4 j do 
egzaminu poprawczego po feryach przypuszczono uczniów publ. 
6, uczniów pub!. powtarzaja,cych egzamin 2, eksternistów 2 j re- 
probowano na rok eksternistów 2, a jednego ucznia powtarza- 
ja,cego egzamin bez terminu j jeden uczen publ. powtarzaj
cy 
egzamin odsta,pll od egzaminu. 


WYKAZ 
abituryentów, którzy w terminie czerwcowym roku 1897. 
otrzymali swiadectwo dojrzatosci. 
1. Bieder Edmund z Jordanowa w Galicyi. 
2. Bogdani Roman z Witanowic w Galicyi. 
3. Bogusz Henryk ze Zwierzynca w W. Ks. Krakowskiem. 
4. Czarnomski Zdzislaw z Krakowa. 
6. Czerwinski Felix z Choro
tkowa w G.Ilicyi. 
6. Dziurzynski TadellS7. z Krakowa (z Od/llU"z,::,niem). 
7. Gllzikowski Michal 7.. Kra1.:owa. 
8. Hoffmann Romnald ze L".I;OW:l,. 
9. Jarosz Jan z Kalwaryi Z .bu) (low..;k i oj \V G.I. (z odznacz.). 
10. J
drzejowicz Jan z Krakow.l (z ()(1/.11-1(.zonil"III). 
11. Koch Wladyslaw z Wieli<:zl,i w GaiIC') i. 
12. Komorow8ki Cezar z Krakowa.. 
13. Lekszycki Antoni z Podgórza w Galicyi (z odznaczeniem). 
14. ":\Iachowski Wladyslaw z Wieliczki w Galicyi. 
15. Marszalek Willcenty z Czatkowic w W. Ks. Krak. (z odzn.). 
16. Merkert Alexander (ekst.) z Krakowa. 
17. !Iilanyak Andrzej (ekst.) z Fridmana na W 
grzech. 
18. Pawlica Wladyslaw z Wadowic w Galicyi (z odznaczeniem). 
HJ. Pisarski Tadeusz z Drohobycza w Galicyi. 

o Rudnicki Stanislaw ze Suchy w Galicyi. 
21. Rybakiewicz Tadeusz z Myslenic w Galicyi (z odznaczeniem). 
22. Schlank Józef z 08wi
cimia w Galicyi.
		

/img0065_0001.djvu

			67 


23. Schnitzel Alfred z W ojllicza. w Galicyi. 
24. Sikorski Taileusz z Brodel w Galicyi. 
25. Skrzynski Adolf z 'Vronowic w Galicyi. 
26. Stach Teodor z Bogumilowic w Galicyi. 
27. Starschedel GU8taw z WHrszawy. 
28. Stein Stanislaw z Krakowa. 
29. Straszewski Kazimierz z Krakowa (z odznaczemem). 
30. Snchecki Edward z Jawiszowic w Galicyi. 
31. Szczerbowski Karol (ekst.) z Krakowa. 
32. Tarnowski Stanislaw z Unikowa w Król. Polskiem (z odzn.). 
33. Wankowicz Czeslaw (pryw.) z Jodanców na Litwie. 
34. Warczewski J ózef z Krakowa. 
35. Wilkoszewski Lucyan z Bystrej w Galicyi. 
36. Wujcik Kazimierz z Przemysla w Galicyi. 
37. Zawilowski Cezar (ekst.) z Krakowa. 


Y. 
WzroKt zlliorüw nankowyelt w roku :;zkolnym 1896/7. 
a) Biblioteka. 
1. Biblioteka nauczycieli. 
Do biblioteki nauczycielskiej przybylo w ubieglym roku 
!"lkolnym : 

I 

I 


W' dz ale 



ol
6w _ i _ z eszyt ów 
zakupio- ' darowa- razem 
nych nych 
2 2 
1 1 
3 1 4 
33 2 35 
2 4 () 
3 3 
5 2 7 
2 2 4 
1 3 4 

I 6 15 
(i(l 21 81 
5* 


Religii . 
Filozofii 
Pedagogii i szkolnictwa 
Filologii klasycznej . 
J
Zyk8 polskiego 
J
z.vka niemieckiego 
Geografii, historyi i statY8tyki 
l\htematyki 
Nauk przyrodniczych 
Róznej trdci . 
Razem .
		

/img0066_0001.djvu

			68 - 


Nadto zakupiono 2 atlasy i 5 tablic do nauki filologii, 
i archeologii. 
Do zbioru map geograficznych zakupiono : pi
é map 
sciennych. 
Prenumerowano czasopisma: - 1) Annalen der Physik und 
Chemie. - 2) Ateneum. - 3) Kwartalnik historyczny. - 4) Mu- 
zeum. - 6) Petermanns Mittheilungen. - 6) Verordnungsblatt. - 
7) Zeitschrift f. d. österreich. Gymnasien. - 8) Przegll\d polski. - 
9) Oesterreich- Ungar.-Revue. - 10. Wochenschrift f. klass. Phi- 
lologie. - 11) Blätter f. d. G-ymnasial-Schulwesen. 
 
Sprawozdail róznych zakladów naukowych w Przedlitawii 
nadeslano 230. 
W darze otrzymala biblioteka: 
1) Od W ys. W ydzialu kraj owego dzielek 2; 2) od Aka- 
demii Umiej. w Krakowie 12: 3) od Wys. Rady szkolnej 1; 
4) od Zarz/lidu Tow. naucz. szk. wyz. 2; 5) od Wydawn. dziel 
lekars. 1; 6) od Dyrektora Siedleckiego 1 j 7) od Dr. I. Reinera 
1; 8) od Dr. A. J aworowskiego 2; 9) od prof. Stroki 1. 


IJ. Biblioteka uczniÓ"w. 


Zakupiono w r. 1896/7: 1) dziel polskich. . 47 w 76 tom ach 
2) dziel niemieckich 16 w 22 IJ 
razem dzie
 ------:-63 w 97 tom ach 


lIl. Biblioteka pomocy kolezenskiej. 


W ci/:j:gu roku szkolnego 1896/7 zakupiono 20 tomów ksil\- 
zek szkolnych. Z biblioteki tej korzystala znaczna liczba uczniów, 
jak 0 tem swiadczl\ cyfry wypozyczonych w ci
gu roku ksil\zek, 
a mianowicie: uczmom klasy I. wypozyczono 249, klasy II. 165, 
kl. lIl. 168, kl. IY. 136, kl. V. 71, kl. 'TI. 96, kl. VII. 52, kl. VIII. 
69, razem 996. Zarz/:j:d biblioteki sklada serdeczne podzi
kowanie 
wszystkim ofiarodawcom za zlozone dary, z których wyl
cznie 
zasila si
 ta wazna dIa ubogiej mlodziezy biblioteka.
		

/img0067_0001.djvu

			69 


b) Gabillet fizykalll
'. 
Do gabinetu £zykalnego zakupiono nast
puj/lice przed- 
mioty: Scioptikon, dwa ekrany, 50 fotogramów, - przyrzl\d 
Nörremberga do barw podmiotowych, manometer metalowy, - 
manometer ze szkla, - akkumulator Planté'go, szeSé rurek 
Crookesa, - libell
, - utensilia. 


c) Gabinet historyi Ilaturalllej. 


Do gabinetu historyi naturalnej zakupiono: Do mikroskopu 
Zeissa soczewk
 przedmiotow/li D, przyrzl\d do oswietlania (Con- 
densor mit kleiner Jrisblendung), podzialk
 przedmiotowl\, przy- 
rzl\d polaryzacyjny, mikrotom r
czny - i duzy szklany klosz 
do nakrywania ustawionego przyrz/lidu. 
Z darów przybylo: Od p. prof. Bieniasza kilka przekrojów 
drzew (Casuarina, Teophrasta...) j od p. Józefa Grollego gniazdo 
tkacza i 4 jajka australskiej zi
by j od p. Dra Ad. Bochenka. 
kilka preparatów mikroskopowych z anatomii ludzkiej j od 
Wlad. Wernickiego z kl. VI. Pleurosigma angulatum i kilka- 
nascie preparatów bakteryologicznych j od Franc. hr. Szembeka 
z kl. IV. dwa okazy gipsu z Truskawcaj od Stan. Kopffa. 
z kl. III. kilka drobnych mineralów (beryl, azuryt, gips). - Do 
biblioteki gabinetowej przybylo: Z darn Akademii Umiej
tnosci 
w Krakowie atlas geologiczny Galicyi, zeszyt szósty i siódmy 
wraz z tekstem j od zarz/lidcy gabinetu: A. Alth, 1,Zasady mine- 
ralogii" j Leonhard- Witowski "Swiat i przemiany skornpy ziem- 
skiej" j Zimmermann-Dziekonski "Dziwy swiata pierwotnego" j 
KrzJtsztof Kluk "Zwierzl\t domowych i dzikich... bist. naturalnej 
poczl\tki" - 4 tomy j J. Waga "Flora polonica" j J. Czerwia.- 
kows]{iego "Botanika ogólna i Bzczególna" - f) tomów: Klotz 
i Glaser "Eigenthümlichkeiten in der niederen Thierwelt" - 
2 tomy j Naumann-Zirkel "Elemente der Mineralogie"; Kon- 
stanty Pietruski "Ptaki spiewaj/lice galicyjskie" - i A. E. Brehm 
"Thierleben", drugie wydanie kolorowane, tomów dziesi
é.
		

/img0068_0001.djvu

			70 


VI. 
Wykaz ksiëJiek szkolnych na rok szkolny 1891,8. 
Klasa 1. Religia. Deharb-Morawski, Katechizm wi
kszy dia szkól 
ludowych. Lwów. 1891.-jçzyk lacinski. Samolewicz, Zwi
- 
zla gramatyka j
zyka lacinskiego. Wydanie 1. 2. i 3. Lwów. 
1893. - Steiner i Scheindler, éwiczenia lacinskie dia J. klasy. 
Wydanie 1. i 2. Lwów. 1896. - jçzyk polski. Malecki, Gra- 
matyka j
zyka polskiego szkolna. Wyd. 8. Lwów. 1891.- 
Próchnicki i Wójcik, Wypisy pols kie dIa J. klasy. Wyd. i\ 2. 
Lwów. 1892. - jçzyk niemiecki. L. German i K. Petelenz, 
éwiczenia niemieckie dIa J. klasy. Wydanie 1-4. Lw6w. 
1897. - Geografia. Benoni i Tatomir, Krótki rys geografii. 
Wydanie 5. i 6. Lwów. 1894. - Matematyka. Brzostowicz, 
Pocz80tki arytmetyk i i algebry. Cz
sé 1. W ydanie 2. i 3. 1896.- 
Mocnik-Maryniak, Geometrya pogla.dowa. Cz
Sé 1. Wyd. 6. 
Lw6w. 1889. - Historya naturalna. Nowicki.Limbach, Zoo- 
logia. Wydanie 7. Lwów. 1895. - Rostafinski, Botanika 
szkolna na klasy niisze. Wydanie 1-3. Kraków. 
Klasa Il. Religia. Ks. D/librowski, Historya biblijna zakonu sta- 
rego. Wydanie 1. 2. i 3. Stanislawów. 1894. - jçzyk la- 
cinski. Samolewicz, Zwi
zla gramatyka j
zyka lacinskiego. 
Wydanie 1. 2. i 3. Lwów 18£3. - Steiner i Scheindler, 
éwiczenia lacinskie dIa Il. klasy. Lwów. 1894. - jçzyk 
polski. Malecki, Gramatyka i
zyka polskiego szkolna. W yda.- 
nie 8. Lwów. 1891. - Próchnicki i Wójcik, Wypisy polskie 
dIa II. klabY. Lwów. 1893. - jçzyk niemiecki. L. German 
i K. Petelenz, éwiczenia nit'mieckie dia klasy H. Wydanie 
1. i 2. Lwów. 1891. - Geografia i historya powszechna. 
Baranowski i Dziedzicki, Geografia powszechna. Wyd.4-7. 
Lwów. 1895. - Semkowicz, Opowiadania z dziejów powsze- 
chnych. Cz
Sé J. Lwów. 1893. - Matematyka. Brzostowicz, 
Podr
cznik arytmetyki i a]gebry. Wydanie2.i3.L\\ów.1896.- 
Mocnik-Maryniak, Geometrya pogl/lidowa. Cz
Sé I. Wyd.6. 
Lwów. 1889. - Historya naturalna. Nowicki-Limbach, Zoo- 
logia. Wydanie 6. i 7. Lwów 1895. - Rostafinski, Botanika 
szkolna na klasy nizsze. Wydanie 1-3. Kraków. 
Klasa IJl. Religia. Ks. Dl\browski, Historya biblijna zakonu no-
		

/img0069_0001.djvu

			71 


wego. Wydanie 1. i 2. Stanislawów. 1889. - J
zyk lacinski. 
Samolewicz-Soltysik, Gramatyka. j
zyka lacinskiego. Cz
sé IJ. 
Wyd. 5. i 6. Lwów. 1893. - Próchnicki, éwiczenia lacinskie 
dIa klasy trzeciej. Wydanie 2. i 3. Lwów. 1893. - Cornelius 
Nepos. Wydanie Patocka-Zawilinski. - J
zyk grecki. éwi- 
klinski, Gramatyka j
zyka greckiego. Lwów. 1892. - Schenkl- 
Parylak, éwiczenia greckie. Wyd. 2. Wieden 1893.- J
zyk 
polski. Maleeki, Gramatyka j
zyka polskiego. Wydanie 8. 
Lw6w. 1891. - Czubek-Zawilinski, Wypisy polskie dIa kl. 
JIJ. Lwów. 1893. - J
zyk niemiecki. L. German i K. Pe- 
telenz, éwiczenia niemieckie dIa klasy trzeeiej. Wyd. 1. i 2. 
Lw6w. 18
2. - Petelenz, Deutsche Grammatik. Krakau. 
1890. - - Geografia i historya powszechna. Baranowski 
i Dziedzicki, Geografia powszeL:hna.. Wydanie 4--7. Lwów. 
1895. - Semkowicz, Opowiadania z dziejów powszechnych. 
Cz
sé Il. Lwów. 1894. - Rawer, Dzieje ojczyste. Lwów. 
189:>. - Matematyka. Brzostowicz, Podr
eznik arytmetyki 
i algebry. Cz
sc Il. - Mocnik-Maryniak, Geometrya pogll\- 
dowl:I. CZ4tsé II. Wydanie 3. i 4. Lwów. 1891. - Fizyka.. 
Kawecki i 'fomaszewski, Fizyka dIa nizszych klas szkól 
srednich. Kraków. 1894. - Historya naturalna. Lomnicki, 
Mineralogia dIa nizszych klas. Wyd. 2. i 3. Lwów. 1893. 
Klasa IV. Religia. Ks. J ougan, Liturgika katolicka. Lwów 1895.- 
Jt1zyk lacinski. Samolewicz.Soltysik, Gramatyka j
zyka la- 
C1nskiego. Cz
sé II. Wyd. o. i 6. Lwów. 1893. - Próchnicki, 
t"wiczenia lacinskie dIa klasy JV. Wydanie 1. i 2. Lwów. 
18
6. - CaiJsar, Commentarii de bello gallico. Wydanie 
Prammer-Bednarski. - Ovidius, wydanie Sedlmayer-Bednar- 
.. ski. - Jt1zyk grecki. éwiklinski, Gramatyka j
zyka greckiego. 
Lwów. 1892. - Hchenkl-Parylak, ('wiczenia greckie. Wy- 
da
ie 2. Wieden. 1893. - Jt1zyk polski. Maleeki, Grama- 
tyka j
zyka polskiego. Wydl:lnie 8. Lwów 1891. - Cznbek- 
Zawilinski, Wypisy polskie dIa kt IV. Lwów. lb94. - Jt1zyk 
niemiecki. L. German i K. Petelenz, éwiczenia niemieckie 
dIa klasy IV. Wydanie 1. i 2. Lwów. 1896. - Petelenz 
Deutsche Grammatik. Krakau. 1890. - Geografia i histo- 
rya powszechna. Semkowicz, Opowiadania z dziejów po- 
wszechnych. Czftsé III. Lwów. 1895.-Benoni.Majerski, Geo-
		

/img0070_0001.djvu

			72 


grafia austr.-w
gierskiej monarchii. Wyd. 2. Lwów. ltJ92.- 
Rawer, Dzieje ojczyste. Lwów. 1895. - Matematyka. Ba- 
raniecki, Pocza"tki arytmetyki i algebry. Cz
Sé lIl. i IV. Kra- 
ków. 1895. - Mocnik-:Maryniak, Geometrya pogll\dowa. 
Cz
Sé H. Wyd. 3. i 4
 Lwów. 1891. - Fizyka. Kawecki 
i Tomaszewski, Fizyka dIa nizszych klas szkól srednich. Kra- 
ków. 1894. 
Klasa J-'
 Religia. Ks. Jachimowski, Dogmatyka ogólna. Wydanie 
1. i 2. Lwów. 1889. - J
zyk lacinski. Livius, wydanie Zin, 
gerle-Majchrowicz. Ovidius, wydanie Sedlmayer-Bednarski.- 
t;amolewicz-Soltysik, Gramatyka j
zyka lacinskiego. Cz
Sé IT. 
Wyd. 6. i 6. Lwów. 1893. - J
zyk grecki. Fiderer, Chre- 
stomatya z pism Xenufonta. Wydanie 1. i 2. Lw6w. 1894.- 
Homera Iliada. Cz
sé I. Wydanie Christ-Fischer. - Fi- 
derer, Gramatyka j
zyka greckiego. Lwów. lR92. - J
zyk 
polski. Próchnicki, W zory poezyi i prozy. Lwów 1893. - 
J
zyk niemiecki. Petelenz und Werner, Deutsches Lesebuch 
fÜr die fÜnfte Classe. Lwów. 1892. - Geografia i historya 
powszechna. Zakrzewski, Historya powszechna. Cz
sé 1. Wy- 
danie 1. i 2. Kraków. 1895. - Matematyka. Baraniecki, 
Algebra. Kraków. 1892. - Mocnik-Maryniak, Geometrya dIa 
wyzszych klas. Wydanie 3. i 4. Lwów. 1895. - Historya 
naturalna. Lomnicki, Mineralogia i geologia. Wyd. 3. i 4. 
Lwów. 1896. - Rostafinski Botanika szkolna dIa klas wyz- 
I 
szych. Kraków. 1896. 
Klasa. Vi. Religia. Ks. Jachimowski, Dogmatyka szczególowa. 
Wydanie 1. i 2. Lwów. 1889. - J
zyk lacinski. Sallustius 
Jugurtha. Wyd. Linker-Klimscha-Soltysik. - Vergilius wyd. 
Eichler-Rzepinski. - Cicero, Cati!. I. Wydanie Nohl-Bednar- 
ISki. -- Samolewicz Soltysik, Gramatyka j
zyka lacinskiego. 
Cz
sé IT. Wydanie 5. Lw6w. 1891. -- J
zyk grecki. Fiderer, 
Chrestomatya z pism Xenofonta. Wydanie 1. i 2. Lw6w. 
1894. - Homera Iliada, cz
Sé J. i II. Wydanie Christ-Fi- 
scher. - Herodot. Wyd. Bolder, kso vru. - Fiderer, Gra- 
matyka j
zyka greckiego. Lwów. 1892.- J
zyk polski. Wy- 
pisy pols kie Stan. Tarnowskiego i J. Wójcika. Cz
sé J. Wy- 
danie 1. i 2. Lwów. 1894. - J
zyk niemiecki. Petelenz und 
Werner, Deutsches Lesebnch filr die sechste O1asse. Lw6w.
		

/img0071_0001.djvu

			73 - 


1892. - Geografia i historya powszechna. Zakrzewski, Hi- 
storya powszechna. Cz
sé I. Wyd. 1. i 2. Kraków. 1895.- 
Zakrzewski, Historya powszechna. Cz
sé II. Kraków. 1894.- 
Matematyka. Baranieûki, Algebra. Kraków. 1892.- - Mocnik- 
Maryniak, Geometrya dIa wy.zszych klas. Wyd. 3. i 4. Lwów. 
1895. - Logarytmy Adama. - Historya naturalna. Petelem:, 
Zoologia dIa klas wyiszych szkól srednich. Lwów. 1892. 
Klasa ra. Religia. Martin-Solecki, Etyka. katolicka. Wydanie 1. 
i 2. Przemysl. 1885. - jçzyk lacinski. Cicero de imperio 
Cn. Pompei i Cato maior (wyd. Kornitzer-Soltysik), pro Archia 
poeta (wyd. Nohl-Bednarski). - Vergilius, wyd. Eichler-Rze- 
pinski. - Samolewicz-Soltysik, Gramatyka j
zyka lacinskiego. 
Cz
sé II. Wydanie 5. Lwów. 1891. - jçzyk grecki. Homera 
Odyssea (wyd. Christ-Jezienicki). - Demostenes, wydanie 
\Votke-Schmidt. - Fiderer, Chrestomatya z pism Xeno- 
fonta, wyd. 1. i 2. Lwów 1894. - Fiderer, Gramatyka j
- 
zyka greckiego. Lwów. 1892. .- jçzyk polski. Wypisy pol- 
skie Stan. Tarnowskiego i J. Wójcika. Cz
sé 1. Wydanie 
1. i 2. Lwów. 1894. - Wypisy polskie Stan. Tarnowskiego 
i Fr. Próchnickiego. Cz
Sé 11 Wyd. 1. i 2. Lwów. 189(}.- 
jçzyk niemiecki. Petelenz und Werner, Deutsches Lesebuch 
für die VII. r:lasse. Lwów. 1893. Nadto nast
pujl\:ce dziela: 
Goethego, Iphigenie auf Tauris i Dichtung und Wahrheit j 
Schillera, J ungfrau von Orleans i Wilhelm TeIl. - Geo- 
grafia i historya powszechna. Zakrzewski, Historya powsze- 
chna. Cz
Sé lIl. - Lewicki, Zarys dziejów Pols ki i krajów 
ruskich z ni/li pol/liczonych. Kraków. 1893. - Matematyka. 
Baraniecki, Alge ha. Kraków. 1892. - Mocnik-Stanecki, Geo- 

 metrya dJ
 wyzszych klas. Wydanie 3. Lwów. 1889.- Lo- 
garytmy Adama.- Fizyka. Kawecki i Tomaszewski, Fizyka 
dIs. wyiszych klas szkól srednich. Kraków. 1892. Soleski, 
Zarys chemii. - Propedeutyka filozofii. Kozlowski, Logika 
elementarna. Lwów. 1891. 
Klasa VlIJ. Religia. Ks. Jougan, Historya kosciola katolickiego. 
Lwów. 189r>. - jçzyk lacinski. Horatius, wyd. M. Sasa. - 
Tacitus, Annales (wyd. Miillera). - Samolewicz-SoltYAik, 
Gramatyka j
zyka lacinskiego. Cz
Sé II. Wydanie 6. Lwów. 
1891. -- jçzyk grecki. Plato, Apologia (wyd. Christ-Lewi-
		

/img0072_0001.djvu

			74 


cki). - SofokIes, Antigona (wyd. Szubert - Majchrowicz).- 
Homera, Odyssea (wyd. Christ-Jezienicki). - Flderer, Gra- 
matyka j
zyka greckiego. Lwów. 1892. - Jçzyk polski. Wy- 
pisy pols kie Stan. Tamowskiego i Fr. Próchnickiego. Cz
sé Il. 
Wyd. 1. i 2. Lwów. 1891. - Jçzyk niemiecki. Petelenz nnd 
Wemer, Deutsches Lesebnch für die ach te Classe. Lwów. 
1894. Nadto nast
puj/lice dziela: Goethego, Torquato Tasso; 
Schillera, Wallenstein. - Geografia i historya powszechna. 
Lewicki, Zarys dziejów Pols ki i krajów rnskich z ni/li 
o- 
lllczonych. Kraków. 1893. - Gla.:binski - Finkei, Historya 
i statystyka monarchii austr.-w
g. - Matematyka. Baranie- 
cki, Algebra. Kraków. 1892. - Mocnik.
tanecki. Geometrya 
dIa. wyzsz. kl. Wyd. 3. Lwów. 1889.-Logarytmy Adama.- 
Fizyka. Kawecki i Tomaszewski, Fizyka dIa wyzszych klas 
szkól srednich. Kraków. 1892. - Propedeutyka filozofii. 
Lindner-Kulczynski, Wyklad psychologii. Kraków. 18:)5. 


VII. 
éwiczenia sil fizycznych. 
Oprócz éwiczen gimnastycznych odbywanych w 4 godzinach 
tygodniowo w sali Towarzystwa "Sokól" miala mlodziez BpOSO- 
bnosé braé CZ
BtO udzial w wycieczkach w rózne strony dalsze 
zamiejskie pod przewodnictwem profesorów w kazdej porze, 0 ile 
tylko pozwalal na to czas wolniejszy i sprzyjaj/lica pogoda. Nadto 
zgodzil Bi
 najuprzejmiej w roku biez/licym W. prof. Dr. H. Jordan 
urz/lidzaé oil poczl\tku maja trzy razy tygodniowo w godzinach 
popoludniowych zabawy w parku swoim wyl/licznie dIa uczniów 
tntejszego zakladn: mlodziez korzystala lIcznie z tego zezwolenia. 


VIII. 
a) Stypendya. 


Stypendya pobieralo 9 uczniów, a. mianiowicie: 
Z fund. Glowinskiego 4 uczn. po 157.50 dr., razem 
" Zalchockiego 3 " 11 115.50" " 
" Laskowskich 1 " "150-00,, " 
" Boznanskiego 1 " "150.00,, " 


Razem . 


63000 zlr. 
346.50 " 
150'00 " 
150'00 " 
1276'50 "
		

/img0073_0001.djvu

			- 76 


b) Pomoc kolezeilska. 
D 0 c h ó d. 
Pozostalo z roku szk. 1895/6 
Hr. Tyszkiewiez ofiarowal 
Dr. Henryk Jordan . . . 
WP. Ludwik Kaden 
Skladki uezniów wynosily 


Razem 


Rozehód 
Mi
dzy ubogich uczniów rozdano gotówk/li lub na 
mundurki ....... _ . . 
Na k
il\zki do biblioteki pomoey kol. 
Pozostaje tJa rok szk. 1897 f8 . . _ . 
Razem . 
Wszystkim szlachetnym o£arodawcom sklada 
zarz/lid gorl\ce podzi
kowanie. 



 



 


8-15 zlr. 
50-00 " 
100.00 " 
10-00 " 
286-71 " 
454-86 " 


386'10 zlr. 
23'50 " 
45'26 " 
454'86 " 
mmeJszem
		

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			76 


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KRO
IKA ZA KtADU. 


W pisy uczniów na rok szkolny 1896/7 odbywaly si
 w osta- 
tnieh dniach sierpnia, egzamina wst
pne do kl. I. d. 30. czerwca 
i 1. lipoa, tudziez 1. i 2. wrzesnia, egzamina wst
pne do klas 
wyzszych i egzamina popraweze 30. i 31. sierpnia, tudziez mi
- 
dzy 10. a 15. wrzesnia. 
Egzamin wstE:lmy do klasy I. skladalo 142 uezniów, z tych 
reprobowano 30. 
W pisano na poczq,tku i w ci/ligu roku szkolnego uczniów 
publicznyeh i prywatnych 654 j klas
 J. podzielono na trzy od- 
dzialy, 11., m., IV. i VI. podzielono kazd/li na dwa oddzialy j 
zaklad liczyl przeto w tym roku szkolnym 14 oddzialów kla- 
sowych. 
Rok szkolny rozpocz
to dnia 3. wrzesnia uroczystem na- 
bozenstwem w kosciele sw. Anny. 
Egzamin dojrzalosci poprawczy pismienny odbyl si
 po 
feryach 18., a ustny 21. wrzesnia. Caly egzamin dojrzalosoi 
pismienny odbyl si
 od 7. do 11., ustny zas od 22. do 26. wrze- 
snia pod przewodnictwem W-go Dra L. Germana, c. k. inspe- 
ktora szkól srednich. 
W eil\gu rok u uczniowie zakladu brali udzial w nabozen- 
stwach w koseiele sw. Anny: dnia 4. pazdziernika i dnia 1!:J. li- 
stopada z powodu imienin Jch Ces. i Król. Apostolskich Mosci 
Najjasniejszego Pana i Najjasniejszej Pani j dnia 5. maja za du- 
sz
 s. p. Cesarzowej Maryi Anny, a dnia 28. czerwca za dusz
 
s. p. Cesarza Ferdynanda.
		

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			81 


Dnia 6. grudnia 1896. odbyl si
 poranek deklamacyjno- 
muzykalny, urz/lidzony przez uczniów kl. VIII. ku uczczeniu pa- 
mi
ci Adama Mickiewicza, na którym p"zemówil do mlodzie
y 
prot dr. Antoni Kosiba. 
Pismienny egzamin dojrzalosei w terminie letnim odbyl si
 
w dniach od 10. do 14. maja, a ustny pod przewodnietwem 
Wgo Dra Leona Kulczynskiego, dyrektora e. k. gimnazyum sw. 
Anny w Krakowie, w dniach od 24. maja do 1. czerwca 1897. 
W cil\gu roku szkolnego przyst
powala. mlodziez szkolna 
trzy razy do Sakramentów Pokuty i Oltarza i odprawiala w wiel- 
kim tygodniu rekolekcye wielkanocne. 
Rok szkolny zakonczono dnia 29. czerwca uroozystem na- 
bozeilstwem dzi
kczynnem, po którem otrzymali uezniowie swia- 
dectwa za drugie pólroeze rokn szkolnego 1896/7. 



 


Spraw. gimn. lIl. 


6
		

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			XI. 


W azniejszp rOZI)Orz
	
			

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			XIl. 


KLASYFIKACY A UCZNIÓW 


za H. pólrocze roku szkolnego 1896/7. 


1. Chyc Franciszek 
2. Grucel Marcin 
3. Hnilko Antoni 
4. Kalinowski Stanistaw 
5. t.uBzpinski Konstanty 
6. Robel Jan. 
7. H
bllia Stanislaw 
8. Denker J erzy 


Klasa I. A. 


9. Dudek Stanislaw 
10. Gregorczyk Wlad. 
11. Habliilski TadenBz 
12. Jejde JuliuBZ 
13. Kleinhändler Jakób 
14. Krzesiwo Edward 
Ij. KurzawR Rudolf 
[ft lIlahr Karol 


17. MroczkowBki Jan 
18. Stasiilski Zygmunt 
19. Trzeciak Stefan 
20. Weber Rudolt 
21. Widuch Piotr 
2:2. WieBzczycki TadeuBz 
23. Pryw. Lgocki Kazim. 


Do egzaminu popmwczego po feryach przeznaczono 6 uczni6w; Btopien drug i 
otrzymal 1 uczen, BtopieiJ trzeci otrzymalo 4 uczni6w. 



 
1. Bielenin Alfons 
2. Fischer Julian 
3. Jarzyna Wladyslaw 
4. Jezierski Maryan 
5. Klimata Adam 
6. Kowanetz Franciszek 
7. Sandoz Stanisfaw 
8. Swiérz Stanislaw 
!J. Tempka Tadeusz 
10. Tretiak Andrzej 
11. l1ielenin Wladysla w 
12. Cmikiewicz Stanislaw 


Klasa I. B. 


13. Czaplicki !lliecz. 
14. Czermiilski Alhin 
15. l.'eldmanll Schmerl 
16. GrodyiJski Tadeusz 
17. Guzdek Mikolaj 
18. Guzdek Stanislaw 
19. Konopka Zygmunt 
20. Kowalski Ludwik 
21. Krzystek AlfonB 
22. Lopata Franciszek 
23. lIleiseIs Saul 
24. Meus Tadeusz 


25. Mikolajczyk Adam 
26. Noworolski J6zef 
27. Pawliger Löbel 
28. Piatek Antoni 
29. Pu'stelnik Jan 
30. Rosenstock Salomon 
31. Szpiro Wolt 
3t. Urban J6zef 
33. WiehIer Stanislaw 
34. WiJczyiJski Stanislaw 
35. Wojtaszek Stanislaw 
36. WyrM Jan 


Do egzaminu poprawczego po feryach przeznaczono 3 uczlliów. 
6
		

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			84 


Klasa I. C. 


1. Buratowski Wladyslaw 11. Herlinger Zy
fryd 21. Raab Hit'Bch 
2. Bytomski Felix I l!i! Kamienski Edmund 
2. RaczyiJski Józpf 
3. Hajduk Felix 13. Koprowski Miecz. 2.
. Reinel' Mojzesz 
4. Leszczycki Kazimierz 14. Kotarba Stanislaw :24. Rojek Wladyslaw 
5. Antos Tomasz I 15. Kwa
niewski Karol 
r). Spiro Samuel Natan 
6. DE)bowski Franciszek 16 Kwaimiew8ki Stan. 26. Tylka Franciszek 
7. Dobrzailski Celestyn I 17. Morawski .J6zef 27. Vogler Leib llirdch 
8. Front MarkuB 1 18. Oberledel' Jozua 28. Walter Boleslaw 
9. GielczyiJski Wiktor 19. Pawlica WladYHlaw 29. Lukiewicz Alexander 
10. Gorzecki Wlodz. 20. Piechura Wilhelm 30. Pryw. Turnau Lucyan 
Do egzaminu poprawczego po feryach przeznaczono 3 uczni6w, "I uczeiJ 
publiczny i 1 prywatny otrzymal BtopieiJ drugi. 


Klasa 11. A. 


1. Armer Anschel 
2. Hubert Zygmunt 
3. Kozubek Wlodzimierz 
4. Krzysztori Kazimierz 
5. Wlodek Franciszek 
6. Wojtasiewicz Albin 
7. Albiilski Wladyslaw 
8. Bach6rz Kazimierz 
9. Bl}kowski Wladyslaw 
10. Bialikiewicz Szczep. 


I 11. Dankiewicz Gwido 
12. Fischer Jan 
13. Greyber Tadeusz 
14. Kastalski Eugeniusz 
15. Król Wlarlyslaw 
16. Lustgalten hr. Jak. 
17. Jllazanek Mieczyslaw 
18. IIluchowicz Antoni 
19. Novák Stefan 
'ZO. Pafizek J 6zef 


21. Polaczek Tadeusz 
'22. Raan' (czyt.: Röhr)J. 
23. Reicher Wladyslaw 

4. Sierhiejewicz \rIad. 
25. SkE)IJiec Czeslaw 
2fi. Udziela Seweryn 
27. Wild Boleslaw 
28. W oyczyiJski Wladysl. 
29. W yderko W sela w 


Do egzalllinu poprawczego po feryach przeznaczono 7 uczni6w, stopieiJ drngi 
otrzymalo 4, stopieiJ trzeci 2 uczniów. 


Klasa 11. B. 


1. Fialek Jakób 
2. Gasienica Stanislaw 
3. Hàjduk Stanislaw 
4. Niemczewski Bogdan 
5. mUner Wladyslaw 
6. Dubiecki Tadeusz 
7. Dyndowicz Wladysl. 
8. Gadomski Tadeusz 
9. Hulka Rudolf 
10. Jurkowicz Dawid 
11. Kamieilski Oskar 
12. Koch Zygmunt 
Do egzaminu poprawczego 


13. Kozubowski Maryan 
I 14. Kubicz Józef 
15. Lewicki WiktOl' 
16. Lipski .Jakóu 
17. lIIarszalek Boles/aw 
1
. lIIazUl' Witalis 
19. Morawetz J6zef 
20. Owczarzak J 6zef 
21. PaHzkowski Bol. 
22. Paszkowski IIlaryan 
23. Piotrowski Gustaw 


24. PultOl'ak Wladys/aw 
'Z5. Rzepecki Jan 

6. Silbiger Szymon 
27. Smolka Wladyslaw 

8. :::;tan kiewicz J<'ranc. 

g. Starck Jak6b 
30. Streimer Samuel 
31. Sykutowski Franc. 
32. Taiuierski Heuryk 
33. Timuerg Samuel 
34.. Zabierowski Stefan 


po feryach przeznaczono 5 uczni6wj stopieil drugi 
otrzymalo 3 uczniów. 


Klasa 11I. A. 


1. Dziurzynski Mieczyslaw 4. Jakobsohn Bernard 
2. Gllsiorek Franciszek: I 5. Malinowski Bronisfaw 
3. Hersteln Hirsch 6. Meiseis Leon 


7. Szydlowski Maryan 
K BneziiJski Jan 
!J. émikiewicz Jan
		

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			86 


10. Englender Efroim 
11. GrodyiJski .Jerzy 
12. Hausser Romuald 
13. Janotka Deodat 
14. Jaugustyn Wlad. 
15. Kofiilski Karol 
16. Koneczny Gustaw 
17. Kopijasz Karol 
18. Marszalek Wlad. 
Do egzaminu poprawczego po feryach przeznaczollo 4 uczni6w publicznych 
i 1 prywatyst
j luczeil publiczny i I prywatny otrzymal stopieil trzeci. 


19. Rotschek Jerzy 
20. Siellawa J6ze!' 
21. Spil"a Maurycy 
2!. Stojauowtlki Roman 

a. StryjeilHki Pawel 

4. S
ewczyk Piot!. 
2:'>. Turek Adolf 
26. U ruan Piotr 


Klasa 11I. B. 


"17. Du Vall Zygmunt 

8. Wachtel Jan 
2!J. WeisB ArtUl' 
30. W r6bel Stetan 
31. Za wiliilski Tadeutlz 
32. Pryw. Hr. Tarnowski 
Hieronim 
33. Pryw. l3lumellfeld E. 


1. Dl!brycz Wladysfaw 8. Dura Maryan 14. Osman Elimar 
2. Kania Jan 9. Gorzecki Stallislaw 15. RadwaiJski Leonard 

. Remin Wladysfaw 10. Kieszkowski Gustaw 16. SZUl'ek Kazimierz 
4. Skl!pski Mieczysfaw 11. Kopfl:" Stanislaw 17. TUl'ek Antoni 
fI. Smolenski Tadeusz 12. Lalldau Juda 18. Zagórski Kazimierz 
6. Zaczek Kazimierz 13. Michalowski Witold \ 19. Pryw. Chwistek Leon 
7. Buxbaum Izrael 
Jeden uczeiJ przeznaczony do egz. uzupelniajl}cego, 10 do egz. poprawczego 
po feryach, 1 uczeil otrzymal stopieiJ drugi, 3 stopieil trzeci. 


Klasa IV. A. 


1. Dziurzynski Roman 10. Uuttmanll Zygfryd 19. Rossknecht Roman 
2. Horowitz Samuel 11. HubeJ't Tadeusz 
O. Schitfmann Aruold 
3. Wisfocki Tadeusz H. Janiszewski Ignacy 21. Schneider Jan 
4. Beres Rudol!' 13. Jaworski Adam 21. Stuhr Oskar 
5. Bittner Adam 14. KieBzkowski Zyg. 23. Szembek Franciszek 
6. BuszczyilSki Maryan 15. Kozlowski BI"IIIIO 24. Wodecki Zygmunt 
7. flzianott Kazimierz W. Krengel Rudolt 25. Pryw. KB. Lubomir- 
8. Finik Julian 17. Luniewski Antoni ski Jerzy 
!J. Gurski JanuBz 18. Pryliilski Adam 26. Pryw. Hr. Morstin J. 
Do egzaminu poprawczego po feryach przeznaczono 6 uczni6wj 1 uczeiJ 

 otrzymal Btopieil drugi. 


Klasa IV. B. 


I. Szydlowski Tadeusz 7. n!}siorowf-ki Henryk 

. Banach Walery K Kisiel AI!'red 
3. Bielecki Mal-yall !J. Korbel Stanislaw 
4. Bisztyga .Jan 10. Krzystek Hugo 
5. Cy!'rowicz Kazimierz 11. Machalski Adam 
6. Drozd AIf1'ed 12. Rainy J6zef 
Jeden uczeli przeznaczony do egz. uzupellliajl}cego, 2 do egz. poprawczegoj 
jeden uczeil otrzymal stopieiJ drugi, trzech stopieiJ trzeci. 


13. 
14. 
15. 
16. 
17. 


Sokolowski Bo\. 
Szulc Antolli 
Uhl Konrad 
WislIiowski Wlad. 
Pryw. Janowski Al.
		

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			1. Hr. Badeni Marcin 
2. BereH Antoni 
3. BielaiIski Jan 
4. BiliiIski Antoni 
5. Dzianott Zygmunt 
6. Flaschen Stani::;law 
7. Freudmann Salomon 
8. Hallel' Wladyslaw 
9. Jarm Wadaw 


86 


Klasa V. 


10. Kostyra Jan 
11. Krause Czeslaw 
12. Kudasiewicz Teofil 
13. IIlarfiak Ferdynanll 
14. MarBzalek StaniHlaw 
15. Matejko Bronislaw 
16. 111 üller Izaak 
17. Pacult Teofil 
18. Przybylski Wladysl. 


19. Pszon Stanislaw 
20. Sikm'a Ludwik 
21. Smolka FranciBzek 
22. Wl}gliilski Stanislaw 
23. Wlodek Roman 
24. W ojakowski Franc. 
25. Wolkowicki Tadeusz 
26. Zag6rski Wlodzim. 
27. Pryw. Hr. Morstin WI. 
28. Pryw. Hr. SkrzyiIskiA. 
Do egzaminu poprawczego po feryach prze;maczono 8 uczni6w, 1 uczeiJ O\rzy- 
mal BtopieiI drugi, 1 uczeiJ publiczny i 1 prywatny otrzymal stopieil trzeci. 


1. Blumenfeld Tadeu8z 
2. RU880cki Zygmunt 
3. Biebtilski Adam 
4. BielaiJski Antoni 
5. DeicheB Alexander 
6. Frisch Stefan 
7. Fuchs Franciszek 
Czterech uczni6w 


Klasa VI. A. 


8. Gizowski Fclix 
9. Grünspan Michal 
10. Herstein Samuel 
11. Koneczny Adolf 
12. LodziiJski Wladyslaw 
13 Reicher ZygmuDt 
14. Seifter Zygmunt 
przeznaczono do egzaminu 


Klasa VI. B. 


15. SokoloWdki Stanislaw 
16. Stobiecki Romuald 
17. SwolkieiJ Wladyslaw 
18. Szembek Jan 
19. Trzeciak Wlodzimierz 
20. Tyralski Zygmunt 
21. WiJk Antoni 
poprawczego po feryach. 


1. Bochenek Mieczyslaw 7. Mahler Ignacy 
2. GorzechowBki J6zef 8. l\Iichalski WladYHlaw 
3. Krakauer Joel 9. Radoil J6zet 
4. Krzysiak Felix 10. Riess Stanislaw 
5. KrzysztoiJ Wladyslaw 11. SmoleiJski Jerzy Pryw.: 
6. Lustgarten Artur 12. Solecki Leon I 16. Gyurcsak .1an 
Do egzaminu poprawczego po fel'yach przeznaczono 6 uczni6w, 1 uczeil pu- 
bliczny i 1 prywatny otrzYlllal Btopieu drugi, jeden uczeiJ pub I. stopieiJ trzeci. 


Klasa VII. 


1 a. StudziiJski TadeuBz 
14. Szwarc Stanislaw 
15. Zakl'Zewski Waclaw 


1. Hofmann Stanlsfaw 8. Eber Salomon 15. Lenartowicz Wla!!. 
2. Lubecki Kazimierz 9. GumiilBki Boleslaw 16. Macil}g Adam 
3. Zawilowski Konrad 10. humerglück Michal 17. Rozmuski Stallislaw 
4. Znamirowski Adam 11. Jaworowski Miecz. 18. Starzyilski Stefan 
5. Bloch Stani
law 12. KaczmarHki Józef 19. Sztorc Ludwik 
6. BrzeziiIski Stanislaw 13. Karnkowski Wlad. 20. Tyszkiewicz Edward 
7. ChybiiJski Adolf 14-. Krzanowski Antoni 21. Wiktor Jan 
Do egz. poprawczego po feryach przeznaczono 7 uczni6w, 1 uczeli publiczny 
i jeden prywatny otrzymal stopieiJ dl'Ugi.
		

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			OGLOSZENIE. 


Rok szkolny 1897/8 rozpocznie si
 dnia 3. wrzesnia 1897. 
Wpisy uczniów do gimnazyum na rok szkolny 1897/8 od- 
bywaé 5i
 b
d/li w dniach 29., 30. i 31. sierpnia 1897 w kance- 
laryi zakladu. " 
Przy wpisie maj/li uczniowie tutejszego zakladu wykl,gaé 
si
 swiadectwem szkolnem z ostatniego pólrocza, a uczniowie 
przybywaj/licy z innych gimnazyów takZe metrykf\ urodzenia 
i potwierdzeniem dyrekcyi zakladn, w którym przedtem przeby- 
wali, ze nie ma przeszkody w przyj
ciu ieh do zakladu innego. 
Uczniowie wst
puja.cy do klasy I. powinni wykazaé si
 me- 
tryk/li, a jezeli ncz
szczali przedtem do szkól pnblicznych, takze 
swiadectwem z ostatniego pólrocza. 
Wszyscy uczniowie obowi/lizani S/li do przedlozenia swia- 
deetwa szczepienia albo rewakcynacyi, jezeli szczepieni byli przed 
1. stycznia 1896 r. 
Przy wpisie kazdy nezen ma zlozyé datek na zbiory nau- 
kowe w kwoeie 1 zk, a nowo przybywaj/licy nadto wpisowe 
w kwocie 2 zlr. 10 ct. w. a. 
Mi
dzy 1. a 16. lutego 1898 r. ohowi/lizany jet!t kazdy 
uczen z wyj/litkiem najubo7szyeh zlozyé óO ct. na cele zabaw 
szkolnych. 
Oplat
 szkoln/li wynosz/liC/li za jeilno pólroeze dwadziescia 
zlr. w. a. maj/li uezniowie kl. II- VIII. uiscié w ci/ligu pierwszych 
szesoiu tygodni kazdego PÓlrOCZR, uezniowie zas kl. 1. w ci/ligu 
trzech miesi
cy w J. pólroczu, a w Il. pólr. w ci/ligu szesciu ty- 
godni w sposób przepisany. 
. Egzamina. w8t
pne do klasy J. odbywaj/li si
 w dniach 30. 
czerwea i 1. lipca, tudziez 1. i 2 wrzesnia. 
Egzamina wst
pne do klas wyzszych i poprawoze odb
df\ 
si
 w dniach 29. do 31. sierpnia. 


Sianislaw Siedlecki, 
dyrektor.